Friseur-Weltmeisterin Sonja Fischer präsentiert

Zurück in die 90er: Das sind die Frisurentrends des Winters

Sonja Fischer im Rahmen einer Veanstaltung. | Foto: / Foto: Landesinnungsverband des bayerischen Friseurhandwerks2021/11/Foto-Landesinnungsverband-des-bayerischen-Friseurhandwerks-scaled.jpg

NÜRNBERGER LAND/DIEPERSDORF – Die heiße Heizungsluft im Winter lässt vor allem bei Frauen die Haare schnell zu Berge stehen. Und Männer: Wusstet ihr, dass Bärte out sind? Wer gerne „die Haare schön“ hat, sollte jetzt bei den folgenden Frisurentrends von Friseur-Weltmeisterin Sonja Fischer aus Diepersdorf also aufpassen:

Seit mehreren Jahrzehnten haben auf der Fachmesse HAARE in Nürnberg und zuletzt auf der Messe „Beauty Forum“ im Oktober die Bayerischen Meisterschaften der Friseure stattgefunden.

Gemeinsam mit Dieter Schöllhorn aus Augsburg stellte Sonja Fischer, Diepersdorfer Friseurin und Creative Director des Bayerischen Friseurhandwerks, dort eigentlich immer die Frisurentrends für Herbst/Winter vor. Doch heuer ist die Messe ausgefallen. Nun stellt Fischer die Trends für die kühleren Monate im Jahr online vor:

Die Romantik hat ihr Comeback

Einer der angesagten Looks nennt sich „New Romantik“. Diese neuen Styling ist – wie der Name schon vermuten lässt – von der Epoche der Romantik, aber auch vom viktorianischen Zeitalter abgeleitet. Außerdem sind die New Wave Bewegung, Punk und Grunge maßgebend für den neuen Trend auf dem Kopf.

„Frisuren, die die Ästhetik vergangener Epochen zitieren, zeitgemäß und modern umgesetzt“, erklärt Fischer in ihrer Pressemitteilung.

„Locken bestimmen im Herbst/Winter durchgängig die Mode – egal ob bei Frauen oder Männern“, so Fischer. „Der Undercut und Bärte sind Geschichte, auch Männer dürfen Glam-Grunge- Look präsentieren.“

Der Trend geht zu lockigem Haar

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Schmuddelig und schick zugleich: „Glam-Grunge“ als neuer Wintertrend bei Männern.

Foto: Original-Frisurenfotos aus dem Magazin H/MAG des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks

„Glam-Grunge-Look“ – damit spielt Friseurin Sonja Fischer auf berühmte Stars an wie Schauspieler Keanu Reeves, oder den bereits verstorbenen Sänger Kurt Cobain von der Band Nirvana. Längere Haare sind und waren bei beiden an der Tagesordnung. „Grunge“ ist nicht nur die Bezeichnung einer Subkultur, sondern bedeutet in der deutschen Übersetzung auch „schmuddelig“. Und dieses schmuddelige und gleichzeitig glamouröse Aussehen ist typisch für die 90er Jahre. „Und auch 2021 dürfen die Haare wieder lang sein – und lockig“, bestätigt Fischer. Welcome back also to the 90s. Oh, Verzeihung: to the NEW 90´s!

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Zurück in die 90er: Haare dürfen in diesem Winter wieder lang und lockig sein.

Foto: Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks

Auch die Frisur will authentisch sein

Für Männer, die kürzere Seiten- und Nackenpartien bevorzugen, passt die Mode perfekt. Hauptsache sie tragen längeres „gecurltes“ Deckhaar mit Übergang dazu. Sind die Locken in Form geknetet und bedecken die gesamte Stirn, nennt sich dieser Haarschnitt „Authentic„, erklärt die Friseur-Weltmeisterin und Jurorin der Frisurenmesse.

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Oben länger und lockig und an den Seiten kurz: „Authentic“ nennt sich dieser neue Trend.

Foto: Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks

Glamour für Frauen

Auch Frauenmode ist in dieser Saison glamourös. Wer dem Wintertrend 2021/22 folgen will, macht einen auf „Mistery Girl“ – also geheimnisvolles Mädchen. Diese Frisur zeichnet sich aus durch enge und hochangesetzte Locken der 80er-Jahre mit exaktem Mittelscheitel und mit aufgehellten Längen und Spitzen. „Erinnerungen an den Kinofilm ´Pretty Woman´ werden wach“, sagt die Diepersdorferin.

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Wer sich einen Mann wie Richard Gere angeln will, sollte sich eine Mähne wie Julia Roberts in „Pretty Woman“ zulegen.

Foto: Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks

Und Kurzhaar?

In der Kurzhaarmode liegt der Fokus klar auf dem überlangem Deckhaar und dem Kontrast zu den kürzeren Konturen, sagt Sonja Fischer. Mit der locker aus dem Gesicht frisierten Stirnwelle entsteht eine echte „New-Wave-Queen“, so die Friseurwelteisterin.

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Die Welle über der Stirn zeichnet die „New-Wave-Queen“ aus.

/Foto: Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks

Wenn das „Mistery Girl“ – also das geheimnisvolle Mädchen – nichts für euch ist, wie wäre es stattdessen mit einer kurzen Romanze, die sich in der Frisur widerspiegelt? Das geht mit einer kleinen Anpassung des „New-Wave-Looks“: „Bei der lockigen Stylingvariante wird das Oberkopfhaar lockig locker in die Stirn fallen gelassen und zeigt, wie der Cut wandelbar ist.“ Die verspielte Frisur nennt sich dann „Short Romance“, sagt die Diepersdorferin.

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Lockig locker fallen die Haare über den Oberkopf: Das ist „Short Romance“.

Foto: Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks

Quelle: Pressemitteilung Sonja Fischer

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