Dienststellenleiter aus Lauf, Hersbruck und Altdorf berichten

Wie geht es der Polizei im Landkreis?

Norbert Dünkel (Dritter von links) mit den Leitenden der Polizeiinspektionen im Landkreis und dem Polizei-Vizepräsidenten des Polizeipräsidiums Mittelfranken (von links): Gerd Zenker (PI Altdorf), Petra Stallbaum (PI Hersbruck), Birgit Götz (PI Lauf), Adolf Blöchl (PP Mittelfranken) und Reimund Mihatsch (PI Altdorf). | Foto: Büro Dünkel2022/05/a460654176i0011_max1024x.jpeg


NÜRNBERGER LAND/ ALTDORF – Wie geht es unserer Polizei? Um diese Frage ging es dem Landtagsabgeordneten Norbert Dünkel (CSU) bei seinem Gespräch mit den Leitungen der Polizeiinspektionen im Nürnberger Land.

Im Altdorfer Rathaus erkundigte sich der heimische Abgeordnete bei Reimund Mihatsch, Birgit Götz und Petra Stallbaum von den Polizeiinspektionen Altdorf, Lauf und Hersbruck sowie dem stellvertretenden Behördenleiter des Polizeipräsidiums Mittelfranken, Polizeivizepräsident Adolf Blöchl.

Weniger Straftaten

Dünkel, Mitglied im Innenausschuss des Bayerischen Landtags, wurde dabei ein Bild über die Situation der Inspektionen vermittelt. Besonders positiv gestaltet sich weiterhin die Entwicklung der Sicherheitslage im Nürnberger Land. Seit 2017 ist die Zahl der Straftaten im Landkreis um circa 20 Prozent gesunken.

Neben weniger Diebstählen und Gewaltverbrechen ist vor allem auch die Zahl der Wohnungseinbrüche um 34 Prozent gesunken. Das lässt sich auch mit auf die Corona-Pandemie zurückführen. Was aber die Arbeit der Polizisten im Landkreis unterstreicht, ist die gestiegene Aufklärungsquote. 70 Prozent aller Straftaten klären sie auf – eine überdurchschnittliche Quote.

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Neuer Personal-Höchststand

Damit das so bleibt, ist es Norbert Dünkel besonders wichtig, auch die Personalsituation in den Dienststellen weiter zu verbessern. Personalabstellungen wegen der Corona-Pandemie sowie Sonderaufgaben, wie beispielsweise der im Sommer stattfindende G7-Gipfel in Elmau, belasten die Inspektionen. Dennoch blicken die Dienststellenleiter positiv in die Zukunft.

Durch eine Initiative der CSU-Landtagsfraktion wurde in den letzten Jahren deutlich mehr Personal für die Bayerische Polizei bereitgestellt, das nun auch nach und nach seinen Dienst vor Ort aufnehmen wird. Alleine im diesjährigen Polizeihaushalt sind Gelder für weitere 500 neue Stellen für Polizeibeamte eingeplant, so dass die bayerische Polizei mit mehr als 44 500 Stellen einen neuen Personal-Höchststand erreichen wird.

„Das sind sehr erfreuliche Zahlen, für die wir als Innenpolitiker uns die letzten Jahre starkgemacht haben. Mir ist es besonders wichtig, dass das mehr an Personal nicht nur für neue Sonderausgaben verwendet wird oder in den Großstädten wie München zum Einsatz kommt, sondern dass auch unsere mittelfränkischen Polizeidienststellen hiervon profitieren. Hierauf werde ich bei meiner Arbeit im Landtag besonders achten“, sagt Dünkel.

Weitere Millionen für die Sicherheit

Darüber hinaus verwies der heimische Abgeordnete auf die jüngsten Entscheidungen des Freistaats, zur Verstärkung der Sicherheitslage in diesem Jahr weitere 35 Millionen Euro in die Modernisierung der Einsatzausstattung der Polizei zu investieren. Der Landtag kommt damit dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung und den neuen Herausforderungen in der Einsatzlage nach, so Norbert Dünkel, der dies uneingeschränkt begrüßt: „In keinem anderen Bundesland wird so viel in Innere Sicherheit investiert wie im Freistaat Bayern“.

Nach dem informativen Austausch bedankte sich der Abgeordnete bei den Inspektionsleitern für den engagierten Dienst der Polizeibeamtinnen und -beamten. Außerdem hob er das gute und vertrauensvolle Verhältnis zur Bevölkerung wie zu den Kommunen im Nürnberger Land hervor und versprach, sich auch in Zukunft regelmäßig vor Ort über die Polizeiarbeit im Landkreis zu informieren.

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