Begleitung für die Jüngsten

Die neuen Fachpädagoginnen wurden im Kompetenzzentrum für kindliche Entwicklung im Wichernhaus ausgebildet. Mitte hinten Martina Makari, rechts hinten Bernd Held. Foto: Hungershausen2012/06/kleinkind_New_1340196901.jpg

ALTDORF – Zehn Erzieherinnen, fast alle aus Mittelfranken, wurden im Kompetenzzentrum für kindliche Entwicklung im Altdorfer Wichernhaus von Februar bis Juni zu Fachpädagoginnen für das Kleinkindalter ausgebildet.

An zehn Präsenztagen und mit einem großen Umfang an Selbststudium und Arbeit in Projektgruppen erarbeiteten sich die Teilnehmerinnen des 19. Weiterbildungskurses das notwendige Wissen. Unter der Leitung von Dipl.Soz.Päd. Bernd Held, der für den Fachbereich Fortbildungen im Kompetenzzentrum verantwortlich ist, und Assistentin Martina Makari setzten sich die pädagogischen Fachkräfte intensiv mit dem Kompetenzbegriff auseinander, um die Jüngsten in Krippe und Kindertagesstätten als Bezugspersonen fachgerecht begleiten zu können.

Wichtige Themen waren die Möglichkeiten, mit Kindern in der Altersstufe von null bis drei Jahren in einen die Bildung fördernden Dialog zu treten und Kinder sicher in die Zone der nächsten Entwicklungsschritte zu begleiten. Dazu sei es wichtig, die Interessen und Fragen der Kinder aufzunehmen, deren eigene Lösungsansätze zu achten und individuelle Strategien zu unterstützen, so Bernd Held, denn nur so könnten die Kleinen lernen ‚wie man lernt‘, neue Lösungen generiert, Kompetenzen erwirbt und erweitert.

Von Anfang an kreativ

In ihren Projektarbeiten haben die Absolventinnen zum Beispiel herausgestellt, wie wichtig pädagogisch gut durchdachte Möbel und Raumeinteilungen sind. So ermöglicht eine Wickelkommode mit Treppen das Kind in seiner Eigenständigkeit zu bestärken. Indem es alleine hoch krabbeln kann, kann es von Anfang an aktiv mittun und seinen Körper besser kennen lernen. Es kann für sich selbstSorge tragen, ohne ein hilfloses Wesen zu sein, das ganz und gar von den Großen abhängig ist. Das stärkt ein positives Selbstkonzept und die seelische Gesundheit, denn: „Aktive Kinder sind weniger gefährdet, weil sie sich besser kennen und somit auch besser schützen können“, bestätigt auch der Kursleiter.

Zusammen mit Martina Zapf überreichte Bernd Held an alle Teilnehmerinnen die Zertifikate über den erfolgreichen Abschluss. Er bestätigte ihnen das fachliche Hintergrundwissen und die Kompetenz Krippenkinder zu begleiten: „Eine spannende Aufgabe“.

Bei der Abschlussfeier wurden dann auch noch die besonderen Fähigkeiten und Merkmale der einzelnen Teilnehmerinnen herausgestellt.

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