Altdorfer feierten mit Freunden

Die Bürgermeister aus Sehma, Colbitz, Pfitsch und Dunaharaszti sowie die Gemeindepräsidentin aus dem schweizerischen Altdorf trafen sich mit Bürgermeister Odörfer am Stand der Liedertafel, wo man miteinander anstieß. Foto: Blinten2011/07/altstadtfest1.jpg

ALTDORF – Dass die Altdorfer zu feiern wissen ist kein Geheimnis. Und dass es auf ihrem Altstadtfest immer besonders fröhlich zu geht, hat sich auch in den Partnergemeinden Altdorf/Uri, Colbitz, Dunaharaszti, Pfitsch und Sehmatal herumgesprochen. Kein Wunder also, dass sämtliche  befreundeten Kommunen mit  Delegationen beim Fest vertreten waren, an der Spitze jeweils die Gemeindeoberhäupter: Christine Widmer Baumann als Gemeindepräsidentin des schweizerischen Altdorf, aus Colbitz Eckhard Lieberknecht als Erster stellvertretender Bürgermeister, aus Dunaharazsti Bürgermeister Dr. Laszlo Szalay, aus Pfitsch Bürgermeister Dr. Johann Frei und aus Sehmatal Bürgermeister Udo Ott.

Während die großen Gäste sich nicht einig sind, was den besonderen Charme des Altdorer Festes ausmacht: Tänze auf dem Markt, Gaukeleien, mitternächtlicher Feuerzauber oder tolle Musik von vier bestens aufgelegten Bands, steht für die kleineren Gäste fest: Das Beste an den zwei ausgelassenen Tagen ist die Eröffnung, wenn Bürgermeister Odörfer die Bonbon-Kanone abfeuert und man hinter den Süßigkeiten herjagen kann. Die Profis unter den Kleinen waren mit Stofftaschen angerückt, die sich schnell mit Bonbons füllten.

Mit dem Abfeuern der Bonbonkanone und dem Auflassen von 150 Tauben durch den Brieftaubenverein war das Fest dann offiziell eröffnet und die Musik spielte auf.
Und die war richtig klasse: Double Impact, Triangle, Giftwood und Dillberg heizten den Festgästen ordentlich ein und sorgten für beste Stimmung auf dem Markt.

Bevor sich die Delegationen aus den Partnerkommunen ins Getümmel stürzten und die Gäste aus Ungarn verschiedene Tänze vor dem Rathaus aufführten, waren sie zu einem Empfang im Saal des Kultur-Rathauses geladen, wo Bürgermeister Erich Odörfer und Peter Grimm, der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, die Gäste noch einmal in Altdorf begrüßten und den Tag Revue passieren ließen. Zuvor hatten die Freunde per Bus Mainfranken besucht und dort verschiedene Weine probiert.

Entsprechend gelöster Stimmung waren sie dann am Nachmittag nach Altdorf zurück gekehrt. Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken im Doktorsgärtlein traf man sich dann wieder zur Altstadtfest-Eröffnung und versammelte sich am Abend  am Stand der Liedertafel auf dem Marktplatz, wo das Bier der Leinburger Brauerei Bub wegen der hochsommerlichen Temperaturen besonders gut schmeckte. Schade nur, dass gegen 20.30 Uhr Regen einsetzte. Die Feierlaune freilich konnte der Sommerregen dann doch nicht trüben.

Mit einem Mundartgottesdienst in der Laurentiuskirche starteten die Altdorfer in den Sonntag.

Der Alpenverein hatte wieder seine Kletterwand auf dem Marktplatz aufgebaut, an der zunächst jeder seine Geschicklichkeit ausprobieren konnte, bevor sich die Delegationen aus den Partner-Kommunen und ihre Gastgeber in einem Kletterwettbewerb maßen. Über die Ergebnisse werden wir gesondert berichten.
Neben den vier Bands, die am Samstagabend mit Rock und Pop für Stimmung sorgten – alle übrigens aus Altdorf -, beteiligte sich auch die Liedertafel an der Gestaltung des musikalischen Rahmens. Und die türkische Gemeinde in Altdorf steuerte mit Folklore-Beiträgen ebenfalls einen Beitrag zum Altstadtfest bei.

N-Land Alex Blinten
Alex Blinten