Auftritt der Zillertaler Volksmusikgruppe in Kucha

Was Fans alles von ihren Ursprung Buam wissen

Christa Breitsameter mit Martin Brugger, dem Chef und Komponisten der Ursprung Buam, vor dem Tour-Lkw der Gruppe. Foto: privat2016/05/7168231.jpeg

KUCHA/HERSBRUCK – Die Ursprung Buam kommen nach Kucha. Am Freitag, 27. Mai, treten sie beim Fanblockfest des SVO in der Reinhard-Endres-Halle auf (siehe Text oben). Zuvor spielt die Gruppe „Zwa voller Zurn“. Einlass ist ab 18 Uhr. Weil die Ursprung Buam schon öfter hier in der Gegend waren, kam die HZ auf die Idee, statt einer normalen Konzertankündigung doch mal eingefleischte Fans zu fragen, was sie von „ihren“
Buam wissen wollen.

Besuch bei Christa und Reinhard Breitsameter in Hersbruck: Die zwei sind seit Jahren Fans von den Ursprung Buam, das weiß ich. Sie haben bestimmt viele Fragen, die sie den drei Musikern aus dem Zillertal nur allzu gerne einmal stellen würden. Ja, von wegen. Den beiden fällt keine einzige ein. Ich versuche, auf die Sprünge zu helfen. Wie wäre es mit einer Frage nach dem Privatleben der Ursprung Buam? Was machen Martin und Andreas Brugger sowie Manfred Höllwarth in ihrer Freizeit? Das wollen Fans doch immer wissen.

Und schon kommt es wie aus der Pistole geschossen: Andreas und Martin sind Brüder, Manfred der Cousin der beiden. Alle leben sie mit ihren Familien im Zillertal, genauer gesagt in Stumm, am Gattererberg. Andreas, der die Steirische spielt, hat drei Buben und ein Dirndl, Martin, der Geiger, hat zwei Dirndl und einen Buam und Manfred, der Kontrabass und Harfe beherrscht, ist Vater von drei Buam. Andreas ist in seiner Freizeit leidenschaftlicher Jäger und Schnapsbrenner, Manfred geht ebenfalls gerne auf die Jagd und Martin liebt das Fischen. Bevor die drei, die auch allesamt glühende Anhänger von Bayern München sind, die Musik zu ihrem Beruf machten, studierten Andreas und Martin Jura, Manfred war Büchsenmachermeister.

Wie alles anfing
Ich bin im Bilde. Das war wohl die falsche Frage. Wenn sich jemand auskennt, wie es um die familiäre Situation ihrer Stars bestellt ist, dann eingefleischte Fans. Da brauche ich nach den Anfängen der Volksmusik-Gruppe und ihren größten Erfolgen wohl gar nicht erst zu fragen … Richtig. Die Breitsameters wissen auch da Bescheid.  Ihren großen Durchbruch hätten die Ursprung Buam mit dem Lied „Poltraabend“ gehabt. 1998 sei das gewesen. 2001 seien sie dann mit dem Amadeus Austrian Music Award als beste Volksmusikgruppe Österreichs ausgezeichnet worden. Über 20 Alben haben die Buam mittlerweile herausgebracht. Zig Gold- und Platin-Auszeichnungen dafür eingeheimst. An die 150 Auftritte haben sie im Jahr – nicht nur in Österreich und Deutschland, sondern auch in Belgien, Holland, der Schweiz und in Italien.

Ich wage es gar nicht zu fragen, auf wie vielen Konzerten die Breitsameters schon waren. Ihr Terminkalender jedenfalls ist voll. Natürlich fahren die zwei auch nach Stumm ins Zillertal zum großen Ursprung Buam-Fest vom 14. bis 17. Juli.

Das geht über vier Tage und zieht Tausende von Fans an. Bis in die Nacht hinein wird gefeiert, gesungen und getanzt. „Und am Morgen sind wir um 10 Uhr schon wieder im Zelt“, erzählt Reinhard Breitsameter lachend. Besinnlicher Abschluss sind dann Jahr für Jahr die vorweihnachtlichen Kirchenkonzerte, die die Ursprung Buam geben.

Die Breitsameters leben ihre Leidenschaft für die Buam. Und nicht nur sie. Sie haben viele enge Freunde unter den Ursprung Buam-Anhängern gefunden. Gemeinsam geht’s von Konzert zu Konzert. Und wann immer dann der große, rote Tourlaster „ihrer“ Buam um die Ecke biegt, seien die Männer zur Stelle, um beim Ausladen oder Aufbauen zu helfen.

Enger Kontakt
Nach dem Konzert, wenn die gewöhnlichen Besucher nach Hause gehen, bleibt der enge Kern der Fans noch. Dann geht die Ursprung Buam-Sause weiter. Zu später Stunde setzen sich die Musiker mit ihren Fans zusammen. Da werde auch schon mal über Politik oder ernstere Themen diskutiert, plaudert Reinhard Breitsameter aus dem Nähkästchen.

Und was ist das Besondere an den Ursprung Buam? „Die Lieder, die sie selbst komponieren. Ihre Heimatliebe. Sie machen einfach echte Volksmusik und sind authentisch“, sagen die Breitsameters.

Karten für das Konzert in Kucha gibt es beim „Grünen Baum“ (Niebler) in Kucha, bei der Hersbrucker Zeitung in Hersbruck und bei Hauenstein in Henfenfeld. Mehr zu den Buam: www.ursprungbuam.at.

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