Fortführung der Zusammenarbeit

Französischer Professor wirbt in Lauf für deutsch-französische Freundschaft

Der angesehene französische Politikwissenschaftler Prof. Henri Menudier war zu Gast in Lauf.
Der angesehene französische Politikwissenschaftler Prof. Henri Menudier war zu Gast in Lauf. | Foto: Kirchmayer/Stadt Lauf2026/04/Menudier-Wenzelburg-Foto-Kirchmayer-scaled.jpg

LAUF – Der angesehene französische Politikwissenschaftler Prof. Henri Menudier war am vergangenen Donnerstag zu Gast in Lauf. In der Wenzelburg sprach er über das deutsch-französische Verhältnis.

Bürgermeister Thomas Lang hatte Menudier herzlich in Lauf begrüßt. Der 85-Jährige kommt aus Limoges, der Partnerstadt von Fürth, spricht ausgezeichnet Deutsch und ist regelmäßig zu Gast in Mittelfranken.

Menudier spannte einen Bogen von Karl dem Großen über die drei Kriege, die Deutschland und Frankreich zwischen 1870 und 1945 gegeneinander führten, bis zur Nachkriegszeit. Auf Iniative Frankreichs fanden bereits 1946 Jugendtreffen statt – man wollte die deutsche Jugend für den Gedanken der Demokratie begeistern, so der Politikwissenschaftler. Mittlerweile gibt es zwischen französischen und deutschen Kommunen mehr als 2400 Städtepartnerschaften, ein Rekord in Europa

Menudier sprach auch über wirtschaftliche Verbindungen sowie die Innen- und Außenpolitik beider Länder. Deutschland und Frankreich seien die beiden wichtigsten Stabilitätsfaktoren der Europäischen Union, so der Professor. Er warb für die Fortführung der Zusammenarbeit der beiden Länder. Menudier ging auch auf die Fragen aus dem Publikum ein.

Im kommenden Jahr möchte der Politikwissenschaftler erneut nach Lauf kommen. Zu der Veranstaltung sollen auf Anregung von Bürgermeister Thomas Lang auch dieSchülerinnen und Schüler der Laufer Schulen sowie deren Eltern eingeladen werden. Die Veranstaltung wurde von der Hanns-Seidel-Stiftung und dem Kulturamt der Stadt Lauf organisiert. 

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren