Rathaussturm

FG Närrschbruckia forderte einen Brückenbau

Bürgermeister Robert Ilg sollte aus ein paar Brettern eine frei stehende Brücke über die Pegnitz bauen. | Foto: M. Gundel2019/11/DSC_0046.jpeg

HERSBRUCK – „Wenn wir vergangenes Jahr länger als eine Faschingssession Zeit gehabt hätten, dann wäre die Brücke über die Kuhpegnitz längst fertig.“ Mit dieser provokanten These „stürmten“ die Hersbrucker Narren das Rathaus.

Und es war gleichzeitig die Aufgabe für Bürgermeister Robert Ilg im Kampf um den Rathausschlüssel: Er sollte aus ein paar Brettern eine frei stehende Brücke über die Pegnitz bauen, symbolisch von einer blauen Wanne dargestellt. Zehn Minuten hatte er dafür Zeit – doch schon nach der Hälfte kristallisierte sich heraus, dass aus ihm wohl kein Brückenbauer mehr wird.

Ratlose Blicke beim Bürgermeister und schelmisches Grinsen bei den Narren. „Bob der Baumeister“ machte es schließlich besser und errichtete unter den bewundernden Augen der Zuschauer eine „Leonardobrücke“, auf der sogar ein Kind stehen konnte.


Nach Auftritten der Kindergarde „Schneggerla“ und der Jugendgarde „Anemon“ musste Ilg schließlich den großen Rathausschlüssel an Vorsitzende Kathrin Kellner übergeben, die gleich zwei Ankündigungen machte: Der Faschingsball der FGN ist auf den 15. Februar verschoben und der Rummzug findet wie gehabt am Faschingsdienstag statt.

Nachdem sich nur wenige Gruppen angemeldet hatten, hatte der Verein überlegt, ihn auf Faschingssamstag zu legen. Daraufhin habe es sehr viel Resonanz gegeben, so Ilg, allzu viele Gruppen seien aber noch nicht zusammen gekommen. Er appellierte deshalb an jeden, die Angebote der FGN anzunehmen und kräftig mit zu feiern.

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