Landesliga:

SV Schwaig holt mit dem letzten Aufgebot drei Punkte

Auch in Unterzahl blieb Türkspor (rechts Mustafa Jasarevic) im Angriffsmodus, doch der SV Schwaig (links Constantin Zylka) blieb am Ende siegreich. | Foto: Vogt2021/11/1_SV-Schwaig-Turkspor-Nurnberg-scaled.jpg

SCHWAIG – Dank eines umkämpften Heimsieges gegen Türkspor Nürnberg hat Landesligist SV Schwaig den neunten und letzten Platz in der Tabelle verlassen und rückt auf Rang sechs vor. Bereits am Freitag wartet mit dem TSV Kornburg allerdings der souveräne Tabellenführer als nächster Gegner.


Im Kampf gegen den Abstieg musste der SV Schwaig gegen Türkspor unbedingt punkten, um nicht den Anschluss zu verlieren. SVS-Trainer Martin Schmaußer musste jedoch mit dem letzten Aufgebot antreten, da ihm mit Jonas und Mats Gebelein, Filip Tadic, Tobias Särchinger, Wolfgang Ramstöck, Florian Danner und David Sörgel quasi eine halbe Mannschaft nicht zur Verfügung stand. Mit jungen Spielern aus der zweiten Mannschaft – Chris Meier, Matthias Josef und Ben Pelzer – sollte dieses Vorhaben gelingen. Zudem wurde vor kurzem auch schon der Ersatztorhüter als Feldspieler eingesetzt.

SV Schwaig – Türkspor Nürnberg 4:2 (2:1) — Die Gäste aus Nürnberg überzeugten mit einer technisch starken Mannschaft sowie ihren extrem schnellen Angreifern. Doch nach kurzem Abtasten ging der SVS gleich mit seinem ersten nennenswerten Angriff durch ein Tor von Nico Fleischmann in Führung. Die Gäste kamen schnell zurück und glichen durch Ugur Öten aus, der sich gegen zwei Schwaiger Abwehrspieler durchsetzte und unhaltbar abschloss. Doch nach einer roten Karte für Gästespieler Sercan Celik und der wenige Minuten drauf folgenden erneuten Schwaiger Führung durch einen Treffer von Valentin Djaz schien das Spiel vorentscheidend zugunsten der Gastgeber zu kippen.


Türkspor antwortete jedoch stark. So musste Schwaigs Keeper Jonas Seitz mehrfach stark reagieren, den Ausgleich durch Mustafa Jasarevic kurz nach Wiederanpfiff konnte er aber auch nicht verhindern. Nico Fleischmann brachte die Gastgeber mit seinem zweiten Treffer dann erneut in Front. Trotzdem wogte das Spiel munter weiter hin und her und auch weitere Tore hätten auf beiden Seiten fallen können, denn Bauer traf die Latte und ein Gästestürmer den Pfosten. Die endgültige Entscheidung fiel dann in der Schlussphase nach einem weiteren Platzverweis für Türkspor. Gästespieler Emirhan Karaaslan sah in der 76. Minute gelb-rot; Schwaigs Routinier Markus Bauer machte zwei Minuten später mit seinem Treffer zum 4:2 alles klar.

Trotzdem spielte Türkspor auch mit neun Mann und dem Mut der Verzweiflung noch gelungen nach vorne und versuchte nochmals alles. Es blieb aber letztlich beim Sieg für die Heimelf. Allerdings hat sich auch das Schwaiger Lazarett vergrößert, denn der SVS hat mit Marco Ranft, der in der 40.Minute ausgewechselt werden musste, nun noch einen weiteren Verletzten zu beklagen.


Tore: 1:0 Fleischmann (10.), 1:1 Öten (19.), 2:1 Djaiz (32,), 2:2 Jasarevic (46.) , 3:2 Fleischmann (58.), 4:2 Bauer (78.), Rote Karte: Celik (28.), Gelb/rote Karte: Karaaslan (76.), Schiedsrichter: Tobias Heuberger, Zuschauer: 120.


SV Schwaig: Seitz, Bauer, Waldmann, Constantin Zylka, Meier, Ranft, Djaiz, Riese, Weber, Fleischmann, Hamann (Baumüller, Thieme).
Türkspor Nürnberg: Albracht, Jasarevic, Öten, Ozuzun, Duman, Takmak, Noumessi, Kalender, Celik, Aktas, (Yüce).

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