Tag der offenen Tür auf der Edelweißhütte lockt viele Besucher an

Jugendarbeit zum Mitmachen

Ein als tapferer Ritter verkleideter Junge trat vor die Kamera und ließ sich fotografieren. Foto: K. Bub2015/06/5_2_1_2_20150618_KJR.jpg

HERSBRUCK — Auf der Edelweißhütte ging s rund am Wochenende, denn der Kreisjugendring Nürnberger Land (KJR) hat dort zum zweiten Mal die Tage der Jugendarbeit veranstaltet. Während der Samstag ganz den Aktiven in der Kinder- und Jugendarbeit vorbehalten war, die sich hier neue Anregungen für ihre eigenen Gruppen holen konnten, stand der Sonntag allen Interessierten offen. Und an dem war allerhand geboten im Lern- und Erfahrungsraum Edelweißhütte.

Die Besucher durften nicht nur einen Blick in die gemütlich eingerichteten Räume des Jugendgästehauses werfen, sondern konnten sich auch gleich über die technische Versorgung der Gebäude informieren – über die Hackschnitzelanlage ebenso wie über Solarthermie und die hauseigene Schilfkläranlage. Darüber hinaus warteten aber natürlich auch jede Menge erlebnispädagogische Angebote auf die großen und kleinen Gäste.

Der Niedrigseilgarten lud zum Balancieren ein. Wer wollte, konnte aber auch an Bäumen hochklettern, auf Stahlfässern trommeln oder sich im Actionpainting versuchen. Die evangelische Jugend hatte einen riesigen Kostümfundus mitgebracht und schoss von jedem ein Foto, der sich als Ritter, Prinzessin oder Engel verkleidete. Stündlich entführte Saskia Böllet Neugierige auf eine Kräuterwanderung in die Natur. Wer wollte, durfte danach seine eigene Kräuterbutter zubereiten und sie auf frisch im Lehmofen gebackenem Brot genießen.

Auch der Kreisjugendring stellte – ebenso wie andere Vereine und Verbände aus dem Landkreis – seine Arbeit vor. Die Wasserwacht informierte über ihre Tätigkeit, das Jugendrotkreuz verteilte Zuckerwatte und verpasste Mutigen schicke Airbrush-Tattoos. Sogar Landrat Armin Kroder ließ sich bei seinem Rundgang eine schwarze Echse auf seinen Unterarm zaubern – allerdings nicht ohne sich vorher dann doch von der jungen Künstlerin versichern zu lassen, dass die Farbe auch tatsächlich wieder abgeht.

Die Attraktion schlechthin aber war das Verputzen einer Fach werk hütte mit Naturmaterialien. Beherzt manschten Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen in Eimern voller Ton und vermischten den mit Stroh. Die Masse klatschten sie dann an das Häuschen, um so die Zwischenräume des Fachwerks aufzufüllen.

Mehr Infos zum Kreisjugendring gibt es im Internet auf www.kjr-nuernberger-land.de.

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