Hersbruck – Das Hirtenmuseum zeigt „Heilige Orte der Sámi“. Ausstellungseröffnung ist am Donnerstag.
Seit das Jahr 2026 von den Vereinten Nationen (UN) zum internationalen Jahr der Weidelandschaften und des Hirtentums (IYRP-International Year of Rangelands & Pastoralists) ausgerufen wurde, weiß man, dass weltweit rund 400 Millionen Menschen als Hirten arbeiten. Im Deutschen Hirtenmuseum stehen diese vielfältigen Hüter von Tier und Land seit über 90 Jahren im Fokus. Mit der Sonderausstellung „Heilige Orte der Sámi“ richtet sich dieses Jahr der Blick weit in den Norden Europas und zeigt die poetischen Arbeiten der Fotografin Monika Belting aus Münster.
Belting hat Sápmiland über viele Jahre regelmäßig bereist, dort heilige Orte dokumentiert und ihre Faszination für diese Kultur fotografisch beeindruckend festgehalten, heißt es dazu in der Pressemeldung des Hirtenmuseums. In der Ausstellung sind Landschaftsaufnahmen, Objekte und Artefakte sowie die typischen Tiere dieser nordischen Lebenswelt als Präparate, ausgeliehen vom Naturkundemuseum Coburg, zu sehen. Damit werden Einblicke in die Lebensweise und die Rituale der Rentierhirten aus dem hohen Norden – dem letzten indigenen Volk Europas umfassend, aber auch behutsam gezeigt.
Ausstellung wird am Donnerstag eröffnet
Die Ausstellung ist vom 10. Juli bis 13. September 2026 von Freitag bis Sonntag jeweils von 10 bis 16 Uhr im Deutschen Hirtenmuseum Hersbruck zu sehen. Ausstellungseröffnung ist am 9. Juli 2026 um 18 Uhr. Bürgermeister Robert Ilg spricht ein Grußwort. Die Einführung ins Thema übernimmt Monika Belting.
