5000 Euro

Villa Flaire erhält den Solidaritätspreis der Sparda-Stiftung

Tim Schenk ist Vorsitzender des Laissez-Faire-Vereins.
Tim Schenk ist Vorsitzender des Laissez-Faire-Vereins. | Foto: Jannik Steffin2026/10/q80-f595x105-1024x477-1.webp

PFEIFFERHÜTTE – Die Sparda-Stiftung Nürnberg der Sparda-Bank Nürnberg hat drei Projekte und Initiativen mit Stiftungspreisen ausgezeichnet. Der Verein Laissez-Faire aus Schwarzenbruck erhielt den Solidaritätspreis.

Die drei Preise sind mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 13.000 Euro dotiert. Laut Sparda-Stiftung Nürnberg rückt die Stiftung seit über zwei Jahrzehnten Menschen und ihre Ideen ins Rampenlicht, die sich persönlich für ihre Region einsetzen. Der Solidaritätspreis stand 2026 unter dem Motto „Ehrenamt stärken“ und würdigt Personen, die Gemeinschaft leben und mit ihrem Engagement die Region stärken.

Laissez-Faire ist seit 2015 in der Metropolregion Nürnberg aktiv und hat sich mit mehr als 1000 Mitgliedern zu einem Netzwerk für Kunst, Kultur und gemeinschaftliches Engagement entwickelt. Der Verein schafft Räume für Begegnung und Austausch und ermöglicht seinen Mitgliedern, eigene Ideen und Projekte umzusetzen. Ein Beispiel ist das „Sommer Summarum“, ein nicht-kommerzielles Sommerfestival. Bei dem Fest am 4. Juli kamen verschiedene Initiativen, Kulturschaffende und Interessierte zusammen. Das Programm umfasste Musik, Workshops und verschiedene Mitmachangebote. Durch solche Veranstaltungen trägt der Verein maßgeblich zu einer lebendigen Kulturszene bei und schafft Plattformen für kreative Austauschprozesse in der Region. Der Verein schafft Räume für Begegnung und Austausch und ermöglicht Mitgliedern, eigene Ideen und Projekte umzusetzen.

Der Vorsitzende des Stiftungsrates Stefan Schindler betonte bei der Preisverleihung: „Was die Preisträgerinnen und Preisträger verbindet, ist der Wille, etwas zu bewegen. Sie warten nicht darauf, dass andere es tun, sondern werden selbst aktiv. Genau solche Menschen und Initiativen braucht eine starke Gemeinschaft. Mit den Sparda-Stiftungspreisen möchten wir ihnen die Aufmerksamkeit geben, die sie verdienen, und gleichzeitig andere ermutigen, ihrem Beispiel zu folgen.“

Die Preisverleihung unterstreicht die Bedeutung des Ehrenamtes für das gesellschaftliche Miteinander. Täglich investieren Menschen ihre Zeit und Energie in Vereinen, Initiativen und sozialen Einrichtungen, um für andere da zu sein. Dieses freiwillige Engagement ist das Fundament einer solidarischen Gesellschaft. Die Sparda-Stiftung Nürnberg will mit ihrer Preisverleihung genau diese wichtige Arbeit würdigen und ein Zeichen setzen für die Wertschätzung bürgerschaftlichen Engagements. Der Sparda-Zukunftspreis ging in diesem Jahr an den Verein BayernMUN – United Nations Society Nuremberg, der Medienpreis an Carolin Hasenauer und Mona Böhm von BR24 Mainfranken.

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