Ein Zuhause zum Wohlfühlen

Rummelsberger Diakonie weiht eine neue, barrierefreie Wohneinheit ein

Die Verantwortlichen des Projekts sind glücklich, dass „Die Agenda Auhof 2026“ so gut voranschreitet.
Die Verantwortlichen des Projekts sind glücklich, dass „Die Agenda Auhof 2026“ so gut voranschreitet. | Foto: Lisa Vogel2026/07/q80-f374x233-1024x615-1.webp

RUMMELSBERG/HILPOLTSTEIN – Mit einem festlichen Gottesdienst und einem bunten Programm aus Musik, Tanz und Mitmachangeboten für Groß und Klein hat der Auhof in Hipoltstein sein Jahresfest gefeiert. Neben Essen, Getränken und Unterhaltung stand in diesem Jahr die Einweihung der neuen Wohneinheit für 24 Menschen mit Behinderung im Mittelpunkt.

Die neue Einrichtung im Auhofer Weg 2b setzt Maßstäbe: Jede und jeder der 24 Bewohner verfügt über ein helles, großzügiges Zimmer mit eigenem Bad. Barrierefreiheit, großzügige Pflegebäder und ein ruhiger, schön angelegter Außenbereich prägen das vom Architekturbüro Schneider Architekten geplante Gebäude. „Hier geht es nicht darum, Mindeststandards zu erfüllen, sondern echte Lebensqualität zu schaffen“, betonte Karl Schulz, Vorstandsmitglied der Rummelsberger Diakonie, in seiner Festrede. „Dieses Haus ist ein Zuhause, das Selbstverwirklichung und ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht.“ Entwickelt wurde der Neubau nicht am Reißbrett, sondern gemeinsam mit den Menschen aus der Praxis – dort, so Schulz, entstünden meist die besten Lösungsvorschläge.

Der Neubau ist bereits das zehnte Großprojekt der Agenda „Auhof 2026“ und läutet deren Zielgerade ein. Auf dem Nachbargrundstück entsteht derzeit eine baugleiche Wohneinheit, das letzte Objekt der Agenda ist direkt am Dorfplatz geplant. „Die Agenda Auhof 2026 hat auf einem Blatt Papier angefangen“, erinnerte Einrichtungsleiter Andreas Ammon. „Wenn die letzten Projekte abgeschlossen sind, haben wir in 17 Jahren moderne Wohn- und Gruppenräume für insgesamt 180 Menschen mit Behinderung geschaffen.“

Christliche Grundhaltung

Bei der Eröffnung würdigte Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster die christliche Grundhaltung der Rummelsberger Diakonie: „Das tragende Fundament dieses Projekts sind Nächstenliebe und Gemeinschaft.“

Die stellvertretende Landrätin Birgit Fuchs ergänzte, es gehe bei solchen Vorhaben nicht nur um Wirtschaftlichkeit, sondern um Menschlichkeit. Das letzte Wort der offiziellen Eröffnung überließ die Diakonie den Bewohnern selbst: Sebastian B., ihr Sprecher, brachte es auf den Punkt: „Herzlichen Glückwunsch – ihr habt einen Platz gefunden, wo ihr zur Ruhe kommen könnt.“

Nach der feierlichen Einweihung und einer Hausführung ging das Jahresfest bis in den Abend weiter – mit Musik, kulinarischen Köstlichkeiten und zahlreichen Programmpunkten für die ganze Familie. 

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