Fast 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Landesschulsportfest in Altdorf: „Weit mehr als ein sportlicher Wettkampf“

Fußball war eine von drei Mannschaftssportarten.
Fußball war eine von drei Mannschaftssportarten. | Foto: Achim Hofmann2026/07/q76-f729x431-1024x649-1.webp

ALTDORF – Nach Abschluss des Landesschulsportfestes blickt das Organisationsteam des Altdorfer Förderzentrums auf ereignisreiche und bewegende Tage zurück. „Ein Event dieser Größenordnung war nur möglich, weil zahlreiche Akteure gemeinsam an einem Strang zogen“, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Wichernhaus.

„Die Spiele sind eröffnet!“ Mit diesem ikonischen Satz gab Arne Schmidt von der Laspo (Bayerisches Landesamt für Schule – Landesstelle für den Schulsport) den Startschuss für das Landesfinale 25/26 am Altdorfer Schulsportzentrum. Rund 240 Kinder und Jugendliche aus Aschaffenburg, Aschau, Coburg, Ingolstadt, Kempten, Königsbrunn, München, Nürnberg, Passau, Regensburg, Schonungen, Straubing und Würzburg maßen sich anschließend in Einzelwettkämpfen in Ausdauer, Schwimmen und Dreikampf sowie in den Mannschaftswettbewerben in Rollstuhl-Boccia, Rollstuhl-Basketball und Fußball. Das Ziel, sich für das Bundesfinale in Berlin zu qualifizieren, motivierte zusätzlich und sorgte für spannende Wettkämpfe.

Passau gewinnt im Fußball

Die Siegerteams heißen für Würzburg (Leichtathletik) und Regensburg (Schwimmen und Basketball). Im September fahren die Athleten dieser Förderzentren mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung nach Berlin, um sich im mit den anderen Bundesländern zu messen. Die Bayerischen Meister im Fußball kommen aus Passau, eben so für die Sportart Rollstuhl-Boccia.

Die Atmosphäre des Sportfests wurde maßgeblich durch ein vielseitiges Rahmenprogramm geprägt – vom Festzug, der von artistischen Einlagen des Circus Chaotini begleitet wurde, den Künstlern Tim Mohr und Eichi und der Spaßkoffer sowie Jonglierweltmeister Julius Preu. Ein weiteres Highlight war der Auftritt des Schulchors sowie der Einsatz der Fahnenträger aus der Talentschmiede der WfbM Altdorf.

„Das Landesschulsportfest 2026 in Altdorf war weit mehr als ein sportlicher Wettkampf; es war ein Fest des fairen Miteinanders und der gelebten Gemeinschaft. Die strahlenden Gesichter der Athletinnen und Athleten, aber auch der Erwachsenen sowie die begeisterte Stimmung zeigten, dass der Sport die Kraft hat, Menschen über alle Grenzen hinweg zu verbinden“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Wichernhaus. Jochen Riehl, der Kopf des Organisationsteams, übergab am Ende der Siegerehrung das „Paralympische Feuer“ an die Mannschaft aus Coburg, wo das Landesschulsportfest 2027 stattfinden soll. 

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