Bislang weniger Anmeldungen als im Vorjahr

Die Vorbereitungen für den 37. Wallenstein-Halbmarathon laufen auf Hochtouren

Der Wallenstein-Halbmarathon ist bei Teilnehmern aus Nah und Fern gleichermaßen beliebt. Unser Bild aus dem Jahr 2024 zeigt sie beim Start frühmorgens an der Klaus-Wolfermann-Halle.
Der Wallenstein-Halbmarathon ist bei Teilnehmern aus Nah und Fern gleichermaßen beliebt. Unser Bild aus dem Jahr 2024 zeigt sie beim Start frühmorgens an der Klaus-Wolfermann-Halle. | Foto: Archiv2026/07/q84-f438x287-1024x635-1.webp

ALTDORF – Wer sich derzeit im Altdorfer Stadtgebiet bewegt, der kommt um den 37. Wallenstein-Halbmarathon nicht herum. Überall weisen große Banner und Plakate auf das bevorstehende Breitensportereignis hin.

Am Sonntag, 26. Juli, um 8 Uhr startet das große Feld der Läuferinnen und Läufer auf die Strecke. Ob sie sich für die fünf Kilometer entscheiden, für zwölf Kilometer – oder doch für die Königsdisziplin, die Halbmarathondistanz: trainiert haben sie alle. Wichtig bei den erwarteten hohen Temperaturen: alle Teilnehmer sollten schon im Vorfeld viel Flüssigkeit zu sich nehmen und auch während des Laufs ausreichend trinken, um nicht zu dehydrieren.

Für die Versorgung mit Getränken stehen neben dem bewährten Team um Matthias Kreuzeder von der Markt-Apotheke, der von Anfang an Jahr für Jahr den Lauf personell und materiell großzügig unterstützt, zahlreiche Freiwillige an insgesamt fünf Stationen entlang der Strecke bereit, so dass im Schnitt alle vier Kilometer an der Strecke durch das Altdorfer Land der Flüssigkeitshaushalt wieder ausgeglichen werden kann.

Bislang weniger Anmeldungen

Nach dem Teilnahmerekord im vergangenen Jahr mit über 600 Aktiven hinken die Anmeldungen für dieses Jahr noch etwas hinterher. „Vielleicht schreckt ja die derzeitige Hitzewelle einige Interessierte ab, denn persönliche Bestzeiten sind bei diesen Temperaturen nicht zu erwarten“, heißt es vonseiten der Organisatoren.

Dennoch bereitet sich das siebenköpfige Organisationsteam auf ein erneut großes Starterfeld vor. Sie können dabei auf die zuverlässige Unterstützung durch ein ganzes Heer von Freiwilligen zurückgreifen, die an der Strecke sowie im Start- und Zielbereich für das Wohlergehen und die Sicherheit der Sportler sorgen. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Altdorf und dem Umland stehen ebenso wieder zur Verfügung wie das BRK. Besonders gefordert ist der städtische Bauhof, ohne dessen Unterstützung diese Veranstaltung nicht möglich wäre.

Am Unteren Tor wird es eng

Einen neuralgischen Abschnitt bildet die Passage vor dem Unteren Tor: Hier muss die Strecke wegen der Baustelle deutlich verengt und am Tor vorbeigeführt werden. Warnschilder und Streckenposten werden hier zu besonderer Vorsicht mahnen, weil das Läuferfeld in diesem frühen Streckenabschnitt noch eng zusammen das Nadelöhr passieren muss. Das Führungsfahrzeug, das auch in diesem Jahr wieder vom langjährigen Sponsor BMW-Stahmer zur Verfügung gestellt wird, kann das Tor nicht durchfahren.

Doch diese Baustelle ist nur eine von vielen, mit denen das Organisationsteam seit Monaten beschäftigt ist. So ist es auch gelungen, weitere Sponsoren zu begeistern, mit deren Hilfe beispielsweise Preise für die Gesamtsieger ausgelobt werden können.

Daneben wird es heuer wieder die aus früheren Jahren bekannte und beliebte Startnummernverlosung geben, für die alle Finisher ihre Startnummer im Ziel in eine Kiste werfen. Eine Losfee der Blue Dragons, dem Cheerleading-Team aus Altensittenbach, welches die Finisher im Zielbereich mit Choreographien empfangen wird, zieht dann die Gewinner von Einkaufsgutscheinen der Werbegemeinschaft, Reisegutscheinen vom Altdorfer Reisebüro Interplan sowie Essensgutscheinen vom Restaurant Kavala am Unteren Tor.

„Alle sind Gewinner“

„Aber gewonnen werden sie am Ende alle haben, spätestens, wenn nach Zielschluss um halb elf bei den Siegerehrungen alle bei einem kühlen Getränk im Schatten im Sportpark sitzen: Läufer, Zuschauer, Helfer, Alte und Junge, Menschen aller Couleur und Herkunft, allesamt Teil einer großen, bunten und vielfältigen Sportfamilie“, betonen die Veranstalter. 

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