3:0 über SV Hiltpoltstein

SV Henfenfeld macht Aufstieg in die Kreisliga perfekt

Mit zwei Toren und einer Vorlage war Patrick Hirschmann (links) der Spieler des Tages beim 3:0-Sieg des SV Henfenfeld gegen den SV Hiltpoltstein. | Foto: M. Keilholz2019/06/DSC00123-1.jpeg

HÜTTENBACH – Jubel beim SV Henfenfeld: Mit einem 3:0 im Relegationsspiel gegen den SV Hiltpoltstein haben die Hammerbachtaler nach vielen vergeblichen Anläufen in den vergangenen Jahren den lang ersehnten Aufstieg in die Kreisliga geschafft.

Im Duell gegen den Vizemeister der Kreisklasse 3 setzte Henfenfelds Trainer Matthias Mayer auf die gleiche Startelf wie beim 4:2-Sieg im Entscheidungsspiel um Platz zwei gegen den FSV Weißenbrunn fünf Tage vorher.

Vor rund 1000 Zuschauern begann seine Elf stürmisch und hatte bis zur 15. Minute vier hochkarätige Chancen. Allein Patrick Hirschmann hätte seine Farben früh in Führung schießen können, scheiterte aber drei Mal an seinen Nerven oder am glänzend reagierenden Janosch Weidl im Hiltpoltsteiner Tor. Dazwischen hatte Andreas Kreußel ebenfalls das 1:0 auf dem Fuß, jagte den Ball aber volley in den Abendhimmel.

Nach 27 Minuten schwächte sich Hiltpoltstein selbst. Bei einem Gerangel um den Ball an der Außenlinie mit Benjamin Karg ließ sich Andreas Friedrich zu einer unbeherrschten Reaktion hinreißen und sah „Rot“. Unverständlicherweise verloren die Henfenfelder in numerischer Überzahl ihre Linie und ermöglichten dem dezimierten Gegner durch haarsträubende Abwehrfehler sogar die eine oder andere Chance.

Pfiff blieb aus

Nachdem die SVH-Stürmer auch weiterhin keine Lücke in der gegnerischen Abwehr fanden, brach schließlich ein Abwehrspieler den Bann. Sebastian Schmidt köpfte in der 42. Minute einen präzisen Eckball von Hirschmann zum umjubelten 1:0 in die Maschen. Kurz vor dem Gang in die Halbzeitpause dann allerdings Glück für Kapitän Alexander Gajewski und seine Nebenleute, dass Schiedsrichter Lorenz (Heroldsbach) eine Situation mit Hiltpoltsteins Daniel Ruppertals nicht elfmeterwürdig wertete.

Der SVH war nach dem Seitenwechsel sofort hellwach und baute seine Führung durch Torjäger Hirschmann, der eine flache Hereingabe von Markus Reuß nur noch über die Torlinie drücken musste, aus (47.). Als Hirschmann in der 67. Minute einen Konter mit dem 3:0 abschloss, herrschte endgültig kein Zweifel mehr am Sieg der Henfenfelder.

Nach dem Schlusspfiff war bei den Verantwortlichen des SVH und im „blau-weißen“ Fanblock Jubel angesagt. Trotz der Missstimmungen in der Vorrunde, die kurz vor der Winterpause in der Entlassung von Trainer Peter Morawietz gipfelten, haben die Hammerbachtaler, wie es auf den Aufstiegstrikots zu lesen ist: „das Ziel nie aus den Augen verloren…“. Nach 14 langen Jahren kehren die mitunter bereits als „Unaufsteigbar“ titulierten Hammerbachtaler in die Kreisliga zurück.

SVH: Meierhöfer, Schmidt, Gajewski, Völkel, Quenzler, Kreußel, Rösel (64. Kurtz), Hirschmann (81. Geier), Reuß, Karg (76. Mosurak), Kast.
Tore: 1:0 Schmidt (42.); 2:0, 3:0 Hirschmann (48./67.); bes. Vork.: rote Karte für Friedrich (Hilt, 27. ); SR: Lorenz (Heroldsbach).

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