Rund um Schnaittach

Immer wieder Vandalismus an den Wanderwegen

Mit schwarzer Farbe wurden diese Zeichen in Hedersdorf besprüht. Eigentlich dienen sie Wanderern auf dem Juragebirgsweg und dem Marienweg zur Orientierung. | Foto: Schuster2022/03/Schuster_Wanderwege.jpeg

HEDERSDORF – Musste es wirklich sein, dass hier jemand seine Farbsprühdose testet? Diese Frage stellte sich zwangsläufig dem Wegemarkierer des Fränkischen Albvereins, der sich bemüht, den Bereich um Schnaittach bis Osternohe mit Wanderzeichen eindeutig zu kennzeichnen und damit ein Verlaufen zu verhindern. Die Zeichen, die von Unbekannten beschädigt wurden, waren in Hedersdorf nahe der Lohmühle angebracht. Sie müssen nun neu angeklebt werden.

Der materielle Schaden ist vernachlässigbar, aber die Tat verursacht Arbeit. Dabei ist sie längst nicht der einzige Fall von Vandalismus.

Auch an der Schnaittacher Allee hat sich wohl jemand eine Wandertafel zum Krafttraining ausgesucht und diese gewaltsam aus einem Baumstamm herausgerissen. Mit den Befestigungsschrauben lag die Tafel auf dem Asphaltplatz neben dem Badsaal. Bauhofleiter Andreas Deininger weiß, dass sie erst vor rund zwei Jahren ersetzt werden musste. Sie war damals ebenfalls mit roher Gewalt heruntergerissen worden.

Tafeln verschwinden häufig

Unauffindbar und damit eigentlich als gestohlen zu bezeichnen sind daneben einige weitere Tafeln des Wegeleitsystems, das der Markt Schnaittach vor über zwölf Jahren installieren hat lassen. So fehlen zum Beispiel seit rund zwei Jahren am Fuß des Rothenbergs ein Schild und ebenso eine Tafel bei einer Ruhebank am Waldrand auf Höhe des Kalvarienberges. In allen Fällen sind die Täter unbekannt.

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