Glasfaseranschluss

Schupf, See und Thalheim: Breitbandausbau geht weiter

Das Bild zeigt die Vertragsunterzeichnung zum Breitbandausbau mit Martin Dorn (Leitung Infrastruktur bisping & bisping) Johannes Bisping (Geschäftsführung) Bastian Schmiofski (Breitbandberatung IK-T) Bernd Bogner (Bürgermeister Happurg) Andreas Kremer (Gemeinde Happurg) und Susi Bisping (Gebietsentwicklung)(von links).
Das Bild zeigt die Vertragsunterzeichnung zum Breitbandausbau mit Martin Dorn (Leitung Infrastruktur bisping & bisping) Johannes Bisping (Geschäftsführung) Bastian Schmiofski (Breitbandberatung IK-T) Bernd Bogner (Bürgermeister Happurg) Andreas Kremer (Gemeinde Happurg) und Susi Bisping (Gebietsentwicklung)(von links). | Foto: bisping & bisping2026/04/Das_Bild_zeigt_die_Vertragsunterzeichnung_zum_Brei.jpg

HAPPURG – Mit der Vertragsunterzeichnung zwischen Happurg und dem Netzbetreiber bisping & bisping wird der Glasfaserausbau im Gemeindegebiet Happurg weiter vorangetrieben. Innerhalb von 23 Monaten sollen in den drei Ortsteilen Schupf, See und Thalheim insgesamt 185 Adressen mit einem zukunftsfähigen Glasfaseranschluss bis ins Gebäude erschlossen werden, teilt das Laufer Unternehmen in einer Pressemeldung mit.

Bereits in den Jahren 2014 und 2018 wurden Aicha, Deckersberg, Förrenbach, Gotzenberg, Happurg Kainsbach, Molsberg, Reicheneck, Schupf, See, Thalheim und Vorderhaslach durch bisping & bisping mit Glasfaser bis zu den Verteilerkästen erschlossen. Wie zuletzt bereits in Deckersberg, erfolgt nun der Technologiewechsel als nächster Schritt: Auf der sogenannten „letzten Meile“ – also von den Verteilerkästen bis in die Gebäude – werden ebenfalls Glasfaserkabel verlegt und so sie volle ungebremste Leistung für die Kunden nutzbar gemacht.

Mehr Tempo durch FTTH-Technik

Derzeit sind Schupf, See und Thalheim größtenteils an das VDSL-Netz angeschlossen und sind mit bis zu 100 Mbit pro Sekunde versorgt. Das geplante ultraschnelle NGA-Netz (Next Generation Access) wird als zukunftsfähiges FTTH-Netz errichtet und betrieben. Es wird künftig Datenraten von bis zu einem Gbit pro Sekunde (1000 Mbit/s) für Privatkunden und 100 Gbit/s für Geschäftskunden ermöglichen – und ist damit bestens auf zukünftige technologische Entwicklungen vorbereitet.

Der Ausbau wird über die bayerische Gigabitrichtlinie im Wirtschaftlichkeitslückenmodell mit 886.096 Euro gefördert. Insgesamt belaufen sich die Gesamtkosten auf 984.551 Euro, von denen die Gemeinde 98.455 Euro selbst trägt. In diesem geförderten Verfahren wurde die Gemeinde Happurg vom Ingenieurbüro IK-T GmbH aus Regensburg unterstützt.

Zunächst wird nun die Phase der Genehmigungsplanungen beginnen, bevor die rund 7,3 Kilometer lange Tiefbautrasse umgesetzt wird. Nach aktueller Planung soll der Ausbau in etwa 23 Monaten fertiggestellt sein. Für die profitierenden Haushalte soll es rechtzeitig Infoveranstaltungen vor Ort geben.

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