15 bis 20 Zentimeter Neuschnee

Chaos auf Straßen rund um Lauf: mehrere Glätteunfälle

Querstehende Lastwagen sorgen aktuell für erhebliche Verkehrsbehinderungen.
Querstehende Lastwagen sorgen aktuell für erhebliche Verkehrsbehinderungen. | Foto: Feuerwehr Schnaittach2026/01/img_8378.jpg

LAUF – Querstehende Lastwagen haben für erhebliche Verkehrsbehinderungen im Raum Lauf gesorgt. Nach Angaben der Polizei kommen mehrere Lkw wegen Straßenglätte nicht mehr weiter, zudem registrierten die Beamten bereits mehrere Glätteunfälle.

Wie die Polizeiinspektion Lauf mitteilt, standen zwei Lastwagen in der Altdorfer Straße sowie am Laufer Südring und blockierten dort den Verkehr. Auch am Kreisverkehr im Laufer Ortsteil Wetzendorf steckt aktuell ein weiterer Lkw fest. Ursache ist die starke Straßenglätte infolge des anhaltenden Schneefalls.

Die N-Land Blaulichtkarte

Neben den festgefahrenen Lastwagen kam es laut der Polizei bereits zu mehreren Unfällen. In Unterwindsberg (Gemeinde Simmelsdorf) rutschte gegen 1.45 Uhr ein 20-jähriger Autofahrer mit seinem VW auf der Weinleite rückwärts einen Hang hinunter. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab und blieb an einem Erdhügel hängen. Laut Polizei entstand ein Sachschaden von rund 1000 Euro.

Ein weiterer Glätteunfall ereignete sich gegen 5.30 Uhr auf der B14 bei Lauf. Nach Angaben der Beamten kam ein 47-jähriger BMW-Fahrer beim Abbiegen auf die Nürnberger Straße in einer Rechtskurve ins Rutschen und überrollte mehrere Verkehrszeichen. Auch hier bezifferten die Beamten den Schaden auf etwa 1000 Euro.

Ursache der angespannten Verkehrslage ist der seit der Nacht anhaltende Schneefall im Nürnberger Land. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes fielen verbreitet 15 bis 20 Zentimeter Neuschnee. Der Schnee und festgefahrene Fahrbahnen beeinträchtigen derzeit vor allem den Berufsverkehr.

Aber der anhaltende Schneefall hat nicht nur den Straßenverkehr beeinträchtigt, sondern in der gesamten Region für Einschränkungen gesorgt: In vielen Gemeinden im Nürnberger Land sowie in und um Nürnberg blieben heute die Schulen geschlossen, da Schulwege als zu gefährlich eingeschätzt wurden.

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