SC Rupprechtstegen stürzt Kirchehrenbach von Rang eins

Kreisliga 2: Schützenhilfe für den „Club“

Der Hersbrucker Hannes Herrmann (weißer Dress) nutzt eine Unstimmigkeit zweier Brander Akteure und leitet einen Angriff seiner Mannschaft ein. Foto: J. Ruppert2016/03/kreisliga.jpg

PEGNITZGRUND – Über eine Stunde ließ der FC Hersbruck im Match mit dem TSV Brand seine Fans zappeln. Dann schloss Alexander Brüx ein Solo zum 1:0 ab und markierte das erste „Club“-Kreisligator im Jahr 2016. Am Ende hieß es hochverdient nur 2:0, denn Routinier Erhardt verwandelte in der 80. Minute einen Foulelfmeter. Im gestrigen Spiel beim Träger der roten Laterne in Leinburg begnügte sich der klar bessere FC Hersbruck mit einem einzigen Treffer durch Rene Bongers. In beiden Osterpartien wurde der erkrankte Torjäger Ralf Maas schmerzlich vermisst. Dennoch ist der „Club“ in der Tabelle auf den Platz an der Sonne zurückgekehrt. Denn der SC Rupprechtstegen leistete dank seines torlosen Remis gegen den Mit-Meisterschaftsanwärter TSV Kirchehrenbach wertvolle Schützenhilfe. Auch der SC Ottensoos punktete zweimal voll und ziert nun die dritte Position im Klassement. Von den vorderen Teams hat der SV Ermreuth nach dem 1:3 im Match mit dem TSV Neunkirchen an Boden verloren. Erfolgreichster Hinterbänkler des Osterwochenendes war Uttenreuth, das nun auf dem Relegationsplatz steht. Effeltrich unterlag gleich zweimal und festigte seinen vorletzten Rang.

TV Leinburg – FC Hersbruck 0:1

Die Partie beim abgeschlagenen Tabellenschlusslicht führte der Club zwar 90 Minuten hochüberlegen, aber keinesfalls souverän. Den Treffer des Tages erzielte Bongers bereits in der 14. Minute nachdem er, von Fromholzer freigespielt, alleine auf das TV-Tor zulief und Helmecke keine Chance ließ. In der Folgezeit immer wieder das gleiche Bild: Einbahnstraßenfussball in Richtung Leinburger Gehäuse, aber kein zwingender Abschluss der Gäste. Diese Fahrlässigkeit blieb aber aufgrund der harmlosen, dabei sehr „robust“ einsteigenden Gastgeber ungestraft. Schneider musste kein einziges Mal ernsthaft eingreifen, war aber mit seinen Vorderleuten konzentriert genug, um nicht noch am Ende böse überrascht zu werden.

FC Hersbruck: M. Schneider, J. Schneider, Günther, Fromholzer, Bauerfeld, Bongers, Herrmann, Brüx, Gunawardhana (60. Ertel), Kohl.

Tor: 0 :1 Bongers (14.). SR: Sergej Aleschko.

SC R’stegen – Kirchehrenbach 0:0

Der SC Rupprechtstegen begrüßte an seinem 16. Spieltag die bis dato beste Auswärtsmannschaft (8 Spiele, 21 Punkte bei 23:10 Toren) der Kreisliga. Die ‚Ehrabocher’ stellten in dieser Partie diese Stärke auch phasenweise unter Beweis und setzten dem Defensivverbund der Heimmannschaft mehr zu, als diesem lieb war. Es dauerte kaum zehn Minuten, in denen die Gäste bereits drei Eckbälle zu verzeichnen hatten und ein ums andere Mal vor dem von Herrmann hervorragend gehüteten Gehäuse auftauchten. In einer von beiden Seiten sehr engagiert geführten ersten Halbzeit musste Wolf nach einem Zusammenstoß mit einer stark blutenden Wunde im Gesicht (37.) ausgewechselt und ins Krankenhaus gebracht werden. In der 54. Minute bediente M. Gerstacker mit einem Diagonalpass Sahin auf der rechten Angriffseite, dieser verzog aber mit seinem Spannschuss. Glück hatten die Gastgeber nach einer Stunde, da ein Schuss aus zirka 18 Metern am Pfosten landete. Kurz darauf hatte Dietz mit seinem Torabschluss ebenfalls Pech, als er aus etwa 16 Metern die Latte touchierte. Die Gäste trafen ein weiteres Mal Aluminium und zeigten ab der 70. Minute immer mehr Präsenz in der Hälfte des SCR. Ertem rettete beherzt und umsichtig neun Minuten vor Schluss für seinen bereits geschlagenen Keeper auf der Linie und hielt somit sein Team im Spiel. Das torlose Remis geht auf Grund einer guten kämpferischen Leistung vonseiten der Heimelf durchaus in Ordnung. Schiedsrichter Harald Hartmann leitete die sehr faire Partie mit seinem Gespann ruhig und umsichtig.

SC Rupprechtstegen: Herrmann, Wolf (37. D. Ertem), Übler, M. Stiegler, Mielewski, (32. Dietz, 88. Sahin), U. Gerstacker, M. Gerstacker, F. Deinzer, Döhring, Gebsattel, Lambert. SR: Harald Hartmann.

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren