150 Jahre Feuerwehr

Dorfrocker-Konzert in Velden

Die Dorfrocker machten ihrem Titel als Partyband alle Ehre. | Foto: P. Meyer2018/06/IMG_9544.jpg

VELDEN – Besser hätte der Auftakt für das große Fest anlässlich 150 Jahre Feuerwehr Velden nicht sein können: Am Freitagabend spielte die sechsköpfige Band „Dorfrocker“ mit ihren drei Frontmännern Tobi, Markus und Philipp und sorgte für beste Stimmung.

Einige Fans hatten viele Stunden Anfahrt in Dirndl und Lederhosen auf sich genommen, um den Auftritt der bekannten Gruppe zu erleben. Und diese stürmte um kurz nach 21 Uhr die Bühne, um sofort mit ihrem Stimmungsprogramm loszulegen. Die vom Sänger Tobias angekündigte heimliche fränkische Hymne, der „Vogelbeerbaum“ sowie „Die kleine Kneipe in unserer Straße“ animierten alle direkt zum Mitsingen, Schunkeln und Klatschen. Der Wechsel zwischen den eigenen Dorfrocker-Liedern und allgemein bekannten Schlagern gelang gut, sodass sich die Tanzfläche nach und nach füllte.

Begeistert waren vor allem die „Dorfkinder“, die zuallervorderst standen und gebannt dem bunten Treiben auf der Bühne zusahen. So zeigte die Band auch gleich Publikumsnähe, indem sie die kleine Melina zu sich holte, um die Gäste zum noch besseren Mitmachen zu bewegen.

Junge Damen tanzen
Und bei dem größten Hit „Dorfkind“ sangen dann schließlich alle enthusiastisch mit. Auch später durften immer wieder – ausschließlich – junge hübsche Damen zu den Herren auf die Bühne, um die Show mit Tanzeinlagen optisch zu bereichern. Sie waren sichtlich glücklich, ihren Idolen so nahe sein zu dürfen.

Schöne Effekte zauberten bei passenden Songs die mit Smartphones illuminierten Maßkrüge. Wie überdimensionierte Glühwürmchen schunkelten die großen Leuchtgefäße durchs Festzelt. Die leicht einprägsamen Texte, witzige deutsche Versionen von englischen Originaltiteln wie „Deine Schwester ist geiler“ auf die Melodie von „Hey Delilah“, lockere Sprüche und Witze des Sängers und eine Runde mit englischen Rock’n’Roll-Titeln nach der Pause brachten gute Stimmung ins Zelt.

Wermutstropfen war, dass die Musiker weit später angefangen und früher aufgehört hatten, als angekündigt und dass die Abstimmung am Mischpult teils semioptimal verlief, sodass der Sound nicht immer perfekt war. Aber alles in allem kann man von einem gelungenen Dorfrocker-Konzert sprechen. Das ein oder andere Glas aus Bar und Schenke tat sein Übriges, sodass die Partyband ihrem Namen alle Ehre machte.

Zur Bildergalerie über den Festzug geht es hier.

N-Land Petra Meyer
Petra Meyer