Es ist wieder so weit: Pfingsten steht vor der Tür und damit auch der Beginn der Kirchweih-Saison im Nürnberger Land. Wie jedes Jahr gehört die Kirchweih Osternohe mit zu den ersten Festen in der Gemeinde und Region. Die jungen Kirwaboum und -madla stellen das größte Fest des Dorfes auf die Beine. Mittlerweile gehört die Osternoher Kirwa zu einem über mehrere Generationen eingebürgerten Dorffest für Groß und Klein, welches auch von zahlreichen externen Besuchern jährlich einen großen Andrang erlebt.
Das im Markt Schnaittach liegende Dorf wird wieder von Pfingstsonntag bis einschließlich Dienstag (24.05.2026–26.05.2026) in den Ausnahmezustand versetzt. Unter dem diesjährigen Motto „Bierpreisbremse – fahr nicht fort, sauf im Ort“ öffnen sich die Zapfhähne auf der Osternoher Kirwa 2026.
Wenn auch für die Festbesucher nicht auf den ersten Blick ersichtlich, beginnt für die 33 Kirwaboum und 39 Kirwamadla die Arbeit nicht erst Ende Mai. Bereits in der zur Kirchweih vorangehenden Woche packen alle gemeinsam mit an, um das in der Kreuzbühler Straße liegende „Gänsengerla“ in einen trinkfesten Festplatz zu verwandeln.
Zum Aufstellen des Kirwabaums am Samstag, 23.05. um 14:00 Uhr steht die Kirchweih jedes Jahr bereits in den Startlöchern. Mit Unterstützung der „Alten Kirwaboum“ wird die von den Bayerischen Staatsforsten gespendete, ca. 30 m hohe Fichte über die Dächer des Ortes gehoben.
Auch wenn die Feierlichkeiten bereits am Morgen des Pfingstsonntages mit einem Ständchen des Osternoher Posaunenchors und „Langi & Rainer“ beginnen, wird das Fest traditionell ab 19:00 Uhr gemeinsam mit dem 1. Bürgermeister Frank Pitterlein und den langjährigen Partnern der Bürgerbräu Hersbruck beim Bieranstich offiziell eröffnet. Musikalisch wird das Festzelt anschließend mit „Fakepoint“ zum Beben gebracht, bevor sich parallel ab 21:00 Uhr die goldenen Hallen der zelteigenen Bar mit spritzigen Getränken öffnen.
Für die Verpflegung sind neben Kaffee und Kuchen am Sonntagnachmittag ab 15:00 Uhr auch der in der Gemeinde beliebte und ortsansässige „Bar-Bee-Q Foodtruck“ von Peter Stütz, die Fischbraterei Franken sowie diverse Süßspeisenbuden an allen drei Festtagen vertreten.
Am Morgen des Pfingstmontags steht der traditionelle Kirchgang der Kirwapaare auf dem Programm. Danach gibt es nach einer musikalischen Einlage des Gesangsvereins auf dem Festplatz mottogetreu einen „Tankstellen-Frühschoppen“ (Schinken-Käse-Toast + Taxiteller vom Foodtruck).
Bis schließlich am Abend um 19:00 Uhr der Kirwabaum ausgetanzt wird, kann man sich bei einer Handvoll Buden und Fahrgeschäften, die über die drei Tage entlang der gesperrten Kreuzbühler Straße stehen, die Zeit vertreiben. Danach wird singend und tanzend ein Nachfolger für Tim Baderschneider und Lea Schiffer (Gewinner des Baumaustanzens im letzten Jahr) gesucht. Hierzu spielt erneut die aus Einheimischen gegründete „Dorfkapelle“ volkstümliche Musik, welche durch den Gesang der Kirwaboum und -madla zünftig ergänzt wird. Am Abend wird im Zelt von „WEST“ eingeheizt und ab 21:00 Uhr startet auch am zweiten Tag der Barbetrieb.
Am letzten Tag der Kirwa gibt es am Dienstag für die Frühaufsteher ab 10:00 Uhr einen Rock- und Rettichfrühschoppen; die Brotzeit wird für alle Besucher liebevoll von den Kirwaboum-Müttern vorbereitet. Musikalisch wird das Ganze durch Chris Löhner untermalt. Am Nachmittag gehen die Kirwaboum zum alljährlichen „Eilwagenfahren“, während die Madla im Dorf „Küchla einspielen“. Für den Absch(l)uss des Kirwa-Dienstags sorgt erstmalig die Band „Feierteufel“ für Dampf in der Hütte!
Unter dem Klang von Schlagzeug, Gitarren und Gesang verabschiedet sich die Kirchweihgemeinde für das Jahr 2026 und blickt erwartungsvoll auf die kommende Kirchweih im Jahr 2027. Täglich wird die Bar mit Raucherbereich ab 21:00 Uhr geöffnet.
Bei hoffentlich gutem Wetter freuen sich die Kirwaboum und -madla, Sie auf unserer Kirwa in Osternohe recht herzlich begrüßen zu dürfen.
Kirwaboum Osternohe





