Welche Rolle Fließestrich für die Energieeffizienz spielt
Energieeffiziente Heizsysteme spielen beim nachhaltigen Bauen eine zentrale Rolle. Sie können dazu beitragen, die Klimaziele bis 2045 zu erreichen und gleichzeitig die eigenen Wärmekosten zu senken. Sowohl im Neubau als auch bei der Modernisierung fällt die Wahl immer häufiger auf Wärmepumpen im Zusammenspiel mit Fußbodenheizungen. Zur Nachhaltigkeit tragen dabei auch Baustoffe und Materialien bei, die für die Bewohner später gar nicht mehr sichtbar sind: Bodenaufbau und Estrich schaffen buchstäblich die Grundlage für eine behagliche und energiesparende Wärmeversorgung.
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Hochwertige Baustoffe aus der Region
Moderne Wärmepumpen können ihre volle Wirkung vor allem dann entfalten, wenn die Wärmeübertragung reibungslos und effizient funktioniert. Hier kommen Calciumsulfat-Fließ-estriche mit ihren physikalischen Eigenschaften ins Spiel. Dank ihrer flüssigen Einbauform umschließt das Material die Heizrohre lückenlos und ohne Lufteinschlüsse. Das sorgt für einen sehr guten Wärmeübergang, was wiederum niedrige Vorlauftemperaturen ermöglicht. Zudem bietet das Material einen Zusatznutzen: Im Sommer lässt sich das System zur Kühlung umkehren. Das steigert das Wohlbefinden, ohne dass eine energieintensive Klimaanlage installiert werden muss. „Fließestriche haben sich seit Jahrzehnten im Innenausbau bewährt, insbesondere wegen ihrer mineralischen Zusammensetzung und der hohen Leistungsfähigkeit“, bestätigt Antje Hannig, Geschäftsführerin des Verbandes für Dämmsysteme, Putz und Mörtel e.V. (VDPM). Geprüfte Calciumsulfat-Fließestriche setzen praktisch keine flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) frei. Somit erfüllen sie hohe Anforderungen an die Raumluftqualität. Ein weiterer Vorteil: Da das Material in Deutschland regional produziert wird, sind die Lieferwege zumeist kurz.
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Scheiderer Fensterdesign und Haustüren, Hoveba Fenster-Türen-Bodenbeläge, Seitz Fenster & Türen, Faltenbacher Jalousienbau, Sanitär Füchtbauer & Sohn, Schreinerei Blos, Gießmann Fliesenfachbetrieb
Energieeffizienz entsteht im System
Nachhaltigkeit zeigt sich ebenso in der Lebensdauer eines Materials. Mineralischer Fließestrich altert praktisch nicht, der gesamte Bodenaufbau bleibt 50 Jahre oder länger stabil. Viele weitere Informationen zu langlebigen und nachhaltigen Bodenaufbauten gibt es bei Fachbetrieben vor Ort. Insbesondere bei der Modernisierung im Altbau ist eine wichtige Voraussetzung zu beachten: Für einen effizienten Betrieb der Wärmepumpe sollte das Gebäude niedertemperaturfähig sein. Das bedeutet: Selbst an frostigen Tagen sollten Vorlauftemperaturen deutlich unter 55 Grad Celsius für eine angenehme Wärmeversorgung ausreichen. Dies wiederum erfordert eine entsprechend gedämmte Gebäudehülle. Der Estrich im Bodenaufbau wird somit zum Teil eines Gesamtkonzepts, das ökologische Vernunft mit hoher Wohnqualität verbindet.
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Gießmann Kamine und Öfen, SH Elektro GmbH, Holzbau Hümmer, Baukranverleih Hümmer, BONUM-Haus Immobilien GmbH, Sand- und Erdenwerk Speikern GmbH
djd

Wie viel Eigenkapital ebnet den Weg ins große Eigenheim?
Mehr Erspartes bringt oft bessere Konditionen bei der Immobilienfinanzierung
Der Traum von den eigenen vier Wänden ist für viele Menschen ungebrochen – der Weg dorthin allerdings nicht ganz einfach. Das Hauptproblem stellt oftmals fehlendes Eigenkapital dar. Wie viel sollten Kaufinteressierte am besten mitbringen und geht es unter bestimmten Voraussetzungen vielleicht sogar ganz ohne?
Je mehr, desto besser – bis zu einem bestimmten Punkt
Eine Faustregel beim Immobilienkauf lautet: Interessierte sollten mindestens zehn bis 15 Prozent der Kaufsumme als Eigenkapital mitbringen. „Dieser Anteil deckt die Kaufnebenkosten ab, die für die Grunderwerbsteuer, die Notargebühren und gegebenenfalls die Maklerprovision anfallen“, sagt Tanja Baumgärtner, Spezialistin für Baufinanzierung. Darüber hinaus gilt: Mehr Eigenkapital führt in der Regel zu einem niedrigeren Zinssatz, da die kreditgebende Bank weniger Geld verleiht und dadurch ein geringeres Risiko trägt. Das belohnen die Kreditgebenden mit besseren Konditionen.
Den besten Zinssatz erhalten Darlehensnehmende, wenn sie sich maximal 60 Prozent des Kaufpreises leihen. Ab dieser Grenze handelt es sich um ein sogenanntes 1a-Darlehen. „Ein noch höherer Anteil an Eigenkapital führt in der Regel zu keinen weiteren Verbesserungen“, erklärt Tanja Baumgärtner.
Außerdem gut zu wissen: Zinsanpassungen finden in Abstufungen von Fünfer- oder Zehner-Schritten statt. Für eine 80-Prozent-Finanzierung bekommen Kaufende einen besseren Zins als für eine 90-prozentige. Egal wie hoch der Anteil des Eigenkapitals ist, es sollte grundsätzlich nicht bis zum letzten Cent alles in die Finanzierung gesteckt werden: „Ich empfehle Käuferinnen und Käufern auf jeden Fall, einen finanziellen Puffer zu behalten – sei es für Modernisierungen, die Umzugskosten oder Unvorhergesehenes wie eine kaputte Waschmaschine.“
Finanzierung ohne Eigenkapital?
Viele Banken fordern mittlerweile, dass die Kaufnebenkosten aus eigenen finanziellen Mitteln beglichen werden. Eine Finanzierung komplett ohne Eigenkapital, eine sogenannte 110-Prozent-Finanzierung, ist eindeutig schwieriger geworden. Gänzlich unmöglich ist sie trotzdem nicht.
Generell ist es wichtig, wie die Bank die Werthaltigkeit der Immobilie beurteilt: Stimmen Lage, Ausstattung, Energieeffizienz und Zustand des Objekts? „Außerdem müssen Kaufinteressierte sichere berufliche Perspektiven, sehr gute Einkommensverhältnisse und eine ebensolche Bonität nachweisen“, erläutert die Spezialistin weiter. Besser ist es aber, frühzeitig zu sparen, sich nach Fördermöglichkeiten oder auch Unterstützung aus der Familie zu erkundigen. Denn: Mehr Eigenkapital führt oft zu besseren Konditionen.
djd
