LAUF – Seit Kurzem ziert ein neues Kunstwerk das Büro von Guido Schmidt, dem Geschäftsführer der Krankenhäuser Nürnberg Land. Zu sehen ist eine abstrakte Darstellung des Krankenhauses Lauf – ein Unikat, hergestellt von Künstlern der Lebenshilfe Nürnberger Land. Ein zweites Bild hängt im Sekretariat. Auch dieses ist ein Einzelstück, erstellt mit ebenso viel Herzblut und Kreativität.
Von wegen feine Pinselstriche: Beim Action Painting geht es mitunter robuster zu. Bei dem 1,60 breiten und 60 Zentimeter hohen Bild des Krankenhauses Lauf waren Walzen im Einsatz – damit wurde die grobe Leinwand zuerst mit einer speziell gemischten Aquarellpaste grundiert und dann mit Farbe bearbeitet. Die Silhouette des Krankenhaus-Gebäudes in der Mitte des Bildes besteht aus Pappkarton, das Logo wurde aus Doppelklebefolie ausgeschnitten, abgeklebt und wie ein Graffiti gesprüht.
„Ich bin begeistert von der Kreativität, die in diesem Bild steckt, und bedanke mich bei den beiden Künstlern für die tolle Umsetzung. Ich freue mich nun jeden Tag noch ein bisschen mehr auf mein Büro“, sagte Schmidt bei der feierlichen Übergabe. Auch das zweite Bild, das im Sekretariat einen Ehrenplatz bekommt, wurde mit viel Farbe und Herzblut hergestellt.
Action Painting bei Frühförderung
Beide Kunstwerke wurden bei der Lebenshilfe Nürnberger Land in Auftrag gegeben, um die Arbeit des Sozialunternehmens zu fördern. Die Idee dazu hatte Norbert Dünkel, Stiftungsvorsitzender der Lebenshilfe und Landtagsabgeordneter, bei einem Besuch im Krankenhaus Lauf.
„Wir freuen uns, dass die Krankenhäuser Nürnberger Land mit diesem Engagement unsere Künstlerinnen und Künstler unterstützen – in diesem Fall Lydia Stähle und Markus Emmrich, die in der Fertigung von Kipphebeln für Motoren arbeiten“, erklärt Ingo Sperber, stellvertretender Geschäftsführer der Lebenshilfe. Sein Kollege Norbert Hanke, Sozialpädagoge und Experte für die Entwicklungsneurologie, ergänzt: „Wir arbeiten in der Frühförderung von Kindern schon lange mit Action Painting und haben erkannt, wie erfolgreich das ist.“
