Jahresrückblick 2019 – Teil 3

Hier geht es zum Podcast, zum ersten und zweiten Teil.

Seit an SeitSeit an Seit
Das hat viele überrascht: CSU-Marktgemeinderat Oliver Siegl schlägt Anfang Januar in Feucht bei der internen Kür zum Bürgermeisterkandidaten den langgedienten Ortsvorsitzenden Alexander Hommel mit 52,2 Prozent. Nach kurzer Bedenkzeit lässt der sich im März wieder zum Vorsitzenden wählen und kämpft seitdem mit Siegl Seit‘ an Seit‘.2020/01/Jahresruckblick-1.-Quartal-Siegl-scaled.jpg
Seit an SeitAlexander Hommel Seit an Seit
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Plattes GraffittiPlattes Graffitti
Die legendäre Kinokneipe Graffiti ist Geschichte. Filmvorführsaal und Kneipe werden vom Bagger plattgemacht, denn auf dem Gelände soll ein Stadtpark entstehen, für den es nur Fördergelder gibt, wenn die Gebäude verschwinden. Viele in der Bevölkerung trauern der Institution nach, wie ein Aufruf des Boten beweist. Wir sammeln Reaktionen von Fans des alten, vielfach für sein Programm ausgezeichneten Filmpalasts und des angeschlossenen Cafés nebst Biergarten und veröffentlichen sie auf einer Doppelseite. Die Reaktion ist überwältigend, der Abgesang Mitte Februar emotional.2020/01/Jahresruckblick-1.-Quartal-Graffiti-scaled.jpg
SturmtiefUnwetter verwüstet Landkreis
Am Sonntagabend, 18. August, bricht ein heftiger Sturm über dem Nürnberger Land herein. Er entwurzelt Bäume, reißt ganze Gartenzäune aus der Verankerung, beschädigt Dächer und Tankstellen. Kirschkerngroße Hagelkörner versehren Autos, mächtige alte Baumstämme zerbersten unter der Gewalt des Unwetters.Die Telefone der Feuerwehren klingeln im Minutentakt. Sechs Wehren sind stundenlang im Einsatz. Sie sichern Unfallstellen, räumen Straßen, fällen beschädigte oder zersägen umgestürzte Bäume und unterstützen Anwohner beim Beseitigen der Schäden. Die Aufräumarbeiten dauern Tage. | Foto: FW Schwarzenbruck2020/01/Jahresruckblick-1.-Quartal-Sturmtief-FW-Schwarzenbruck-1.jpg
Aktiv für Fridays for FutureAktiv für Fridays for Future
Auch im Landkreis lässt die jungen Menschen die Fridays-for-Future-Bewegung nicht kalt. Nicht nur die Gymnasiasten des Leibniz in Altdorf, auch die Grundschüler in Schwarzenbruck gehen am zentralen Aktionstag Ende März auf die Straße. Allerdings achtet das Lehrpersonal sehr genau darauf, dass die Mädchen und Jungen auch wirklich wissen, für was sie da eintreten. Demonstrieren, nur um nicht im Unterricht abgefragt zu werden – das ist nicht drin. In Schwarzenbruck wird die Demo von Schulleiterin Sabine Dannich moderiert, in Altdorf lädt Schulleiterin Dr. Konstanze Seutter zu Gesprächsrunden, zum Nachhaltigkeitsbasar und zu einem aktiven Arbeitskreis Umwelt ein.2020/01/Jahresruckblick-1.-Quartal-6-1-scaled.jpg
Dorfweiher auf der KippeDorfweiher auf der Kippe
Der rührige Dorfverein Ezelsdorf, der sich lange bemühte, den heruntergekommenen Weiher in der Ortsmitte als Wasserstelle zu erhalten, muss einsehen, dass dies nicht durchzusetzen ist. Nachdem die Bevölkerung schon unter anderem durch eine Fragebogenaktion um ihre Meinung gebeten wurde, wird nun eine Ideenwerkstatt initiiert, in der Vorschläge für eine Aufwertung der Dorfmitte gemacht werden können.2020/01/Jahresruckblick-1.-Quartal-scaled.jpg
Mehrgenerationenhaus mit 25 HeimplätzenMehrgenerationenhaus mit 25 Heimplätzen
Ein Mehrgenerationenhaus mit 25 Heimplätzen: Dieses Projekt will die Lebenshilfe in Altdorf realisieren. Nachdem der Stadtrat einen Bau an der Pfaffentalstraße verhindert hat, scheint Ende April endlich ein Grundstück gefunden: im Stadtteil Fürstenschlag. Doch die Anwohner protestieren. Wegen des zu erwartenden Verkehrs, der Höhe des Gebäudes und problematischer Grundwasserverhältnisse. Die Lebenshilfe wertet diese Argumente jedoch als vorgeschoben und fühlt sich in Altdorf nicht mehr willkommen. Noch bevor der Stadtrat über das Projekt beraten kann, bläst der Vorstand das Projekt ab. Und sucht den Kontakt zu anderen Kommunen. Inzwischen steht fest: Die Einrichtung für Menschen mit Behinderung wird in Hersbruck gebaut.2020/01/Jahresruckblick-2.-Quartal-Altdorf-Lebenshilfe-Wohnheim-Adobe-Stock-scaled.jpeg
Feucht im FalkenfieberSooooooo süß - Feucht im Falkenfieber
Feucht ist im Falkenfieber. Per Webcam verfolgen zahlreiche Fans das Falkenpaar Georg und Margarete im Kirchturm von Herz-Jesu – erst beim Brüten, dann beim Aufziehen ihres Nachwuchses. Die Gemeinde ruft einen Namenswettbewerb aus. Nach 85 Vorschlägen steht fest: Margot heißt das Vogelmädchen. Im Frühsommer begibt sie sich auf Wanderschaft. Und Feucht wartet auf die nächste Balz. | Foto: R. Geye2020/01/Jahresruckblick-2.-Quartal-Feucht-Falkenkuken_Foto-Roland-Geyer-scaled.jpg
Rerum - Reichbach auf Kosten von KrebspatientenReibach auf Kosten von Krebspatienten
Ein Altdorfer Unternehmer steht Mitte Mai wegen des Vertriebs eines vermeintlichen Krebsmedikaments vor Gericht. Jahrelang hat der 63-Jährige, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft, Krebspatienten ein unwirksames Mittel gegen ihre Krankheit verkauft: eine Mixtur aus Fischöl und Vitamin D. Der Online-Shop Rakuten bot das Mittel namens Rerum zeitweise für 529 Euro pro Drei-Milliliter-Fläschchen an. Der Volkswirt und Philosoph mit Doktortitel soll über zwei Millionen Euro kassiert haben. Das Landgericht Nürnberg-Fürth verurteilt den Mann schließlich zu vier Jahren Freiheitsstrafe ohne Bewährung und zieht 4,5 Millionen Euro von dessen Firmenkonten ein. Später legt der Unternehmer Revision ein, das Verfahren liegt nun beim Bundesgerichtshof. | Foto: Symbolbild2020/01/Jahresruckblick-2.-Quartal-Altdorf-Rerum-scaled.jpg
Endlich weniger DrogenEndlich weniger Drogen
Marlene Mortler (CSU) ist am Ziel: Sie gibt ihr Mandat in Berlin und ihre Tätigkeit als Bundesdrogenbeauftragte auf und wechselt nach der Europawahl nach Brüssel. Dort kann und will sie sich stärker in der Agrarpolitik einbringen. Diese nimmt 40 Prozent des EU-Budgets ein und ist Mortlers eigentliches Steckenpferd.2020/01/Jahresruckblick-2.-Quartal-Mortler.jpg
Kleiner HeldRettungmedaille für Kenan
Der neunjährige Kenan Büyükhan wartet mit seiner zweijährigen Schwester alleine im Auto, als er starken Rauch bemerkt. Ein Hinterreifen brennt. Der Viertklässler kämpft mit dem klemmenden Gurtverschluss am Kindersitz seiner Schwester. Schließlich schafft er es, zieht seine Schwester ins Freie. Minuten später ist das Auto komplett ausgebrannt. Für die Rettung erhält der junge Nürnberger, der bei den Junioren des SC Feucht spielt, die Rettungsmedaille des Freistaates Bayern. Ministerpräsident Markus Söder überreicht sie ihm in der Münchner Residenz.2019/12/Jahresruckblick-2.-Quartal-Kenan.jpg
Eine Trasse wenigerEine Trasse weniger
Die umstrittene Stromtrasse P44 mod wird nicht realisiert. Das teilt das Bayerische Wirtschaftsministerium Anfang Juni mit. Die Trasse hätte über Schnaittacher Gebiet nach Speikern und Ottensoos und dann über Weißenbrunn nach Ludersheim geführt und stand von Anfang an in der Kritik – angeführt vom Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse.2020/01/Jahresruckblick-2.-Quartal-P44-mod-scaled.jpg
Shitstorm über SchwarzenbruckShitstorm über Schwarzenbruck
Der Schwarzenbrucker Unternehmer Klaus-Peter Weber wettert in Internetfilmchen gegen Medien, Flüchtlingspolitik und Kanzlerin. Und verteidigt seine Aussagen in einem Interview mit dem Boten. Drei Tage danach nimmt der Schwarzenbrucker Gemeinderat das Thema spontan auf die Tagesordnung und distanziert sich einstimmig von Webers Videos. Der wiederum mobilisiert nun seine Internetgefolgschaft. Daraufhin bricht ein Shitstorm los: Ziele von Webers Anhängern sind unter anderem die Facebookseiten des Boten, der Gemeinde sowie des parteilosen Bürgermeisterkandidaten Mario Rubel. Der Druck zeigt Wirkung. Der Gemeinderat - mit Ausnahme der Grünen - rudert zurück. Bürgermeister Bernd Ernstberger (SPD) stellt sich sogar mit Weber vor die Kamera und entschuldigt sich in einem Video, das Weber anschließend auf seinen Kanälen verbreitet. Als Begründung für den Rückzieher nennen Bürgermeister und Fraktionssprecher ein Rechtsgutachten, das in Webers Videos keine strafrechtlich relevanten Inhalte gefunden habe. In den folgenden Wochen werden auch überregionale Medien auf den Fall aufmerksam. Es berichten das Bayerische Fernsehen und die ARD über die Vorgänge in Schwarzenbruck.2020/01/Jahresruckblick-2.-Quartal-Schwarzenbruck-Weber-Ernstberger.jpg
Gerald Karl auf der Sea WatchGerald Karl auf der Sea Watch
Der gebürtige Altdorfer Gerald Karl ist als zweiter Offizier und Decksmaat auf der SEA-WATCH 3, als Carola Rackete sich den italienischen Behörden widersetzt und illegal mit 40 Migranten an Bord in Lampedusa anlegt. Wenige Tage danach spricht er Anfang Juli mit dem Boten über die Notsituation an Bord, den Leidensdruck der Menschen in Libyen und die Dankbarkeit der Geretteten. Er steht außerdem voll zur Entscheidung seiner Kapitänin und sagt: „Die gesamte Besatzung stand und steht hinter ihr. Es war eine absolute Notsituation, die unter den gegebenen Bedingungen nicht anders gelöst hätte werden können.“2020/01/Jahresruckblick-3.-Quartal-Altdorf-Sea-Watch-Gerald-Karl-1.png
Graffiti-VisualisierungGrünes Licht für Grünanlage
Der Stadtrat Altdorf stimmt in seiner Julisitzung dem Graffiti-Plan des Landschaftsarchitekten Jürgen Wollborn zu. Sein Konzept ist die abgespeckte Version einer ersten Planungsvariante - ohne Wellenrutsche, Pavillon und Blumenbeete - und orientiert sich am Ergebnis der Bürgerbeteiligung. Andere Elemente wie Pergola, ein Wasserspiel, Sonnensegel und Sitzecken bleiben im Plan erhalten. Der Gaffiti-Park ist dabei einer der teuersten Gärten weit und breit. Wenn er einmal so angelegt ist, wie Wollborn das geplant hat, dann wird er mit rund 2,2 Millionen Euro (Grundstückskosten plus Herstellungskosten für den Park) zu Buche schlagen. Die Altdorfer werden deswegen trotzdem nicht arm: 80 Prozent der Kosten übernimmt der Freistaat.2020/01/Jahresruckblick-3.-Quartal-Altdorf-Graffiti-Visualisierung-scaled.jpg
Leichenfund in LaufPilzsammler entdeckt Leiche
Ein Pilzsammler entdeckt am Sonntag, 14. Juli, am frühen Morgen eine männliche Leiche im Wald zwischen Lauf und Schönberg. Der Tote, ein 27-Jähriger aus Lauf, hat Stichverletzungen am ganzen Körper. Kurz darauf nimmt die Polizei zwei Verdächtige fest, einen 31-jährigen Mann und seine zwei Jahre jüngere Frau. Das Motiv, das zunächst unklar bleibt, wird in den kommenden Monaten aufgeklärt: Der Tatverdächtige soll das Opfer getötet haben, weil beide ein Verhältnis mit derselben Frau hatten - einer verheirateten 32-jährigen Lauferin | Foto: A. Kirchmayer2020/01/Jahresruckblick-3.-Quartal-Lauf-Leichenfund-Kirchmayer.jpg
UnwetterUnwetter verwüstet Landkreis
Am Sonntagabend, 18. August, bricht ein heftiger Sturm über dem Nürnberger Land herein. Er entwurzelt Bäume, reißt ganze Gartenzäune aus der Verankerung, beschädigt Dächer und Tankstellen. Kirschkerngroße Hagelkörner versehren Autos, mächtige alte Baumstämme zerbersten unter der Gewalt des Unwetters.Die Telefone der Feuerwehren klingeln im Minutentakt. Sechs Wehren sind stundenlang im Einsatz. Sie sichern Unfallstellen, räumen Straßen, fällen beschädigte oder zersägen umgestürzte Bäume und unterstützen Anwohner beim Beseitigen der Schäden. Die Aufräumarbeiten dauern Tage. | Foto: M. Gray2020/01/Jahresruckblick-3.-Quartal-NL-Unwetter-1-Gray-scaled.jpg
Weltrekord im SchwimmbadWeltrekord im Schwimmbad
Fast 272 Kilometer legen die Teilnehmer von Alexander Gallitz' inklusiver Schwimmveranstaltung innerhalb von 24 Stunden zurück. Das Motto von Gallitz' Schwimmwochenende am 7. und 8. September steht unter dem Motto „Dabei sein ist alles“. Es geht nicht um Schnelligkeit, sondern um gelebte Teilhabe. Ein Highlight ist die 100 mal 100 Meter Inklusionsstaffel, bei der Schwimmer mit und ohne Handicap einen neuen Weltrekord aufstellen. | Foto: G. Spandler2020/01/Jahresruckblick-3.-Quartal-Altdorf-Schwimmen-Spandler-scaled.jpg
Leibniz Gymnasium - AbrissSchultrakt liegt in Trümmern
Am Leibniz-Gymnasium in Altdorf bleibt buchstäblich kaum ein Stein auf dem anderen. In den ersten beiden Wochen im September werden weitere Gebäudeteile der in den späten 1960er Jahren errichteten und dringend sanierungsbedürftigen Schule abgebrochen, darunter auch ein Trakt, der vor 20 Jahren um ein Stockwerk erhöht wurde. Der erste Bauabschnitt des 34-Millionen-Projekts ist nun abgeschlossen. Damit ist der Weg bis zur Eröffnung des neuen Leibniz-Gymnasiums ein gutes Stück kürzer geworden. Zwei weitere Bauabschnitte stehen noch an, mit dem nächsten beginnen die beauftragten Firmen nach Planung des Architekturbüros Dömges im kommenden Frühjahr. Endgültige Fertigstellung ist nicht vor 2023. Wenn alles nach Plan läuft, kann das runderneuerte Leibniz-Gymnasium 2024 eingeweiht werden. | Foto: A. Blinten2020/01/Jahresruckblick-3.-Quartal-Altdorf-Leibniz-Blinten-scaled.jpg
VerkehrsübungsplatzNeuer Verkehrsübungsplatz
Am Mittwoch, 18. September, öffnet der neue Verkehrsübungsplatz für Grundschulkinder am Grasigen Weg seine Tore. Der rund eine Million teure Platz gehört nach Auskunft von Fachleuten zum Besten, was die Verkehrserziehung in Bayern derzeit zu bieten hat. Die Gemeinden Altdorf,Burgthann, Feucht, Leinburg, Schwarzenbruck und Winkelhaid stemmen das Millionenprojekt gemeinsam. Beim Anschaffen der Übungsräder und Materialien für den Schulungsraum erhalten sie finanzielle Unterstützung aus der Wirtschaft. | Foto: A. Blinten2020/01/Jahresruckblick-3.-Quartal-Altdorf-Verkehrsubungsplatz-Blinten-scaled.jpg
inklusives SpielefestSpielen, lachen, mitmachen: Am Samstag, 21. September, verwandeln die Diakonie Rummelsberg und die Stadt Altdorf den Marktplatz zum ersten Mal in eine inklusive Spielemeile. Der Tag nach dem Weltkindertag sei bewusst für das inklusive Spielefest ausgewählt worden, sagt Karl Schulz von der Rummelsberger Diakonie. Bei aller Leichtigkeit habe das Fest doch einen ernsten, politischen Hintergrund: Die Diakonie will mit der Aktion auf die Kinderrechte aufmerksam machen. Die kleinen Besucher tummeln sich derweil vergnügt auf Hüpfburg und Hockeyfeld.
Vom Markt- zum Spielplatz : Spielen, lachen, mitmachen: Am Samstag, 21. September, verwandeln die Diakonie Rummelsberg und die Stadt Altdorf den Marktplatz zum ersten Mal in eine inklusive Spielemeile. Der Tag nach dem Weltkindertag sei bewusst für das inklusive Spielefest ausgewählt worden, sagt Karl Schulz von der Rummelsberger Diakonie. Bei aller Leichtigkeit habe das Fest doch einen ernsten, politischen Hintergrund: Die Diakonie will mit der Aktion auf die Kinderrechte aufmerksam machen. Die kleinen Besucher tummeln sich derweil vergnügt auf Hüpfburg und Hockeyfeld. | Foto: M. Gray2020/01/Jahresruckblick-3.-Quartal-Altdorf-inklusives-Spielefest-1-Gray-scaled.jpg
Jahresrückblick 4. Quartal Schwarzenbruck PodiumsdiskussionBlitzgeräte auf der Bühne und Tempo-30-Schilder: Die Kulisse für die Podiumsdiskussion in der Bürgerhalle passt zum Thema. Wie kommt die Gemeinde in Sachen B 8 weiter, wollen die Bürger an diesem Abend wissen. Und sie sind neugierig, was die Bürgermeisterkandidaten zum Thema Verkehr zu sagen haben. Sebastian Legat, der für die SPD antritt, CSU-Kandidat Markus Holzammer und der parteilose Mario Rubel, der Bewerber der Grünen. Die Bürger hatten zahleiche Fragen an die Kandidaten, nachdem diese ihre Positionen klargemacht hatten.
Blitzgeräte auf der Bühne und Tempo-30-Schilder: Die Kulisse für die Podiumsdiskussion in der Bürgerhalle passt zum Thema. Wie kommt die Gemeinde in Sachen B 8 weiter, wollen die Bürger an diesem Abend wissen. Und sie sind neugierig, was die Bürgermeisterkandidaten zum Thema Verkehr zu sagen haben. Sebastian Legat, der für die SPD antritt, CSU-Kandidat Markus Holzammer und der parteilose Mario Rubel, der Bewerber der Grünen. Die Bürger hatten zahleiche Fragen an die Kandidaten, nachdem diese ihre Positionen klargemacht hatten.2020/01/Jahresruckblick-4.-Quartal-Schwarzenbruck-Podiumsdiskussion-scaled.jpg
nterkulturelle Wochen in AltdorfEine Podiumsdiskussion zum Thema Seenotrettung war am 18. Oktober der Höhepunkt der interkulturellen woche in Altdorf. Die Diskussionsteilnehmer erörterten unter anderem die Frage, ob das sterben an Europas Außengrenzen auch ein kommunales Thema ist. Landrat Armin Kroder stellte auf dem Podium fest: „Die Verhältnisse am Mittelmeer sind nichts anderes als eine Schande.“Die Grünen-Landtagsabgeordnete Demirel plädierte dafür, dass Kommunen Verantwortung übernehmen sollten. Genauso sieht das Dr. Stephan Dünnwald, der Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrats.
Eine Podiumsdiskussion zum Thema Seenotrettung war am 18. Oktober der Höhepunkt der interkulturellen woche in Altdorf. Die Diskussionsteilnehmer erörterten unter anderem die Frage, ob das sterben an Europas Außengrenzen auch ein kommunales Thema ist. Landrat Armin Kroder stellte auf dem Podium fest: „Die Verhältnisse am Mittelmeer sind nichts anderes als eine Schande.“Die Grünen-Landtagsabgeordnete Demirel plädierte dafür, dass Kommunen Verantwortung übernehmen sollten. Genauso sieht das Dr. Stephan Dünnwald, der Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrats.2020/01/Jahresruckblick-4.-Quartal-Altdorf-Interkulturelle-Wochen-Diskussion-2-scaled.jpg
Spatenstich Kläranlage SchwarzenbruckSpatenstich Kläranlage
In Schwarzenbruck treffen sich am 23. Oktober Verantwortliche zum Spatenstich der Kläranlage. Der KZV geht davon aus, dass der Bau nun insgesamt unter 30 Millionen Euro kosten wird. Das Projekt erhält vier Millionen Euro Unterstützung vom Bund. Das Bauvorhaben ist seit langem Streitpunkt zwischen einigen Bürgern und dem KZV. Die Neubau-Gegner hätten eine Überleitung nach Nürnberg sinnvoller und günstiger gefunden. „Wir haben die Anschlussvariante im Laufe der Zeit zweimal vom unabhängigen Prüfungsverband in München prüfen lassen“, sagt Horst Wagner, Geschäftsleiter des KZV im Rückblick auf die Planungen. Beide Male mit dem selben Ergebnis: Der Anschluss sei langfristig gesehen nicht wirtschaftlich, heißt es aus München.2020/01/Jahresruckblick-4.-Quartal-Spatenstich-Klaranlage-Schwarzenbruck.jpg
Neue Abwasseranlage WinkelhaidAbwasseranlage Winkelhaid
6200 Kubikmeter Erde, 600 Kubikmeter Stahlbeton, 600 Meter Rohrleitung: Das (und mehr) steckt in der neuen Winkelhaider Kläranlage. Bürgermeister Michael Schmidt, Ingenieur Michael Miller, Markus Stiegler von der Baufirma Mickan und Bauamtsleiter Alfred Markgraf greifen mit einigen Gemeinderäten sowie Klärwärter Mike Kasbeitzer am 28. November symbolisch zum Spaten. Ursprünglich hatte man mit rund 3,5 Millionen Baukosten für die neue Abwasseranlage gerechnet, jetzt werden es wohl rund 4,2 Millionen Euro. Michael Miller vom Ingenieurbüro Miller rechnet aber nicht damit, dass während des Baus noch weitere Kosten entstehen.2020/01/Jahresruckblick-4.-Quartal-Spatenstich-Klaranlage-Winkelhaid.jpg
Altdorf Kreisel Äußere Hersbrucker StraßeDer Altdorfer Stadtrat hat auf seiner Sitzung am 12. Dezember grünes Licht gegeben für das Wohngebiet Altdorf Nord, mit 18 Hektar eins der größten Baugebiete, die im Stadtgebiet je entstanden sind. Die Grünen lehnen das Vorhaben ab. Das von der Stadt beauftragte Planungsbüro Grosser-Seeger plant für das Gebiet Altdorf Nord 52 Einfamilienhäuser, 54 Doppelhaushälften, 189 Reihenhäuser und 151 Geschosswohnungen, insgesamt Wohnraum für rund 1200 Menschen. Im rrsten Quartal 2020 werden Fachgutachten erstellt: Verkehrsgutachten, der Schallschutz, Bewertung der Boden- und Grundwasserverhältnisse sowie ein Gutachten für den Artenschutz. Der nächste Schritt wird dann der Vorentwurf des Bebauungsplans sein.
Der Altdorfer Stadtrat hat auf seiner Sitzung am 12. Dezember grünes Licht gegeben für das Wohngebiet Altdorf Nord, mit 18 Hektar eins der größten Baugebiete, die im Stadtgebiet je entstanden sind. Die Grünen lehnen das Vorhaben ab. Das von der Stadt beauftragte Planungsbüro Grosser-Seeger plant für das Gebiet Altdorf Nord 52 Einfamilienhäuser, 54 Doppelhaushälften, 189 Reihenhäuser und 151 Geschosswohnungen, insgesamt Wohnraum für rund 1200 Menschen. Im rrsten Quartal 2020 werden Fachgutachten erstellt: Verkehrsgutachten, der Schallschutz, Bewertung der Boden- und Grundwasserverhältnisse sowie ein Gutachten für den Artenschutz. Der nächste Schritt wird dann der Vorentwurf des Bebauungsplans sein.2020/01/Jahresruckblick-4.-Quartal-Altdorf-Kreisel-Aussere-Hersbrucker-Strasse-scaled.jpg
Weinhof WildackerDie ersten Nachtfröste stehen bevo
Die ersten Nachtfröste stehen bevor. Mit zunehmender Kälte geht die Vegetation zurück, so dass der im Sommer reich gedeckte Tisch für das Wild in Wald und Flur schon jetzt beinahe leer ist. Dabei müssen die Tiere gerade im Herbst Fett für den Winter ansetzen. Raimund Schiller legt deshalb Wildäcker an, im Revier Kanzlerschlag bei Weinhof, am Ortsrand und mitten im Wald. Auf der Lichtung mitten im Wald gedeihen die winterharten Futterpflanzen auch deshalb so gut, weil die Firma Ott vor Jahren auf der Fläche eine etwa 50 Zentimeter hohe Humussschicht aus der Fischbacher Kompostieranlage aufgebracht hat.2020/01/Jahresruckblick-4.-Quartal-Weinhof-Wildacker-scaled.jpg

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