Verkauf erfolgt über Hofladen

Spender ermöglichen Kaffeerösterei Wurzhof

Zur offiziellen Einweihung stand die Röstmaschine für den Rohkaffee im Mittelpunkt, v.l.n.r René Rösch, „Barista“ Ralph Bärthlein, Maximilian Thiel, Mitglied des Vorstandes der Rummelsberger Diakonie, Karl Schulz, stellvertretende Landrätin Heidi Rackl, Wurzhofleiter Uwe Niederlich, Bürgermeister Horst Kratzer und Stefan Thiel als großzügiger Spender, ohne den die Maschine nicht hätte angeschafft werden können. | Foto: Winkler2016/08/2016-8-26-Einweihung-Wurzhof-Kaffeeroesterei_Bild1.jpg

WURZHOF/RUMMELSBERG – Mit „Verehrte Kaffeetrinkerinnen und Kaffeetrinker“ begrüßte der Leiter des Wurzhofes, Uwe Niederlich, zahlreiche Gäste bei der offiziellen Einweihung der Kaffeerösterei auf dem Wurzhof.

Seit April gibt es dem Hof, der zur Rummelsberger Diakonie gehört, frisch gerösteten Kaffee. Die Feierstunde gehörte für die stellvertretende Landrätin Heidi Rackl und den Bürgermeister vom Markt Postbauer-Heng, Horst Kratzer, zu den angenehmen Terminen. Beide bezeichneten sich als große Fans des beliebtesten Getränks der Deutschen und freuten sich darüber, dass es nun in regionaler Nähe das Angebot einer Kaffeerösterei gibt.

Im Rahmen der Tagesstrukturierenden Maßnahmen Wurzhof wurde das neue Beschäftigungsfeld Kaffeerösten geschaffen. Das Team besteht aus 13 Männern und Frauen, die so eine sinnvolle Aufgabe finden.

Zuständig für die Rösterei ist Heilpädagoge Ralph Bärthlein. Er bestellt die Rohbohnen der Sorten Arabica und Robusta zurzeit noch bei einem Großhändler in der Hamburger Speicherstadt.  „Unser Ziel ist es, künftig ökologisch angebauten und fair gehandelten Kaffee anzubieten“, sagt Bärthlein.
Bohnen, die von kleinen Kooperativen aus Südamerika stammen und zu denen Bärthlein die Geschichte der Herkunft erzählen kann.

Uwe Niederlich ist stolz auf das Kaffeeteam und er bedankt sich bei den Unterstützern: „Stefan Thiel von Thiel Montage Feucht hat durch seine großzügige Spende über 17.000 Euro die Kaffeerösterei als Beschäftigungsmöglichkeit für Menschen mit Behinderung erst möglich gemacht.“ Ohne Honorar hat die Inneneinrichtung das Nürnberger Architekturbüro Straube geplant und damit der Kaffee auch abgefüllt und verschweißt werden kann, steuerte Kathrin Braunwarth, Apothekerin aus Postbauer-Heng, das Geld für die Wärmesiegelzange bei.

Die Pläne flott umgesetzt hat unter anderen die Rummelsberger Schreinerei. Den Kaffee gibt es werktags zu den normalen Öffnungszeiten des Wurzhofs von 10 bis 16 Uhr zu kaufen. Wer eine Beratung mit Verkostung wünscht, kann einen Termin mit Ralph Bärthlein unter 09188/91036 vereinbaren.

N-Land Der Bote
Der Bote