Vertreterversammlung

Raiffeisenbank Hersbruck mit gutem Ergebnis in 2018

Stellvertretender Vorstandsvorsitzender Bernd Strauß, Aufsichtsratsvorsitzender Gerhard Kubek, die Aufsichtsratsmitglieder Erich Franz und Thomas Meyer sowie der Vorstandsvorsitzende Swen Heckel (v. links). | Foto: PR2019/07/Raiba.jpeg

HERSBRUCK – Die Raiffeisenbank Hersbruck hat mit den Menschen und Unternehmen in der Region erfolgreich zusammengearbeitet und auf der Grundlage ihres genossenschaftlichen Modells das Geschäftsjahr 2018 positiv abgeschlossen. Diese Aussage zog sich wie ein roter Faden durch die Vertreterversammlung.

Und das trotz diverser Herausforderungen wie sich fortsetzende Niedrigzinsphase, zunehmende Regulierungsintensität und verändertes Kundenverhalten. Durch die zunehmende Verlagerung von klassischen Bankservices auf digitale Kanäle wie Smartphone und Tablet müsse man sich als regionale Raiffeisenbank ebenfalls diesen Möglichkeiten und Kundenbedürfnissen stellen, so Vorstandsvorsitzender Swen Heckel.

Doch die Bank sei hier gut positioniert: Neueste digitale Technik vor Ort sorge dafür, den Kunden ein modernes und zeitgemäßes Beratungserlebnis zu geben. Das ersetze die persönliche Kompetenz der Mitarbeiter natürlich nicht. Dass diese hervorragend ist, zeigt sich in der erneuten Auszeichnung als „Beste Bank vor Ort“.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Bernd Strauß stellte anhand der wichtigsten Zahlen den Jahresabschluss 2018 ausführlich vor. Trotz des anspruchsvollen Marktumfeldes sei die Bank weiter gewachsen. Die Bilanzsumme erhöhte sich moderat um 2,2 Prozent auf rund 534 Millionen Euro.

Leihen ist „in“

Das anhaltend niedrige Zinsniveau sowie die guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wirkten sich im abgelaufenen Jahr erneut belebend auf das Kreditgeschäft aus. Der Bestand der Kundenkredite wuchs um fast 3,6 Prozent auf 383 Millionen Euro an. Der Anteil des Kreditgeschäfts belaufe sich auf über 70 Prozent an der Bilanzsumme; dies sei ein guter Wert, resümierte Strauß.

Das insgesamt betreute Kundenvolumen der Bank stieg im Jahr 2018 um über 3,9 Prozent auf 1,125 Milliarden Euro an. Das Ergebnis zeige, dass die sehr vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit mit allen Kunden nachhaltig sei, betonte Strauß.

Als moderne, heimatverbundene Bank mit sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung stellte man für Spenden und Werbemaßnahmen gemeinnütziger Projekte insgesamt einen Betrag von rund 83 000 Euro den heimischen Vereinen und Institutionen zur Verfügung. An Steuern fielen rund 2,7 Millionen Euro an, davon rund eine Million Euro an Lohn- und Kirchensteuer der Mitarbeiter, führte Strauß auf.

Der Jahresüberschuss lag mit 1,93 Millionen Euro etwas höher als 2017. Dieser werde neben der Ausschüttung einer Dividende, vor allem zur Eigenkapitalstärkung verwendet. Letzteres betrage rund 60,9 Millionen Euro.

Dies entspreche rund 11,4 Prozent der Bilanzsumme; dies sei ein „guter Wert“ im Bankenbereich und gebe der Bank Spielraum für weiteres solides Wachstum, so Strauß.

Gemeinsam schlugen Vorstand und Aufsichtsrat vor, den Mitgliedern eine Dividende in Höhe von vier Prozent auszuschütten. Dies sei ein Ausdruck des wirtschaftlichen Erfolges, den man gerne an die Mitglieder weitergebe, begründete Aufsichtsratsvorsitzender Gerhard Kubek.

Mit einer Stimme

Sein Kollege Heinrich Grimm verabschiedete sich altersbedingt aus dem Aufsichtsrat. Für ihn wurde Thomas Meyer aus Hersbruck vom Aufsichtsrat als Nachfolger vorgeschlagen und von den Vertretern einstimmig gewählt.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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