Jobstar-Trophäe glänzt in Thomas Sabos Vitrine

Landrat Armin Kroder (r. ) übergibt Thomas Sabo (2. v. r. ) die Jobstar-Trophäe, flankiert von Bürgermeister Benedikt Bisping (l. ) und Gabriele Engel vom Marketingverein der Metropolregion. Foto: Scholz2009/09/20090930_sabothomasjobstar2_big.jpg

LAUF (mz) – Das Laufer Silberschmuckunternehmen Thomas Sabo hat gestern den 138. Jobstar der Metropolregion Nürnberg erhalten. Landrat Armin Kroder und Gabriele Engel vom Marketingverein der Metropolregion überreichten dem Firmenchef die Trophäe und würdigten damit dessen besonderes Engagement zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Der bedankte sich, nutzte das Forum aber auch, um die Politik zu mehr Unterstützung für den Mittelstand aufzufordern.

«Die Politik muss umdenken und mittelständische Unternehmen auf eine andere Weise unterstützen als bisher», sagte Sabo vor Landrat Kroder, Laufs Bürgermeister Benedikt Bisping und Vertretern des Marketingvereins der Metropolregion. Er «vermisse da einiges». Gegenüber der PZ erläuterte er näher, dass personengeführte und expandierende Unternehmen wie seines doch ganz anders da stünden als Kapitalgesellschaften, was aber viel zu wenig berücksichtigt werde.

Hilfreich für ihn wären maßgeschneiderte Förderprogramme, konkret auch für Ausbildungsplätze, und mehr Flexibilität in den Behörden. Es werde viel geredet über den Mittelstand – «zuviel Blabla» – aber «uns erreicht zu wenig».

Der Schelte gingen Lobesworte Kroders, Engels und Bispings voraus für die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte Sabos, die 1984 in Lauf begonnen hatte und Ende der 80er Jahre ihre Initialzündung erlebte: Damals war es völlig neu, eine Silberschmuck-Marke zu schaffen.

Voraussetzung war ein unverkennbares Design, an dem Creative Director Susanne Kölbli wesentlichen Anteil hat. Sabo hat längst eigene Shops, Shop-in-Shops und Verkaufsagenturen auf allen Kontinenten. Sabo ist längst Fashion und verkauft neben Schmuck inzwischen auch eigene Uhren. Jahresumsatz: 140 Millionen Euro.nach Zeitlauf und Emuge.

Soziales Engagement

Kroder, Engel und Bisping lobten Sabos Innovations- und Unternehmergeist, der eine Menge Arbeitsplätze schafft: von weltweit 800 Mitarbeitern sind 290 in Lauf beschäftigt, darunter 18 Auszubildende. Dazu kommt ein großes soziales Engagement zusammen mit seiner Frau Luz-Enith Sabo, mit der er verschiedene internationale Hilfsprojekte für Kinder und Jugendliche ins Leben rief.

Außerdem das Sponsoring in der Region, zum Beispiel als Mäzen der Nürnberg Ice Tigers und auch als Förderer des 1. FC Nürnberg.

Sabo bedankte sich für das Lob und die Auszeichnung, die monatlich verliehen wird und unter anderem kostenlose Werbeminuten bei Franken TV bringt. «Wir werden immer für Jugendliche da sein», kündigte Sabo bei der Verleihung an. Das Schmuckunternehmen ist der dritte Jobstar-Träger im PZ-Verbreitungsgebiet

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