Hautklinik plant Neubau mit 25 Betten

Chefarzt Ulrich Amon stellte beim Unternehmer-Frühstück die PsoriSol Hautklinik vor. Foto: U. Meckler2011/01/5_2_1_2_20110117_AKTUELL.jpg

HERSBRUCK (um) – Die PsoriSol Hautklinik GmbH plant einen seperaten Neubau. Das gab Chefarzt Prof. Dr. med. habil. Ulrich Amon beim 14. Unternehmer-Frühstück bekannt. 25 Betten, eine neue Privatstation, mehrere Funktionsräume sowie einen größeren Operationsraum soll der Erweiterungsbau beherbergen.

Detail- und Grundstücksfragen seien jedoch noch nicht geklärt, so Amon. Die Lage der Klinik auf der Sartoriusinsel und die denkmalgeschützten Gebäude stellten das Projekt vor einige Hürden. Auf dem Unternehmer-Frühstück informierte Amon die rund 50 Gäste über das Arbeiten und die Angebote der PsoriSol Hautklinik. Sie ist mit 153 Betten die größte akut-stationäre Klinik für Dermatologie und Allergologie in Deutschland.

Der Versorgungsschwerpunkt liegt auf Schuppenflechte, Neurodermitis und Hauttumoren. Um diese zu behandeln, entwickeln die Ärzte neue Therapiemöglichkeiten, wie das Einsetzen von UV-freiem LED-Licht bei Gesichtsekzemen. Zudem stehen der Klinik auf dem Anwesen der Kunstmühle Ernährungswissenschaftler, Psychologen sowie ein Pflege- und physikalisches Team und zahlreiche weitere Therapeuten für die Betreuung ihrer Patienten zur Seite.

Amon unterstrich auch die Bedeutung des „International Vitiligo Center“. Dieser ist in der Praxis „DermAllegra“, die Amon zusammen mit Dr. Raul Yaguboglu leitet, in Hohenstadt ansässig. Personen, die an einer Weißfleckenkrankheit leiden, werden dort behandelt. Selbst Patienten aus Lybien und Abu Dhabi finden den Weg hierher ins Hersbrucker Land, so Amon.

Das Unternehmer-Frühstück für Geschäftsführer und Firmeninhaber wird seit gut einem Jahr von den IHK-Gremien des Landkreises und dem Landratsamt organisiert. „Ziel ist es, die regionalen Wirtschaftskreisläufe zu fördern“, sagte Frank Richartz von der Wirtschaftsförderung des Landratsamtes. Hans Jürgen Lorenz, Vorsitzender des IHK-Gremiums in Altdorf pflichtete ihm bei: „Wir wollen als Forum dienen, bei dem sich Firmen untereinander vorstellen und möglicherweise zu einer gemeinsamen Zusammenarbeit finden.“

Nichts Neues verpassen! - Newsletter abonnieren