Sparkasse Nürnberg investierte 4 Millionen

Bekenntnis zum Standort Altdorf

Innen komplett neu gestaltet: die Sparkasse in Altdorf. | Foto: Blinten2017/06/Sparkasse3.jpg

ALTDORF – Vier Millionen Euro hat die Sparkasse Nürnberg an ihrem Standort Altdorf investiert und damit ein Zeichen gesetzt. Nicht raus aus der Fläche und rein ins Internet ist der Weg in die Zukunft, sondern Verankerung vor Ort mit kompetenten Beratern als Ansprechpartner für die Kunden. Eine Baufinanzierung beispielsweise oder ein Kredit für eine geschäftliche Investition lässt sich mit dem Mitarbeiter der Bank unter vier Augen einfach besser besprechen als in einem Internet-Chat.

Deshalb nennt Geschäftsstellenleiter Hermann Vogel es auch ein Zeichen des Optimismus, dass seine Sparkasse nun nach zwölfmonatiger Bauzeit die komplett neu gestaltete Geschäftsstelle am Markt einweiht. Viel Glas haben die Planer einbauen lassen, neue Arbeitsplätze geschaffen, „damit sich Kunden und Mitarbeiter hier wohlfühlen“, sagt Architekt Udo Meier. Dafür musste die Raumstruktur der Sparkasse verändert werden, was am Ende auf eine Kernsanierung des Gebäudes hinauslief.

Im Keller hat man eine Wärmerückgewinnungs-Anlage eingebaut, die  für ein angenehmes Klima in den Geschäftsräumen sorgen soll, daneben steht ein Blockheizkraftwerk, was dem Thema Energiesparen ebenso geschuldet ist wie die energetische Sanierung des Gebäudes. Bei alledem blieben die Kosten im vorgegebenen Rahmen, was der Architekt anlässlich der Einweihung besonders unterstrich.

„Freundliche Umgebung“

Dr. Jonathan Daniel, Vorstandsmitglied der Sparkasse Nürnberg, ist hochzufrieden mit den neu gestalteten Räumen: „Hier finden die Kunden Beratung in einer freundlichen, hellen und barrierefreien Umgebung.“ Jonathan dankte besonders dem Altdorfer Behinderten-Beauftragten Uli Reuter, der dem Architekten und seinem Team mit Rat und Tat zur Seite stand, als es galt, bei den Planungen auf die Belange behinderter Menschen Rücksicht zu nehmen.

Landrat Armin Kroder ist Vorsitzender des Verwaltungsrats der Sparkasse. Die Investition in Altdorf zeige erneut, dass die Sparkasse keine „windige Geschäftemacher-Bank“ sei, so Kroder. Das Bekenntnis zu Altdorf sei besonders erfreulich.

Am Pult Vorstandsmitglied Dr. Daniel, in der ersten Reihe Pfarrer Börschlein, Bürgermeister Odörfer, Landrat Kroder, Vorstandsvorsitzender Everding und Geschäftsstellenleiter Vogel.2017/06/Sparkasse.jpg

Wichtiger Partner

Dass die Sparkasse ein wichtiger Partner für die Stadt ist, hatte Hermann Vogel bei der Begrüßung seiner Gäste betont. Dieses Stichwort griff dann Bürgermeister Erich Odörfer auf: Natürlich sei die Sparkasse als Regionalbank für Altdorf überaus wichtig. Der Rathauschef freute sich auch darüber, dass das Geldinstitut gerade in Altdorf behindertengerecht plante und baute und sich dabei mit Uli Reuter abstimmte. In Altdorf sind eben besonders viele Menschen mit einem körperlichen Handicap unterwegs.
Die Sparkasse ist ein Partner der Stadt, auf den wir immer zählen können“, schloss Ödorfer.

Pfarrerin Ursula Kronenberg und Pfarrer Albert Börschlein erteilten den neuen Räumen den kirchlichen Segen. „Wir hoffen, dass Menschen, die Rat und Hilfe in Finanzfragen suchen, gut bei Ihnen aufgehoben sind“, sagte Pfarrerin Kronenberg.

Die musikalische Umrahmung übernahmen Klaus Liederer und Rainer Buschke von der Musikschule Altdorf mit ihren Schülern und Schülerinnen Michael Domaschka (Klavier), Lea Hopfer (Saxophon), Paula Müller, Eva Schulze-Althoff und Elena Haas (Klarinette), Helena Franz und Florian Neumann (Saxophon) sowie Franka Schmitt (Saxophon).

Rundgang durchs Gebäude

Im Anschluss an die offizielle Einweihungsfeier hatten die Gäste, darunter Vertreter örtlicher Vereine und Verbände, Mitglieder des Stadtrats, Vertreter der Rummelsberger Anstalten und der Chef der Polizeiinspektion, Gelegenheit, sich in den neuen Räumen umzusehen. Hermann Vogel lud zu einem Rundgang ein.

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