Rezepte

Poularde mit Mandel-Rosenkohl

txn. Im Winter verträgt eine Poularde herzhafte Beilagen. Hier sind es Rosenkohl, der mit Mandelblättchen verfeinert wird und leckerer Kartoffelstampf. Dazu schmeckt die Füllung aus getrockneten Aprikosen und Pflaumen besonders gut.

txn. Rosenkohl mit Mandelblättchen machen die gebratene Poularde zu einem herzhaften Winteressen.  Foto: LandGenuss/txn

Zubereitungszeit ca. 2 Stunden
Zutaten für vier Personen:

  • 3 Knoblauchzehen
  • 5 Zweige Rosmarin
  • 5 Stiele Thymian
  • 80 g getrocknete Aprikosen
  • 80 g getrocknete Pflaumen
  • 40 g Rosinen
  • 1 küchenfertige Poularde (etwa 1,5 kg)
  • Salz und Pfeffer
  • 6 EL Butter
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 2 EL Rapsöl
  • 150 ml Weißwein
  • 400 ml Geflügelfond
  • 800 g Kartoffeln
  • 500 g Rosenkohl
  • 4 Stiele Petersilie
  • 150 ml Milch
  • etwas frisch geriebene Muskatnuss,
  • 50 g Mandelblättchen
  • 1 EL Stärke

Tiefkühlgans braucht 24 Stunden zum Auftauen

(dpa/tmn) – Wer eine tiefgefrorene Gans zubereiten möchte, sollte genügend Vorlauf einplanen. Denn das tiefgefrorene Geflügel muss im Kühlschrank möglichst langsam auftauen – und das kann 20 bis 24 Stunden dauern, erläutert das Bundeszentrum für Ernährung. Rohes Fleisch sollte dabei nicht mit anderen Lebensmitteln in Kontakt kommen, die roh verzehrt werden. Außerdem sollte man Geräte, die mit der Gans in Kontakt kamen, möglichst direkt reinigen.

Wer eine Tiefkühlgans kauft, achtet am besten auf eine intakte Verpackung. Sonst kann Gefrierbrand die Folge sein, das Fleisch schmeckt dann zäh und ledrig. Außerdem sollten Verbraucher keine Gans kaufen, die über die Stapelgrenze der Gefriertruhe hinausragt. Die Stapelgrenze ist an der Seite der Truhe mit einem Strich markiert. Nur bis zu dieser Grenze ist die optimale Lagertemperatur von minus 18 Grad und darunter gewährleistet.

Zubereitung:

  • Den Backofen auf 220 °C Ober/Unterhitze vorheizen. Knoblauch schälen und grob zerdrücken. Rosmarin und Thymian waschen, trocken tupfen und grob zerpflücken. Aprikosen und Pflaumen grob hacken. Alles mischen.
  • Die Poularde waschen und trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer rundherum und innen würzen. Die Kräuter-Früchte-Mischung in die Poularde geben und mit etwas Küchengarn verschließen. 2 EL Butter erhitzen und mit Paprikapulver und dem Öl mischen. Die Poularde mit der Hälfte der Mischung bestreichen.
  • Die Poularde mit der Brust nach unten in einen großen Bräter legen. Im vorgeheizten Backofen auf der 2. Schiene von unten etwa 40 Min. braten, dabei öfter portionsweise mit der Butter-Öl-Mischung bestreichen.
  • Die Poularde wenden. Wein und Geflügelfond angießen und im Ofen weiter 40-45 Min. garen, dabei zwischendurch mit dem Fond begießen.
  • Inzwischen die Kartoffeln schälen, waschen und grob würfeln. In kochendem Salzwasser je nach Größe 15-20 Min. garen. Den Rosenkohl waschen, putzen und den Stielansatz kreuzweise einschneiden. Einen weiteren Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und den Rosenkohl darin etwa 10 min. garen.
  • Kartoffeln abgießen und auf der ausgeschalteten Herdplatte kurz ausdampfen lassen. Rosenkohl abgießen, abschrecken und gut abtropfen lassen.
  • Petersilie waschen und trocken tupfen. Die Blättchen von den Stielen zupfen und fein hacken. Milch mit 2 EL Butter erhitzen. Über die Kartoffeln geben und mit einem Katroffelstampfer fein zerdrücken. Petersilie unterrühren und alles mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die übrige Butter in einer Pfanne zerlassen. Mandelblättchen darin anrösten. Rosenkohl zugeben und darin schwenken. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Poularde aus dem Backofen nehmen. Den Bratensatz durch ein Sieb in einen Topf gießen. Aufkochen und kurz einkochen lassen. Stärke mit etwas Wasser anrühren, die Soße damit abbinden. Die Poularde, Rosenkohl und Kartoffelstampf anrichten und mit der Soße servieren.

Pro Portion: 1313 kcal, 66 g Eiweiß, 83 g Fett, 75 g Kohlehydrate

Abgewandelter Klassiker: Butterkekse aus Dinkelmehl

(dpa/tmn) – Der Geschmack von Butterkeksen erinnert viele an die eigene Kindheit. Außerdem lassen sich die Weihnachtsklassiker gut verzieren. Stefanie Reeb stellt in ihrem Backbuch «Süß & Gesund.
Weihnachten» eine Abwandlung ohne Haushaltszucker vor.

Für zwei Backbleche benötigt der Hobbybäcker:

  • 200 g Dinkelmehl, Type 1050
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 3/4 TL Salz
  • 120 g natives Kokosöl, Zimmertemperatur
  • 100 ml Ahornsirup, Grad A
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 2 EL Birkenpuderzucker zum Bestäuben

Alle Zutaten für den Teig in der Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab glatt vermischen. Den Teig zur Kugel formen, in Folie wickeln, flach drücken und 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Teig zwischen zwei Stück Backpapier mit dem Wellholz ca. 0,6 mm dick auswellen. Mit Plätzchenausstechern Formen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Die Teigreste wieder zur Kugel formen und zwischen den Backpapieren erneut auswellen und mit Formen ausstechen. So lange weitermachen, bis der Teig ganz verarbeitet ist. Wenn der Teig in der Zwischenzeit zu weich wird, nochmals in Folie wickeln und in den Kühlschrank legen. Dann weiterverarbeiten.

Die Plätzchen ca. 9-10 Minuten backen, bis sie an den Kanten leicht gebräunt sind. Abkühlen lassen und mit Birkenpuderzucker bestäuben.

Hauptsache fettig: Der richtige Käse für Raclette und Fondue

(dpa/tmn) – Damit Raclette und Fondue richtig lecker schmecken, braucht es vor allem eins: den richtigen Käse. Doch welche Sorten eignen sich am besten zum Überbacken und Schmelzen? Zu den klassischen Raclette-Käsesorten gehören die aus der Schweiz stammenden Sorten Bagnes, Orsière und Goms. Es eignen sich aber auch junger und mittelalter Gouda und Butterkäse, wenn man es weniger würzig und eher mild mag, erläutert das Bundeszentrum für Ernährung. Bergkäse und Tilsiter sind wiederum etwas aromatischer.

Aber auch Mozzarella, Camembert und Gorgonzola eignen sich gut fürs Raclette. Wichtig ist, dass der Käse einen gewissen Fettgehalt hat, damit er gut schmilzt. Walliser Raclettekäse hat mindestens 50 Prozent Fettgehalt in der Trockenmasse, Gouda und Tilsiter liegen bei 45 Prozent und Camembert bei 50 Prozent. Pro Person rechnet man mit 200 bis 250 g Käse.

Für ein Käsefondue werden traditionell die Sorten Gruyère, Vacherin, Schweizer Emmentaler und Sbrinz verwendet. Wer es lieber französisch mag, nimmt Comté oder Beaufort. Hauptsache, es ist Hart- oder Schnittkäse, der sich gut reiben lässt. Auch für Fondue sollte der Käse mindestens 45 Prozent Fettgehalt in der Trockenmasse haben, damit er gut schmilzt. Fondue lässt sich aus nur einer Sorte herstellen, oder verschiedene Käsesorten werden zu unterschiedlichen Anteilen gemischt – je nach Geschmack.

+ Foto, Quelle Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Gefüllte Parmaschinkenröllchen

(dpa/tmn) – Wann Napoleon geboren wurde oder welches das Symbol für Stickstoff ist, kann ich mir nicht merken. Dafür kann ich aber gut improvisieren. Manchmal frage ich mich, was wohl besser ist. Hier hat mir mein Improvisationstalent auf jeden Fall mehr geholfen: Wir waren spontan eingeladen und sollten eine Kleinigkeit zum Wein mitbringen. Ich hatte keine Lust einkaufen zu gehen und entschied nach einem Blick in den Kühlschrank, dass ich auch so etwas Leckeres zubereiten könnte.

Wir hatten unter anderem noch Prosciutto und Frischkäse da. Das Basilikum-Pflänzchen auf unserer Fensterbank trug glücklicherweise ein paar frische Blätter, und ein Päckchen Pinienkerne hab ich in unserer Vorratskammer auch gefunden. Im Handumdrehen hatte ich ein tolles Mitbringsel.

Rezept für Parmaschinkenröllchen

(8 Stück)

8 Scheiben Prosciutto (zum Beispiel Parmaschinken), 200 g Ricotta (Frischkäse geht auch), 100 g Parmesan, 50 g Pinienkerne, 1 Handvoll Rucola oder Basilikum, einige Halme Schnittlauch (ca. 10), 2 TL Olivenöl, Salz, Pfeffer


Zubereitung:

  1. Die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Öl goldbraun rösten.
  2. Den Parmesan fein hobeln.
  3. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.
  4. Den Ricotta mit dem Parmesankäse vermengen und mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und Schnittlauch abschmecken. Die Pinienkerne untermengen.
  5. Entweder 1-2 große Blätter Basilikum oder einige Blätter Rucola in der Mitte der Scheibe Schinken verteilen. Darauf etwa 1-1,5 TL vom Ricotta geben und den Schinken vorsichtig zu einem Röllchen rollen.
  6. Wenn am Ende noch Basilikum oder Rucola übrig ist, sieht es hübsch aus, wenn es als Bett dient und darauf die Schinkenröllchen drapiert liegen.

 

+ Foto Parmaschinkenröllchen, Quelle Foto: Julia Uehren/loeffelgenuss.de/dpa-tmn

So duftet der Advent: Haselnuss-Zimtsterne mit Nuss-Nougat-Creme inspirieren alle Weihnachtsbäcker

(djd-p). Fleißige Weihnachtsbäcker wissen es nur zu gut: In der Vorweihnachtszeit ist es das größte Glück aller Naschkatzen, verschiedene Plätzchen zu probieren. Mit und ohne Füllung oder Guss, gut gewürzt oder nussig, schokoladig oder fruchtig – jeder Genießer hat seine speziellen Vorlieben. Beste Chancen, richtige Lieblingsplätzchen zu werden, haben zum Beispiel die feinen Haselnuss-Zimtsterne mit Nuss-Nougat-Creme, die man mit wenig Aufwand selbst backen kann.

 

Quelle: djd-p/Ferrero

Rezept für Haselnuss-Zimtsterne mit Nuss-Nougat-Creme

Für zirka 30 Stück dieser leckeren Spezialität zwei Eiweiße steif schlagen und dabei 160 Gramm Puderzucker dazu rieseln. Zwei Teelöffel dieser Masse zur Seite stellen. 300 Gramm Haselnüsse und zwei Teelöffel Zimt unter den Eischnee heben und den Teig zwischen Backpapier etwa vier Millimeter dick ausrollen. Aus dem Teig etwa 60 Sterne ausstechen und auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Mit einem sehr kleinen runden Ausstecher in der Mitte der Hälfte der Sterne Löcher ausstechen.

Den beiseite gestellten Eischnee mit einem Teelöffel Zitronensaft verrühren, auf den Sternen mit Loch verstreichen und im vorgeheizten Backofen mit Umluft bei 120 Grad ungefähr zehn Minuten backen. Anschließend die Zimtsterne auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Die Sterne ohne Loch mit einer dünnen Schicht von insgesamt etwa 120 Gramm Nuss-Nougat-Creme bestreichen, mit den übrigen Sternen abdecken und am besten direkt servieren.

Quelle Foto: djd-p/Ferrero

Was ist das Besondere an Baumkuchenspitzen?

Bei jedem Bissen hat man die perfekte Kombination von herrlich knackiger Schokolade und luftigem Baumkuchenteig. Zugegeben macht das Backen etwas mehr Arbeit, aber der Backofengrill ist eine gute Unterstützung, und das Ergebnis ist es absolut wert.

Zutaten für Baumkuchenspitzen (reicht je nach Größe für ca. 60 Baumkuchenspitzen):

9 Eier, 375 g weiche Butter, 375 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 3-4 EL Rum, 225 g Mehl, 150 g Speisestärke, 1 Päckchen Backpulver, 1 Prise Salz, 200 g Orangenmarmelade, 300 g Zartbitterschokolade, 20 g Kokosfett

Quelle Foto: Mareike Winter/biskuitwerkstatt.de/dpa-tmn

Zubereitung:

  1. Den Backofengrill auf 260 bis 270 Grad vorheizen.
  2. Ein Backblech mit Backpapier belegen und einen quadratischen Backrahmen in der Größe 30 x 40 cm darauf stellen.
  3. 3 Eier trennen, das Eiweiß steif schlagen.
  4. Die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen.
  5. Die drei Eigelbe, die sechs ganzen Eier und den Rum dazufügen und alles gut verrühren.
  6. Mehl, Backpulver, Salz und Speisestärke mischen und esslöffelweise in die Rührschüssel geben.
  7. Das steifgeschlagene Eiweiß unterheben.
  8. 3-4 Esslöffel Teig in den Backrahmen geben und glatt streichen.
  9. Im oberen Drittel in den Backofen unter den Grill schieben und 2-3 Minuten backen, bis der Teig leicht dunkel ist. Den Backofen öffnen und erneut 3-4 Esslöffel Teig in den Backrahmen geben und verstreichen.
  10. So weiter verfahren, bis der komplette Teig aufgebraucht ist.
  11. Den Baumkuchen komplett auskühlen lassen.
  12. Teig in Dreiecke schneiden.
  13. Orangenmarmelade kurz in der Mikrowelle erhitzen und durch ein Sieb streichen.
  14. Die Dreiecke rundherum mit der Marmelade einstreichen.
  15. Die Schokolade über dem heißen Wasserbad schmelzen und die Baumkuchenecken nacheinander in die geschmolzenen Schokolade tauchen und auf einem Abtropfgitter abtropfen lassen.

Quelle: Mareike Winter/biskuitwerkstatt.de/dpa-tmn


Nussige Neulinge: Matcha-Pistazien-Rauten

(dpa/tmn) – Makronen, Spekulatius und Kipferl kennt jeder. Wer in der Adventszeit ein bisschen Eindruck schinden will, kann es mal mit einem ungewöhnlichen Rezept versuchen. Stefanie Reeb schlägt Matcha-Pistazien-Rauten vor.

Für 40 Plätzchen benötigt man:

60 g Pistazien ohne Schale

200 g Dinkelmehl, Type 1050

2 TL Matchateepulver

3/4 TL Salz

120 g natives Kokosöl, Zimmertemperatur

100 ml Ahornsirup, Grad A

mit dem Messer fein abgeschnittene und gehackte Schale von 1 Bio-Zitrone

1 TL Zitronenöl (aus der Backabteilung im Bioladen)

100 g weiße Schokolade (gekauft oder selbstgemacht)

1/2 TL Matchateepulver

1/2 TL Zitronenöl

40 g gehackte Pistazien

Die Pistazien in einer Pfanne trocken anrösten, bis sie zu duften beginnen. Aus der Pfanne nehmen und in der Küchenmaschine zu Mehl verarbeiten. Mit den restlichen Zutaten für den Keksteig in der Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab glatt vermischen. Den Teig in Folie wickeln, zu einer flachen Scheibe drücken und 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Den Teig zwischen zwei Stück Backpapier legen, ca. 1/2 cm dick zu einem Rechteck auswellen, an den Rändern gerade beschneiden und dann in ca. 4 cm breite Streifen schneiden. Aus den Streifen rautenförmige Stücke herausschneiden, mit Hilfe des Messers vom Backpapier lösen und auf ein ebenfalls mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Die Teigreste wieder zur Kugel formen, auswellen und ebenfalls in Rauten schneiden, bis der ganze Teig verarbeitet ist.

10-12 Minuten backen bis die Kekse am Rand leicht gebräunt sind. Vollständig abkühlen lassen.

Für die Beschichtung die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen. Mit dem Matchateepulver glatt vermischen und etwas abkühlen lassen. Dann mit einem Pinsel auf die Kekse streichen und mit Pistazien bestreuen. Kühl stellen, bis die Schokolade fest geworden ist.

Quelle: dpa/tmn

Cake Pops für Silvester

(dpa/tmn) – Cake Pops: Diese kleinen Mini-Kuchen am Stiel eignen sich für viele Anlässe perfekt. Natürlich auch für einen kleinen Buffetsnack vor Mitternacht. Man kann in einer Hand ein

Sektglas und in der anderen einen Cake Pop halten. Besonders festlich werden die Cake Pops durch die richtige Verzierung:

Zutaten für den Teig (etwa 40 Stück):

200 g Mehl, 1 Tl Backpulver, 1 Bio-Zitrone, 125 g weiche Butter 200 g Zucker, 2 Eier, 150 g Joghurt

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 175 Grad Ober-Unterhitze vorheizen und eine Springform mit 26 cm Durchmesser ausfetten.
  2. Butter und Zucker in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen.
  3. Die Bio-Zitrone waschen, die Schale abreiben und anschließend die Zitrone halbieren und auspressen.
  4. Den Zitronensaft, die Zitronenschale und die Eier in die Rührschüssel geben und unterrühren.
  5. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Joghurt zum Teig geben.
  6. Rühren, bis ein homogener Teig entsteht.
  7. Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und im vorgeheizten Ofen ca. 50-60 Minuten backen.
  8. Mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Kuchen in der Springform kurz abkühlen lassen, dann aus der Springform nehmen und vollständig auskühlen lassen.

Zutaten für Glasur und Deko:
150-200 g weiche Butter, ca. 150-200 g Frischkäse, Cake-Pop-Stiele, Kuchenglasur oder Kuvertüre, Streusel oder etwas anderes zum Verzieren

Zubereitung:

  1. Den ausgekühlten Kuchen in eine Rührschüssel geben und mit weicher Butter und Frischkäse vermischen, bis eine formbare Kuchenmasse entsteht.
  2. Lieber mit etwas weniger Frischkäse und Butter anfangen und immer mehr dazu geben, bis die perfekte Cake-Pop-Masse entsteht.
  3. Aus der Masse kleine Teig-Kugeln formen und auf ein Backpapier legen.
  4. Die Kuvertüre in einer Schüssel über dem Wasserbad schmelzen, Kuchenglasur nach Anleitung schmelzen.
  5. Die Cake Pops Stiele in die geschmolzene Glasur tauchen und in die Teigkugel stecken.
  6. Die Cake Pops ca. 20 Minuten in den Tiefkühler stellen.
  7. Nach 20 Minuten die Cake Pops in die geschmolzenen Glasur bzw. Schokolade tauchen, abtropfen lassen und verzieren.

Quelle: Mareike Winter/biskuitwerkstatt.de/dpa-tmn

Zart und saftig: Worauf es beim Gänsebraten ankommt

(dpa) Für viele geht ein Weihnachtsessen nicht ohne Gans. Die Fleischqualität ist dabei entscheidend. „In Deutschland ist die Dithmarscher Gans die beste, privat erhältliche Sorte“, sagt Küchenchefin Isabel Remuß vom Landgut Schönwalde bei Berlin. Je nach Appetit werden 200 bis 250 Gramm Fleisch pro Person einkalkuliert. Für sechs bis acht Personen empfiehlt Dominik Obermeier eine circa fünf Kilogramm schwere Gans. Obermeier ist Küchenchef von der „Brasserie Colette Tim Raue“ in Berlin.

Food-Bloggerin und Mietköchin Sandra Anna Christen aus Berlin vergleicht das Verhältnis von Alter und Zartheit des Gänsefleisches mit dem von Kalbs- und Rindfleisch: Junges Fleisch ist zarter. „Bei Geflügel ist es allerdings nicht so entscheidend, da das Tier bis zu einer gewissen Größe gemästet werden muss, und gleich schwere Gänse
meist auch gleich alt sind“, erklärt Dominik Obermeier. Isabel Remuß achtet zusätzlich darauf, dass die Gans weder über zehn Monate alt, noch innerhalb von drei Monaten hochgezüchtet worden ist.

Ob der Gänsebraten gefüllt wird, ist laut Christen Geschmackssache. Orientiert man sich am amerikanischen Truthahn, ist eine Brot-Brezel-Füllung Pflicht. Alternativ harmoniert die Gans wunderbar mit einer Knödelteigfüllung. Dominik Obermeier entscheidet sich für eine Füllung aus Walnüssen, Äpfeln, Zwiebeln, Sternanis, Zimt und Beifuß. Letzterer zaubert den besonderen Geschmack, den man mit einem Gänsebraten assoziiert. „Vor dem Füllen muss das Fleisch von innen und außen gesalzen werden“, rät Remuß.

Im Gegensatz zu anderen Fleischgerichten fühlt sich der Gänsebraten in fast jedem offenen Gefäß wohl. Ob Emaillebräter, ein Topf oder ein tiefes Backblech – Hauptsache ohne Deckel, damit die Gans schön knusprig wird. Wer seine Soße separat zubereitet, kann die Gans auch auf dem Ofengitter braten und darunter eine Fettpfanne stellen.

Besonders kross, aber dennoch zart wird der Gänsebraten unter anderem dadurch, dass man das abgetropfte Fett alle halbe Stunde über die Gans schöpft. „Nach acht Stunden bei 115°C Umluft kommt eine perfekt gebratene Gans aus dem Ofen“, verspricht Dominik Obermeier. Die Befürchtung, dass das Fleisch durch zu lange Garzeiten zu trocken wird, hält Sandra Anna Christen für einen Irrtum: „Bei Niedrigtemperaturen kann eigentlich nichts schief gehen. Das Fleisch ist selbst nach mehreren Stunden noch schön saftig und zart.“

Eine knusprig gebratene Gans sitzt ungern auf dem Trockenen. Daher ist eine leckere Soße mindestens genauso wichtig wie Füllung und Kruste. Sie kann je nach Geschmack traditionell oder innovativ ausfallen. Um die Gänsereste und Innereien restlos zu verwerten, setzt Isabel Remuß einen Gänsejus an. „Etwas moderner und weihnachtlicher wäre ein fruchtiges Chutney aus Äpfeln, Rosinen, Zimt, Sternanis und Lebkuchengewürz“, schlägt Christen vor. „Gibt man etwas Brühe hinzu, wird das Chutney schnell zur leckeren Soße.“

Je nach Begleitung bleibt der Gänsebraten eher klassisch oder verwandelt sich zum originellen Gericht. Obwohl die traditionelle Kombination aus Gans, Rotkohl und Kartoffelklößen geschmacklich perfekt zusammenpasst, ist sie vielen zu deftig. Für ein etwas kalorienärmeres Weihnachtserlebnis rät Obermeier, den Rotkohl als frischen Salat mit einer Marinade aus Preiselbeermarmelade, Orangensaft und Crème de Cassis zu servieren.

Köstlich-leichte Küche für die Festtage

Weihnachten ist die Zeit des Genusses. Um beim großen Schlemmen aber nicht alle guten Vorsätze über Bord werfen zu müssen, kann man etwa auf natives Kokosöl zum Backen und Braten zurückgreifen. Es ist leichter verdaulich als andere Fette.

Rezepttipp: Steingarnelen in Kräutern mit Paprika-Melanzane-Gemüse und leichtem Tomatenfond

Zutaten Steingarnelen für 4 Personen: 4 große Garnelen in Bio-Qualität, eine halbe Zitrone, Atlantik Meersalz, Pfeffer, Kokosöl nativ, Olivenöl nativ extra.

Quelle Foto: rgz/Byodo Naturkost


Zubereitung Garnelen:

Garnelen putzen, entdarmen, pfeffern und leicht salzen. In heißer Pfanne mit wenig Kokosöl braten. Kurz vor dem Anrichten mit etwas Olivenöl und Zitronensaft beträufeln.

Zutaten Gemüse: 1 rote/gelbe Paprika, geschält und in Würfel geschnitten, 1/2 Zucchini, gewürfelt, 1/2 Aubergine, gewürfelt, 8 Cherrytomaten, geviertelt, gesalzen und gezuckert, 1/2 Knoblauchzehe, 2 Schalotten, gewürfelt, 1 EL Kokosöl nativ, Atlantik Meersalz, Pfeffer, Minze, Basilikum, Thymian, 20 ml Cassis Balsam.


Zubereitung Paprika-Melanzane-Gemüse:

Auberginen- und Zucchiniwürfel salzen und 15-20 Minuten ruhen lassen. Kokosöl in Topf erhitzen. Schalotten und Paprikawürfel anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Knoblauch und Tomaten zugeben. Das Gemüse kurz köcheln lassen. Nach dem Abschmecken die Kräuter hinzugeben und im Topf schwenken. Etwas Kokosöl in einer Pfanne hoch erhitzen. Auberginen und Zucchini ausdrücken und scharf braten. Gemüse leicht salzen und pfeffern, unter Paprikagemüse heben, abschmecken und mit Cassis Balsam verfeinern.

Zutaten Tomatenfond: 2 EL Kokosöl nativ, 1 Zwiebel, gewürfelt, 1 Knoblauchzehe, 3 Fleischtomaten, in Stücke geschnitten, 2 EL Tomatenmark, 1 Dose geschälte Tomaten, 400 ml Geflügelfond, Atlantik Meersalz, Pfeffer, Zucker, Basilikum, Thymian, Lorbeerblätter, 2 EL Natives Olivenöl extra, mild, 2 EL Condimento Bianco, 40 ml weißer Portwein.

Zubereitung Tomatenfond:

Kokosöl in Topf erhitzen. Zwiebelwürfel und Knoblauchzehe darin anschwitzen. Tomatenwürfel salzen und zuckern, dem Topf zugeben und lange mit anschwitzen. Tomatenmark zugeben und rösten lassen. Weißen Portwein angießen, salzen und pfeffern. Mit geschälten Tomaten und Geflügelfond auffüllen. Kräuter zugeben und Soße langsam zum Kochen bringen, 20-25 Min. köcheln lassen. Sauce mit Stabmixer verrühren und durch ein Sieb passieren. Kräftig abschmecken und mit Olivenöl und Balsamessig verfeinern.

Quelle: rgz/Byodo Naturkost