Gedichte, witzige Sprüche und Lieder

Sind Sie schon bereit für das „Rockin‘ Around The Christmas Tree“?

Auch, wenn nicht:

 

Vergessen Sie für einige Momente, Vanillekipferl zu backen oder Geschenke einzupacken – und lachen Sie mit.

Lisa: „Oma Käthe, die Trommel von dir war mein bestes Weihnachtsgeschenk.“
„Echt?“, freut sich Oma Käthe.
Lisa: „Ja, Mutti gibt mir jeden Tag fünf Mark, wenn ich nicht darauf spiele!“

Opa Bernd zu Leon: „Du darfst dir ein Buch zu Weihnachten wünschen.“
Leon: „Dann wünsche ich mir dein Sparbuch.“

„Seit zwanzig Jahren schenke ich dir nun zu Weihnachten karierte Krawatten. Und plötzlich gefallen sie dir nicht mehr!“

Schantalle: „Dieses Jahr fällt Weihnachten auf einen Freitag.“
Schaklin: „Hoffentlich nicht auf einen 13.!“

Was sagt der Hase zum Schneemann?
„Möhre oder Föhn!“

Was sagt der Weihnachtsmann beim Besuch im Gefängnis?
„Verlies navidad.“

„Ich mach mir totale Sorgen. Meine Frau ist in die Stadt gefahren und jetzt ist dieses Schneetreiben da draußen!“
„Sie wird schon in einem Geschäft Unterschlupf gefunden haben.“
„Deswegen habe ich ja Angst!“

Heiner: „Meine Frau wünscht sich etwas zu Weihnachten, das ihr zu Gesicht steht.“
Sein Freund Johann: „Kauf ihr einen Faltenrock!“

Eine Rosine zur anderen: „Warum trägst du einen Sturzhelm?“
„Ich gehe gleich in den Stollen.“

Lieber Weihnachtsmann, bitte dieses Jahr nicht wieder durcheinanderbringen.
So ist es richtig: Konto fett, ich schlank.

Oh du stille Weihnachtszeit!

Die Lichterketten brennen und alle Leute rennen.
Noch Kekse backen Geschenke kaufen
was könnten wir noch für den Kühlschrank gebrauchen.
Das ist die stille Zeit im Jahr und schon ist das Christkind da.
Wir wünschen euch zu diesem Feste alles Liebe nur das Beste.
Gemütlichkeit, ja ruhige Stunden mit der Familie lieb verbunden.
Unter den Tannenbaum Weihnachtslieder singen
den Kindern die Geschenke bringen,
Ihre Augen leuchten vermischt mit Kerzenschein,
dass muss die Stille der Weihnacht sein.

Leni Egger

Schon wieder ist es Weihnachten

Schon wieder ist es Weihnachten,
das Jahr ging schnell vorbei,
so manche Pläne, die wir machten,
durchkreuzt vom Einerlei.
und doch, bei Kerzenschein beseh’n,
war dieses Jahr auch schön.
Laßt dankbar sein für jeden Tag,
wenn wir am Christbaum steh’n.
Wer weiß, wie’s wird im nächsten Jahr,
wir hoffen, es wird gut.
Gesundheit, Glück im nächsten Jahr
und ganz viel frohen Mut!
wenn wir am Christbaum stehn.
Laßt dankbar sein für jeden

Ruth Stille

Süßer die Glocken nie klingen

Süßer die Glocken nie klingen
als zu der Weihnachtszeit.
’s ist, als ob Engelein singen
wie der von Frieden und Freud.
Wie sie gesungen in seliger Nacht,
wie sie gesungen in seliger Nacht.
Glocken mit heiligem Klang,
klinget die Erde entlang.

Oh, wenn die Glocken erklingen,
schnell sie das Christkindlein hört,
tut sich vom Himmel dann schwingen,
eilet hernieder zur Erd.
Segnet den Vater, die Mutter, das Kind.
Segnet den Vater, die Mutter, das Kind.
Glocken mit heiligem Klang,
klinget die Erde entlang!
Klinget mit lieblichen Schalle
über die Meere noch weit,
dass sich erfreuen doch alle
seliger Weihnachtszeit.
Alle aufjauchzen mit herrlichem Sang.
Alle aufjauchzen mit herrlichem Sang.
Glocken mit heiligem Klang,
klinget die Erde entlang!
Friedrich Wilhelm Kitzinger  (1890)

Es ist ein Ros‘ entsprungen

Es ist ein Ros‘ entsprungen
aus einer Wurzel zart,
wie uns die Alten sungen,
von Jessse kam die Art
und hat ein Blümlein bracht
mitten im kalten Winter,
wohl zu der halben Nacht.

Das Röslein, das ich meine, davon Jesaia sagt,
hat uns gebracht alleine Marie die reine Magd.
Aus Gottes ew’gem Rat
hat sie ein Kind geboren wohl zu der halben Nacht.

Das Blümelein so kleine, das duftet uns so süß,
mit seinem hellen Scheine vertreibt’s die Finsternis:
Wahr‘ Mensch und wahrer Gott,
hilft uns aus allem Leide, rettet von Sünd und Tod.

M. Praetorius/F. Layriz

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

am Weihnachtsbaum die Lichter brennen
wie glänzt er festlich lieb und mild,
als spräch‘ er: Wollt in mir erkennen
getreuer Hoffnung stilles Bild.

Die Kinder stehen mit hellen Blicken,
das Auge lacht, es lacht das Herz,
oh fröhlich seliges Entzücken!
Die Alten schauen himmelwärts.
Zwei Engel sind hereingetreten,
kein Auge hat sie kommen seh’n,
sie gehn zum Weihnachtstisch und beten,
und wenden wieder sich und geh’n.
Gesegnet seid, ihr alten Leute,
gesegnet sei, du kleine Schar!
Wir bringen Gottes Segen heute
dem braunen wie dem weißen Haar.
Zu guten Menschen, die sich lieben,
schickt uns der Herr als Boten aus,
und seid ihr treu und fromm geblieben,
wir treten wieder in dies Haus.
Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen,
unsichtbar jedes Menschen Blick
sind sie gegangen wie gekommen,
doch Gottes Segen blieb zurück.
Hermann Kletke (1841)

Zu Bethlehem geboren

Zu Bethlehem geboren ist uns ein Kindelein,
das hab‘ ich auserkoren,
sein eigen will ich sein,
eia, eia sein eigen will ich sein.

In seine Lieb versenken will ich mich ganz hinab;
Mein Herz will ich ihm schenken und alles, was ich hab.
Eia, eia, und alles, was ich hab.

O Kindelein, von Herzen dich will ich lieben sehr
in Freuden und in Schmerzen, je länger mehr und mehr.
Eia, eia, je länger mehr und mehr.

Dich wahren Gott ich finde in meinem Fleisch und Blut;
darum ich fest mich binde an dich, mein höchstes Gut.
Eia, eia, mein höchstes Gut.

Dazu dein Gnad mir gebe, bitt ich aus Herzensgrund,
dass dir allein ich lebe jetzt und zu aller Stund.
Eia, eia, jetzt und zu aller Stund.

Lass mich von dir nicht scheiden, knüpf‘ zu, knüpf zu das Band
der Liebe zwischen beiden, nimm hin mein Herz zum Pfand.
Eia, eia, nimm hin mein Herz zum Pfand.

Friedrich Spee (1637)