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„Die Geschichte Israels“

Mai 2018

„Die Geschichte Israels“

Die deutsch-jüdische Geschichte ist von wechselhaften Beziehungen, insbesondere aber den Nürnberger Gesetzen, der Reichspogromnacht und der Vernichtung der Juden in den Konzentrationslagern während des „Dritten Reiches“, geprägt. Auch aktuell gibt es wieder alte und neue Vorbehalte, Vorurteile und Anfeindungen, die sich vereinzelt sogar im Verbrennen von israelischen Flaggen in Deutschland zeigten.

Dabei besteht über das Judentum sowie die jüdische und israelische Geschichte häufig große Unkenntnis. Anlässlich des 70jährigen Jahrestags der Staatsgründung Israels am 14. Mai 1948 soll über die Geschichte Israels und die besonderen Hintergründe der Staatsgründung aus Sicht der Betroffenen informiert werden.

Hierzu wird die Ausstellung „Die Geschichte Israels“, konzipiert von der israelischen Botschaft in Berlin, vom 11. bis 18. Mai 2018 in der Christuskirche präsentiert. Die Schirmherrschaft hat Landrat Armin Kroder übernommen. Auf Initiative von engagierten Laien und von Pfarrer Thomas Hofmann ist die Ausstellung der Auftakt für eine Reihe von Informations- und Kulturveranstaltungen zum Jubiläumsjahr. Die Bürgerbewegung für Menschenwürde in Mittelfranken e.V. hat die Ausstellung maßgeblich finanziell unterstützt.

Eröffnung ist am Freitag, 11. Mai um 15.00 Uhr für Festgäste und alle Interessierten.

Öffnungszeiten:               Freitag    11. Mai, 15.00 – 20.00 Uhr

Samstag 12. Mai, 10.00 -14.00 Uhr

Sonntag  13. Mai, 12.00 -18.00 Uhr

Montag 14. Mai bis Freitag
18. Mai. 14.00 bis 20.00 Uhr

Vormittags für Schulen nach Vereinbarung

Es handelt sich bei der Ausstellung um 32 großformatige farbige Schautafeln (85 x 200 cm Roll-Ups), die einen Zeitraum von rund 3500 Jahren israelischer Geschichte umfassen.

Neben der Darstellung der älteren Geschichte Israels liegt ein Schwerpunkt auf der Entwicklung der letzten 120 Jahre mit dem Basler Zionistenkongress, der Balfour-Erklärung, dem UN-Teilungsplan sowie der Staatsgründung Israels und der Geschichte Jerusalems.

Schautafeln widmen sich auch dem Terror gegen jüdische und israelische Ziele, wie z. B. dem Olympiaattentat 1972 in München und dem 40jährigen Friedensprozess sowie der Thematik zweier Staaten für Israelis und Araber. Auch das moderne Israel und die Entwicklung von der Pioniergesellschaft zur erfolgreichen Start-up-Nation werden thematisiert.

Die Ausstellung soll durch die Präsentation von Informationen zum Gespräch anregen sowie Vorbehalten und neuem Antisemitismus entgegenwirken. Um insbesondere Schülern einen Besuch zu ermöglichen, sind die Vormittage in der Woche vom 14. bis 18. Mai nach Absprache für Schulen reserviert. Es besteht für Schulen auch die Möglichkeit, die Ausstellung oder Teile davon nach Abstimmung auszuleihen, um sie in Schulräumen bzw. –aulen zu zeigen.

Details

Datum:
17. Mai
Zeit:
14:00 - 20:00
Veranstaltungkategorie:

Veranstaltungsort

Evang. Christuskirche Lauf
Martin-Luther-Str. 13
Lauf + Google Karte

Veranstalter

Evang. Kirchengemeinde Lauf
Telefon:
09123/2201
E-Mail:
info@lauf-evangelisch.de
Website:
http://www.lauf-evangelisch.de