ADAC warnt

Warum das Elterntaxi nicht gut ist

Wenn sie immer mit dem Auto bis zur Schule gefahren werden, erlernen Kinder kein Risikobewusstsein, so der ADAC. | Foto: pahis/stock.adobe.com2022/09/AdobeStock_334700331-scaled.jpeg

NÜRNBERGER LAND – Für die Erstklässler beginnt nun eine spannende Zeit. Und die geht schon mit dem Schulweg los. Der ADAC hat dazu eine klare Meinung: Das Elterntaxi sei gut gemeint, aber gefährlich.

Der gut gemeinte Hol- und Bringdienst – das so genannte Elterntaxi – ist eine unterschätzte Gefahr, die nicht selten zu unübersichtlichen Situationen vor den Schulen und zu Unfällen sowie zur Unselbstständigkeit der Kleinen führt, heißt es in einer Pressemitteilung des ADAC.

Selbst in die Schule gehen

Kinder sollten deshalb früh und altersgerecht an den Straßenverkehr herangeführt werden und den Schulweg eigenständig absolvieren. Risikobewusstsein und Verständnis entwickelten die Kinder laut ADAC nämlich nicht, wenn sie von den Eltern regelmäßig mit dem Auto zur Schule gebracht werden und den Verkehr nur passiv von der Rückbank aus erleben.

Ist die Fahrt mit dem Auto unumgänglich, empfiehlt der ADAC, die Kinder 300 bis 400 Meter von der Schule entfernt aussteigen zu lassen. Manche Einrichtungen haben hierzu bereits Hol- und Bringzonen geschaffen.

Wichtig dabei sei, dass die Kinder auf der Gehwegseite und – um Straßenquerungen zu vermeiden – auch auf der Straßenseite aussteigen, auf der die Schule liegt, so die ADAC-Experten. 

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