An-12 über Röthenbach

Ein seltener Gast

Über Röthenbach und Lauf flog die Antonow recht tief – tiefer zumindest als die "Ferienflieger", die derzeit sonst in Nürnberg starten und landen. | Foto: Sandra Neumüller2019/08/Antonov-An-12-BK-uber-rothenbach-foto-sandra-neumuller.jpg

NÜRNBERG/RÖTHENBACH — Sie ist nur hin und wieder Gast am Nürnberger Flughafen: die Turboprop-Maschine Antonow An-12. PZ-Leserin Sandra Neumüller hat ein Flugzeug dieses Typs mit ihrer Kamera festgehalten, als es am Dienstagnachmittag über Röthenbach flog.

Die Frachtmaschine der Kiewer Fluggesellschaft Ukraine Air Alliance war unterwegs ins georgische Tiflis, nachdem sie am Morgen aus Helsinki gekommen war. Sie zog „eine ordentliche Rußwolke hinter sich her“, beschreibt Neumüller, was sie gesehen hat.

Auffällig ist die bis 1973 in der Sowjetunion gebaute An-12 vor allem deshalb, weil sie einen relativ flachen Steigwinkel hat. Das heißt: Sie fliegt nach dem Start deutlich niedriger als moderne Flugzeuge. Das sorgt in Röthenbach oder in Lauf unter anderem für ein „dumpfes, lautes Motorengeräusch“.

Nächtliche Flüge dieses Typs haben bereits zu Beschwerden geführt (die PZ berichtete).

N-Land Andreas Sichelstiel
Andreas Sichelstiel