Rastanlage Feucht

Schweine müssen stundenlang im Transporter ausharren

Tiertransport Schweinetransport
Symbolbild Schweinetransport | Foto: A/stock.adobe.com2022/07/AdobeStock_126138755-scaled.jpeg

FEUCHT/ A9 – Wegen eines Transporters voller quietschender Schweine haben am Freitag Mitarbeiter der angrenzenden Rastanlage Feucht die Polizei informiert. Gegen den Transporteur der Tiere wird nun wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Wie die Verkehrspolizei Feucht meldet war der Tiertransport in der Nacht auf dem Weg von Dänemark nach Italien, als er einen doppelten Reifenschaden am Auflieger hatte. Beamte der Verkehrspolizei begleiteten das Fahrzeug daraufhin zur Rastanlage Feucht.

Mitarbeiter riefen an

Gegen 7 Uhr am Freitagmorgen wurden Mitarbeiter der Rastanlage auf die quietschenden Schweine aufmerksam, aus deren Transporter außerdem Dampf aufstieg und informierten die Polizei.

Der Chef der Transportfirma sicherte zu, dass ein Reparaturservice bereits verständigt wurde und bis spätestens 10 Uhr eintreffen werde, so die Polizei weiter. Um die Tiere aufgrund der längeren Reisezeit mit genügend Wasser zu versorgen, wurde die Feuerwehr aus Feucht verständigt, um den Wassertank aufzufüllen.

Stundenlange Wartezeit

Am Nachmittag stellte sich allerdings heraus, dass noch immer kein Service vor Ort war. Gemäß den Unterlagen hätten die Schweine bereits um 14 Uhr in Italien abgeladen beziehunsgweise umgeladen werden müssen, so die Polizei. Daraufhin zogen die Beamten einen Veterinär hinzu und die Tiere wurden vorübergehend bei einer Firma für Viehtransporte untergebracht. Gegen den Transporteur wird nun wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

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