Aktion des Imkervereins Hersbruck

Patenkinder in Gelbschwarz

Thomas Reichel, Robert Ilg, Simone Bösch, Armin Kroder, Günther Scharrer und Marco Rudowitz (v. links). | Foto: Porta2019/09/DSC_1362.jpeg

HERSBRUCK – Hersbrucks Bürgermeister Robert Ilg und Landrat Armin Kroder hat diese Idee sofort überzeugt: Um für die Ausbildung von Nachwuchsimkern auf seinem geplanten Lehrbienenstand genügend der kleinen, fleißigen Honigsammler auf dem Hut-anger in Ellenbach anzusiedeln, vergibt der Imkerverein Hersbruck ab sofort Bienenpatenschaften – in Gold, Silber und Bronze.

Für eine jährliche Gebühr von 150, 200 oder 300 Euro übernehmen die Paten jeweils eine Königin samt ihrem emsigen Volk und bekommen im Gegenzug am Ende des Jahres fünf, zehn oder 20 Pfund Honig aus heimischen Gefilden, damit sie „wissen, wie gut unsere Heimat schmeckt“, sagte Vereinsvorsitzender Thomas Reichel.

Sollte danach noch Honig übrig sein, wird der vom Verein auf dem Samstagsmarkt in Hersbruck verkauft, auch dieser Erlös fließt in die Betriebskosten der Mitmach-Imkerei. Die Patenschaften sind üblicherweise auf ein Jahr angelegt, Robert Ilg und Armin Kroder allerdings verlängerten ihre „Gold-Zertifikate“ bei der Übergabe spontan auf fünf Jahre.

„Eine super Idee“, lobten sie unisono – und sprachen dabei auch Simone Bösch, Leiterin der Hersbrucker Sparkassen-Geschäftsstelle, dem 2. Vorsitzenden des Imkervereins, Günther Scharrer, und Kassier Marco Rudowitz aus der Seele.

N-Land Klaus Porta
Klaus Porta