A9 bei Lauf

Nach Unfall zwischen Lkw und Pkw: Polizei rät Pannen-Fahrzeuge abzusichern

Symbolbild: Unfall | Foto: benjaminnolte/stock.adobe.com2022/06/AdobeStock_44555071-scaled.jpeg

A9 / LAUF – Mit rund 85 km/h hat ein Lkw am Freitagabend auf der A9 bei Lauf ein Pannenfahrzeug gerammt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, doch die Polizei mahnt, Unfallfahrzeuge sofort und ordentlich abzusichern.

Wie die Beamten melden, hielt ein 47-jähriger Autofahrer aus Brandenburg am Freitagabend gegen 20.45 Uhr am Standstreifen auf der A 9 zwischen den Anschlussstellen Lauf/Hersbruck und Lauf-Süd an. Grund war ein Motordefekt.

Das Fahrzeugheck ragte in den rechten Fahrstreifen. Die Warnblinker hatte der Fahrer zwar angeschaltet, jedoch kein Warndreieck aufgestellt. Nach der Verständigung eines ausländischen Pannendienstes wartete der Mann anschließend mit seiner Beifahrerin im Wagen. Zirka eine Stunde später erkannte ein Verkehrsteilnehmer den Pannen-Pkw und hielt an, um zu helfen.

Lkw-Fahrer übersieht Pannen-Pkw

Kurz darauf fuhr allerdings ein Kraftfahrer mit seinem Sattelzug auf dem rechten Fahrstreifen mit zirka 85 km/h und erfasste den Pannen-Pkw, da er ihn zu spät erkannte. Die Beteiligten blieben glücklicherweise unverletzt. Der Pkw wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 12.000 Euro geschätzt.

Aus diesem Anlass gibt die Polizei die dringende Empfehlung, ein liegengebliebenes Fahrzeug sofort abzusichern. Hierzu muss ein Warndreieck in ausreichender Entfernung aufgestellt werden. Auf der Autobahn beträgt diese Entfernung circa 200 Meter. Anschließend solle man außerdem nicht im Fahrzeug warten, sondern einen sicheren Bereich aufsuchen, wie zum Beispiel hinter der Außenschutzplanke, oder auf einer Anhöhe.

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