Langer Stau auf der A9

Lkw-Fahrer bei Plech eingeklemmt

Nach dem Unfall musste der Lastwagenfahrer aus seinem völlig zerstörten Führerhaus befreit werden. Feuerwehren aus dem Nürnberger Land waren als Unterstützung vor Ort, mussten aber nicht eingreifen. | Foto: Feuerwehr Lauf2018/11/Unfall-Plech-A9-eingeklemmt-Foto-Feuerwehr-Lauf.jpeg

PLECH (pz) — Fast ungebremst ist am Montagnachmittag ein 40-Tonner nahe der Ausfahrt der A 9 bei Plech in Richtung Berlin in einen Anhänger gerast. Der Lastwagenfahrer wurde dabei eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Es bildete sich bis in den Abend ein langer Stau.

Der Unfall hat sich unmittelbar vor der Autobahnausfahrt Plech ereignet. Dort hatte die Autobahnmeisterei eine Baustelle eingerichtet und auf dem rechten Fahrstreifen einen Warnleitanhänger aufgestellt. Der Fahrer eines Lastwagens übersah diesen offenbar und rammte ihn frontal.

Nach dem Aufprall kam der Laster quer auf der Autobahn zum Stehen. Aus beiden beteiligten Fahrzeugen liefen Betriebsflüssigkeiten aus.

Nach Polizeiangaben an der Unfallstelle wurde der Lkw-Fahrer in seinem Führerhaus eingeklemmt. Er musste durch die örtliche Feuerwehr befreit werden. Die Rettung gestaltete sich dabei schwierig, da das Führerhaus fast komplett aufgerissen wurde.

Per Hubschrauber in die Klinik

Über den Schweregrad seiner Verletzungen lagen bei Redaktionsschluss noch keine Informationen vor. Der Mann wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Bayreuth geflogen.

Neben Feuerwehren aus dem Kreis Bayreuth rückten auch Ehrenamtliche aus dem Nürnberger Land aus. Die Wehren aus Schnaittach, Lauf und Hormersdorf mussten aber nicht eingreifen. Lauf war wegen des für technische Hilfeleistungen speziell ausgestatteten Rüst­wagens, der notfalls mit schwerem Gerät hätte aushelfen können, vor Ort. Die Ausstattung wurde aber nicht gebraucht.

Keine Rettungsgasse

Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte, gab es Schwierigkeiten mit der Rettungsgasse. Während der Anfahrt der Ehrenamtlichen aus dem Nürnberger Land mussten zusätzlich die Wehren aus Plech und Pegnitz alarmiert werden, weil im Rückstau zunächst „kein Durchkommen“ war. Erst nach und nach konnte eine Gasse gebildet werden.

Mit Informationen von News5 und Reporter24

N-Land Pegnitz-Zeitung
Pegnitz-Zeitung