Einblicke in die Welt der Bücher

Lesewoche an Happurger Schule

Großer Andrang herrschte im Raum der Fantasiewelten: Die Jungs waren fasziniert von Dinosauriern und Drachen, die Mädchen von Einhorn und Glitzerwelt. | Foto: M. Münster2019/06/P1070605.jpg1_.jpeg

HAPPURG – „Du öffnest das Buch und das Buch öffnet dich“, lautet ein chinesisches Sprichwort. Was sich dahinter verbirgt, haben die Jungs und Mädels der Happurger Schule in ihrer Lesewoche herausgefunden. Am Schluss stellten die Schüler ihre Projekte vor.

Die Schulklassen 1/2 beschäftigten sich mit altersgemäßer Literatur. Die einen lasen „Kleiner Drache Kokosnuss“ oder „Lukas und die Igel“. Andere beschäftigten sich mit „Zirkus Tamtini“ und dem Clown Karlemann. Bei der Klasse 3/4 c drehte sich alles um das Thema „Fantasy“. Das Buch „Der geheime Kontinent“ war die Grundlage. Außerdem durften die Schüler eine Veranstaltung zum Welttag des Buches in der Buchhandlung Lösch besuchen.

Wie sieht Zeitung aus?

Die Klassen 3/4 a und b beschäftigten sich angelehnt an ein Projekt der Nürnberger Nachrichten mit der Buch- und Zeitungsherstellung und befassten sich dabei mit dem Aufbau einer Zeitung, mit Ressorts, Stempeln und Drucken.

Die Klasse 7 las Kurzgeschichten und hielt Szenen als Audiodatei und mit Bildern fest. Der Erste Weltkrieg war das Thema der achten Klasse. Die Schüler lasen „Im Westen nichts Neues“ und erstellten dazu einen Film und eine Powerpoint-Präsentation mit Informationen zum Ersten Weltkrieg, angelehnt an Personen aus dem Buch. Die neunte Klasse widmete sich dem Thema Satire.

Die Grundschüler durften am Tag der Projektvorstellung ihr Wissen über die einzelnen Themenfelder in einem Quiz testen. Eifrig liefen die Schüler mit ihren Lehrkräften von Klassenzimmer zu Klassenzimmer und sammelten Informationen, um das Rätsel zu lösen.

Besonders beeindruckt zeigten sich die Kinder von der Ausstellung zum Thema „Fantasy“. Hier waren auf den Tischen Fantasiewesen aufgebaut – vom pinkfarbenen Einhorn bis zu den beliebten Saurier- und Drachenfiguren.

Schulleitung und auch Lehrkräfte zogen das Fazit, dass sich die Mühe und Arbeit gelohnt habe. Altersgerecht seien die Schüler ans Lesen herangeführt worden. Was das Lesen so wertvoll mache: Es entfesselt Gedanken und erweitert das Bewusstsein, dient der Entspannung, ist Training für den Geist und fördert die Allgemeinbildung. Der Wortschatz wächst und das Lesen führt zu besserem Schreiben. Es stärkt zudem die Aufmerksamkeit und Konzentration. Täglich zu lesen, ist also jedem wärmstens empfohlen.

N-Land Marita Münster
Marita Münster