Aktion am heutigen Freitag

Klima-Streik bei der HZ

Klaus Porta, Andrea Pitsch, Katja Bub und Anna-Lena Kopp proben den etwas anderen Klimastreik. | Foto: S. Trautwein2019/09/DSC_1458.jpeg

HERSBRUCK – Schmelzende Polarkappen, andauernde Dürren, ein ständig schrumpfender Lebensraum für Pflanzen- und Tierwelt, Ernteausfälle … Die Liste ist endlos. All das sind Auswirkungen des Klimawandels.

Natürlich gibt es da noch die Stimmen derjenigen, die behaupten, der Klimawandel sei von wem auch immer erfunden oder im Rahmen von Warm- und Kaltzeiten „normal“. Doch Fakt ist: Die Temperaturen verändern sich so schnell, dass weder Natur noch Mensch damit umgehen können. Auf den bedrohlichen Klimawandel machen Schüler seit Monaten mit der „Fridays-for-Future“-Bewegung aufmerksam. Heute sollen auch Erwachsene für ihre Zukunft kämpfen.

Deutschlandweit sind bereits 500 Streiks angemeldet. Damit ist die Bundesrepublik eines von mehr als 150 Ländern, die für das Klima protestieren. Das Datum ist nicht zufällig gewählt: Die Demonstrationen sollen parallel zur Tagung des Klimakabinetts in Berlin und den Vorbereitungen des UN-Klimagipfels in New York stattfinden. Streiken, das können wir von der HZ natürlich nicht, denn sonst würde es morgen keine Zeitung zum Frühstücksweggla geben.

Doch auch wir wollen uns mit Greta Thunberg und all jenen solidarisieren, die für unser Klima eintreten. Deshalb kommt Andrea Pitsch mit dem Fahrrad ins Büro, verzichtet Anna-Lena Kopp aufs Auto und fährt mit dem Bus, lässt Klaus Porta heute die Hände vom geliebten Mineralwasser und auch Redaktionsleiterin Katja Bub bleibt nicht außen vor. Dabei lassen wir uns nicht davon entmutigen, dass wir spätestens um 9 Uhr schon wieder einen deutlichen Fußabdruck hinterlassen, wenn wir alle Rechner hochfahren und die Lichter anschalten.

Dennoch wollen wir alle kleine Schritte machen, die vielleicht eine Umstellung des Alltags erfordern – wohl wissend, dass wir damit alleine das Klima auch nicht retten werden. Aber irgendwer muss ja mal anfangen. Und in der Masse können wir so unseren blauen Planeten vielleicht doch für die kommenden Generationen bewahren. Wer sehen will, wo wir uns heute fürs Klima einsetzen, sollte unserer Story auf unserem Instagram-Account folgen.

N-Land Hersbrucker Zeitung
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