Baufirmen fehlen die Kapazitäten

Kita-Bau verzögert sich

So wird die neue Kita an der Sternstraße nach den Plänen des Büros Graf Architekten einmal aussehen. | Foto: Hornung2017/12/Feucht-Modell-Sternstrasse-online.jpg

FEUCHT – Die Fertigstellung der neuen Kita an der Sternstraße wird sich nach hinten verschieben. Wie bei so vielen anderen Baumaßnahmen dieser Tage liegt das an den vollen Auftragsbüchern der Handwerksfirmen und Baubetriebe – auch der Holzbaubetriebe, denn die Kita soll aus dem nachhaltigen Baustoff Holz hergestellt werden.

Von „Riesenproblemen“ berichtet Bürgermeister Konrad Rupprecht. Lediglich mit der Errichtung des Lärmschutzwalls habe man bereits begonnen, da man hierfür eigenen Aushub verwenden kann. Ursprünglich war vorgesehen, zum Ende des Jahres mit dem Bau auf dem 3220 Quadratmeter großem Grundstück anzufangen, nun wird es Frühjahr werden.

Wir hoffen, dass es im März losgeht“, erklärte Bauamtsleiter Andreas Brandmann. Neben der boomenden Konjunktur könne aber auch das Wetter den Planungen eine Strich durch die Rechnung machen, falls die Frostperiode sich lange in den Frühling hineinzieht.

Die Idee, in diesem Jahr wenigstens die Fundamente zu errichten und die Leitungen noch zu verlegen, hat man ebenfalls wieder verworfen, auch sie werden erst im nächsten Jahr in Angriff genommen. Aus diesem Grund verschiebt sich natürlich auch der Eröffnungstermin, der eigentlich für September 2018 geplant war. Bis auf Weiteres bleiben daher die Kinder noch in den mobilen Raummodulen in der Schulstraße untergebracht.

Da die Geburtenzahlen in Feucht keineswegs sinken, müssen Lösungen gefunden werden, verspricht der Bürgermeister. 110 Kinder werden in der neuen, vollständig barrierefreien Einrichtung Platz finden. Sie wird eine Krippe, einen Kindergarten und einen Hort haben und vom Büro Graf geplant. 3,3 Millionen Euro wird der Kita-Neubau kosten, mit Zuschüssen darf gerechnet werden.

N-Land Gisa Spandler
Gisa Spandler