Großer Brand

Hersbrucker Werkstatt wird Opfer der Flammen

Ein Übergreifen des Brandes auf angrenzende Gebäude wie Lindner wurde verhindert. | Foto: J. Ruppert2019/10/Feuer2.jpeg

HERSBRUCK – Rund 100 Feuerwehrleute haben heute Vormittag einen Großbrand bekämpft. Im Hersbrucker Süden stand 9.30 Uhr eine Kfz-Werkstatt aus noch ungeklärten Gründen in hellen Flammen.

Kreisbrandrat Norbert Thiel setzte Retter der Wehren Hersbruck, Altensittenbach, Ellenbach, Großviehberg, Happurg, Hohenstadt, Kainsbach, Pommelsbrunn und Reichenschwand ein. Sie legten von allen Seiten Leitungen zu dem betagten, teils hölzernen Scheunenhaus.

Das Löschwasser kam aus Hydranten und einem unterirdischen Behälter des AOK-Bildungszentrums. Nach einer Stunde war das Feuer unter Kontrolle. Explodierende Spraydosen und Gasflaschen erschwerten die Brandbekämpfung. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zur Mittagszeit.

ASB und BRK waren ebenfalls da. Der Inhaber der Werkstatt wurde wegen einer leichten Rauchgasvergiftung behandelt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf einen unteren sechsstelligen Betrag. Der Zugverkehr der angrenzenden Bahnlinie links war fast drei Stunden unterbrochen. Durch die Wärmeabstrahlung mussten Spezialisten vor der Freigabe die Oberleitung überprüfen.

Auch die motorisierten Kunden des Ostbahn-Lidl brauchten Geduld, denn sie konnten erst nach einiger Zeit über die für Einsatzwagen zunächst gesperrte Leutenbachstraße ausfahren. Bürgermeister Robert Ilg sah vor Ort nach dem rechten.

Zuvor war bei Ostwind eine Rauchwarnung (Fenster und Türen schließen) für Weiher und Altensittenbach ausgeben worden.

N-Land Jürgen Ruppert
Jürgen Ruppert