Nach 21 Unfällen in drei Jahren

Feucht fordert Tempo 70

Langsamen Fahrzeugen fällt es mitunter schwer, von der Altdorfer Straße auf die Nordtangente zu kommen. | Foto: Christian Geist2021/10/Feucht-NEU-Nordtangente-scaled.jpg

FEUCHT – Der Marktgemeinderat möchte damit zwei Kreuzungsbereiche an der Nordtangente entschärfen.

Die Marktgemeinde unternimmt einen neuen Anlauf für Tempo 70 auf der Nordtangente. Damit möchte sie Autofahrern das Abbiegen auf die Umfahrung erleichtern: sowohl an der Kreuzung Altdorfer Straße als auch an der Abfahrt Moosbach. Diesmal geht der Vorstoß auf einen Antrag der Freien Wähler zurück.

Zuletzt versuchte die Gemeinde vor vier Jahren – damals auf Anregung der CSU – ein Tempolimit auf einem Teil der Nordtangente einzuführen. Laut Ordnungsamtsleiter Jens Söckneck hat das Landratsamt die Idee damals zurückgewiesen, weil es sich hier um keinen Unfallschwerpunkt handele. Ein solcher ist die Nordtangente auch heute nicht, berichtet Reimund Mihatsch, Leiter der Polizeiinspektion Altdorf.

Ganz ungefährlich ist die Straße aber auch nicht: In den Jahren 2017 bis 2020 registrierte die Polizei zwischen dem Ortsende Feucht und der Einmündung Moosbach insgesamt 21 Unfälle. Wild- und kleinere Unfälle, die den Verkehr nicht beeinträchtigt haben, sind darin nicht enthalten.
Es ist auf jeden Fall sinnvoll, noch mal nachzufragen“, meinte etwa Herbert Bauer (CSU) in der Sitzung am Mittwochabend. Schließlich gelte bei der Einfahrt der Regensburger Straße auf die B8 auch Tempo 70. Und die Situation dort sei im Vergleich doch recht übersichtlich. Der Rat unterstützte den Antrag schließlich einstimmig.

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