Sperrung im Sittenbachtal

Dritte Geduldprobe für Autofahrer

Die weite Umleitung über das Pegnitztal dürfte Autofahrern bereits aus den ersten beiden Bauabschnitten bekannt sein. | Foto: Staatliches Bauamt Nürnberg2021/07/2021-06-28_St_2404_Oberbauverst._Kleedorf-Aspertshofen_Umleitungsplan_Presse.jpg

SITTENBACHTAL – Wie berichtet, saniert das Staatliche Bauamt Nürnberg aktuell die Staatsstraße 2404 zwischen Kleedorf und dem Ortsbeginn Aspertshofen auf rund 730 Metern Länge. Nachdem die Vorarbeiten abgeschlossen sind, muss die Straße für die jetzt beginnenden Fräs- und Asphaltarbeiten für zwei Wochen voll gesperrt werden. Der Verkehr wird deshalb ab Hersbruck durch das Pegnitztal über Rupprechtstegen und Hormersdorf umgeleitet, teilt das Bauamt in einer Pressemeldung mit. Für Fahrzeuge bis dreieinhalb Tonnen gilt jedoch eine Sonderregelung.

Seit Mitte Juni laufen die Vorarbeiten zur Sanierung der Staatsstraße im Sittenbachtal. Die in tiefe Schichten reichenden Schadstellen konnten beseitigt und der Kanalbau bereits nahezu abgeschlossen werden, heißt es von Seiten des Bauamts. Für diese Arbeiten wurde der Verkehr noch an den Arbeitsstellen vorbeigeführt. Ab Montag beginnen jedoch die Fräsarbeiten und anschließend die Asphaltierung. Weil dafür großes Arbeitsgerät nötig sei, könne der Verkehr dort nicht mehr aufrechterhalten werden.

Deshalb muss die Straße zwischen Kleedorf und Aspertshofen von Montag, 12. Juli, bis Sonntag, 25. Juli, voll gesperrt werden. Die großräumige Umleitung führt wie schon während der vergangenen Bauabschnitte ab Hersbruck über die B 14, die St 2162 bei Hohenstadt in das Pegnitztal, bei Rupprechtstegen auf die Kreisstraße LAU 11 nach Hormersdorf und zurück zur St 2404. Auch umgekehrt müssen die Verkehrsteilnehmer – wie aktuell schon Fahrzeuge über dreieinhalb Tonnen Gesamtgewicht – diese Umleitung benutzen.

Einspurig auf dem Radweg

Fahrzeuge bis dreieinhalb Tonnen können während der Vollsperrung jedoch die vorhandenen Radwege, zumindest in Einbahnregelung und in Richtung Hersbruck, nutzen. Der Radfahrverkehr wird über Waldwege umgeleitet. Das Staatliche Bauamt Nürnberg bittet um erhöhte Aufmerksamkeit entlang des Baufeldes.

Von der Sperrung ist auch die VGN-Buslinie 338 betroffen, heißt es weiter. Diese folgt der großräumigen Umleitung. Es gilt dann ein anderer Fahrplan, der auf der Internetseite des Landratsamtes unter www.nuernberger-land.de unter der Rubrik „Personennahverkehr“ einsehbar ist. Durch die großräumige Umfahrung ändern sich Abfahrtszeiten, wobei auch einige Haltestellen nicht bedient werden können, so die Behörde.

Bei Fahrplanlücken erhalten die betroffenen Schüler über den jeweiligen Schulaufwandsträger Informationen über die Abwicklung der Beförderung. Auf der gesamten Buslinie 338 komme es zu deutlichen Verzögerungen für die Fahrgäste, es müsse generell damit gerechnet werden, dass nicht alle Zug-Anschlüsse erreicht werden.

Nacharbeiten mit halbseitiger Sperrung

Weiter heißt es, dass nach der Asphaltierung für weitere zwei Wochen Nacharbeiten erfolgen, für die aber keine Vollsperre mehr nötig ist. Diese werden – wie zu Beginn der Sanierung – mit einer halbseitigen Sperrung durchgeführt und der Verkehr in beide Richtungen mit Baustellenampel am Arbeitsbereich vorbeigeführt. Anfang August soll die Maßnahme abgeschlossen sein.
Weitere Informationen können auf den Homepages der Gemeinden oder unter www.stban.bayern.de eingesehen werden.

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