Neuer Geschäftsführer der Kindertagesstätten im Dekanat Altdorf

Besonderer Auftrag und geistlicher Anspruch

Diakon Gerhard Makari (Mitte) empfängt die Segenswünsche zu seiner Sendung, unter anderem von Klaus Buchner und Matthias Halbig (v.r.). | Foto: Gisa Spandler2021/03/Altdorf-Makari2-scaled.jpg

ALTDORF – Diakon Gerhard Makari wurde gestern feierlich in seinen neuen Posten als Geschäftsführer der Kindertagesstätten im Dekanat Altdorf eingeführt.

In einem feierlichen Gottesdienst in der Laurentiuskirche wurde gestern der neue Geschäftsführer für die Kindertagesstätten im Dekanat Altdorf, Diakon Gerhard Makari, in seinen Dienst eingeführt. In seiner Begrüßung hob Dekan Martin Adel den besonderen Auftrag und geistlichen Anspruch der diakonischen Dienstgruppe hervor, der auch mit einer anspruchsvollen Ausbildung einhergehe. Den Vorgang der formellen Einführung in sein Amt, das er schon seit November vergangenen Jahres bekleidet, nahmen der Rascher Pfarrer Matthias Halbig und der stellvertretende Leiter der Rummelsberger Brüderschaft Klaus Buchner vor.

Musikalisch begleitet wurde der festliche Akt durch Orgelspiel, Kantorei und Posaunenchor von der Empore. Sowohl in den Gebeten als auch Ansprachen war die pandemiebedingte Situation immer wieder Thema, äußerlich sichtbar in der reduzierten Zahl der Gottesdienstbesucher, die auf Gesang verzichten mussten und der Maskenpflicht Tribut zollten. Halbig wies auf die große Bedeutung der neuen Berufung Makaris hin, nicht nur in Bezug auf die verwaltungstechnischen Tätigkeiten, die Geschick bei der Zusammenarbeit mit dem Dekanat und den betroffenen Kommunen erfordere, sondern auch auf die Verantwortung bei der evangelischen Erziehung der Kleinen.

„Beste Voraussetzungen“

Klaus Buchner erinnerte daran, dass Makari dem Dekanat und der Stadt seit langem vertraut sei und für seinen neuen Dienst beste Voraussetzungen mitbringe. Entsprechend der neuen Herausforderung des Rummelsberger Diakons stellten die Geistlichen auch die Kinder anhand biblischer Geschehnisse in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen, insbesondere die Worte aus dem Matthäus-Evangelium „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder“. Gute Wünsche und Segnungen kamen auch von weiteren Mitgliedern des Dekanats, darunter die Eismannsberger Pfarrerin Barbara Overmann und der Altdorfer Pfarrer Bernd Popp.
Vor der offiziellen Segnung wurde die Urkunde der Rummelsberger verlesen und Gerhard Makari gefragt, ob er die Sendung annehme, was er mit „Ja, mit Gottes Hilfe“ beantwortete. Auch die Kirchengemeinde stimmte der Wahl zu und Halbig wünschte dem neuen Geschäftsführer „Kraft, Geduld und Freude“ für sein neues Amt.

Info:
Diakon Gerhard Makari ist verantwortlich für acht Einrichtungen in Altdorf, Eismannsberg und Rasch mit aktuell 357 Kindern und 73 Mitarbeiterinnen. Begonnen hat der 60-Jährige seine Laufbahn mit der Diakonenausbildung, die er 1986 in Rummelsberg abschloss. Zu den Stationen seiner beruflichen Tätigkeit gehörten unter anderem das Berufsbildungswerk in Rummelsberg und ab 1990 das Wichernhaus in Altdorf, in dem er eine Gruppenleitung im Internat, dann für zwölf Jahre die Leitung der Heilpädagogischen Tagesstätte und schließlich die stellvertretende Leitung des Hauses mit unterschiedlichen Funktionen inne hatte. Seine letzte Stelle fiel 2019 einer Umstrukturierung zum Opfer, so dass der erfahrene Pädagoge eineinhalb Jahre auf Stellensuche war, bevor er die jetzige Position einnahm.

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