Heimatverein Förrenbach

Ab in die Schwammerln!

Margit Schlenk half Pilzkennern und Neulingen bei der Wanderung weiter. | Foto: privat2022/09/20220924_145425-scaled.jpg

FÖRRENBACH – Der Heimat- und Kulturverein Förrenbach hatte sich mit einer Pilzwanderung ein schönes Herbstprogramm überlegt.

Die Förrenbacher Apothekerin und Expertin für Homöopathie und Naturheilverfahren, Margit Schlenk, gab zunächst eine Einführung in die Welt der Pilze. Mithilfe vieler Anschauungsexemplare und einer eigenen Handreichung über die häufigsten heimischen Pilzarten brachte sie den interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern Grundwissen über Pilze näher.

So konnte Margit Schlenk den Unterschied zwischen Röhren- und Lamellenpilzen konnte sehr anschaulich erklären. Etwas schwieriger wurde es, als Schlenk die Ähnlichkeiten und Unterschiede einzelner genießbarer und giftiger heimischer Pilze herausarbeitete und Pilze miteinander verglich.

Lustige Namen

Trotz der vielen Theorie hatte die Referentin immer einen nützlichen Tipp und ein süffisantes Beispiel parat, sodass keine Langeweile aufkam. Mancher staunte über Pilzarten wie den Pflockenstieligen Hexenröhrling, den Lila Lacktrichterling oder die Krause Glucke, nicht nur was ihre lustigen Namen anbelangt, sondern auch wegen deren Wirkung auf den menschlichen Körper beim Verzehr oder wegen ihres kulinarischen Werts.

Spätestens bei der kurzen Wanderung in die Geiskammer kamen sowohl erfahrene Pilzkenner wie auch Neulinge auf ihre Kosten. Gemeinsam wurden Pilze geerntet, bestimmt und deren Genießbarkeit mittels Eisenchlorid-Probe überprüft – ein spannendes Vergnügen für Jung und Alt.

Anschließend begaben sich die vierzig Pilzfreunde zum Backofen am Ortsrand, wo es roten Federweißer und frisch gebackene Flammkuchen gab. In geselliger Runde klang der Nachmittag aus.

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