Altdorfer Heimspiel in der 2. Bundesliga Süd

Weniger Fehler = mehr Erfolg

Wiederholung erwünscht: Nach dem Sieg über die TG Bad Soden wollen die Altdorfer Volleyballerinnen auch dem VC Neuwied ein Bein stellen. | Foto: Daniel Frasch2020/10/TV-Altdorf-vor-Neuwied-Kreis-Jubel-scaled.jpg

ALTDORF – In der 2. Bundesliga Süd empfangen die Volleyballdamen des TV Altdorf am Abend das Topteam des VC Neuwied. Unter gewissen Voraussetzungen traut Trainer Milan Dörnhöfer seiner Mannschaft eine Überraschung zu.

Der Spielplan der Volleyball-Bundesliga Süd meint es gut mit dem TV Altdorf: Nur sechs Tage nach dem ersten Zweitligasieg der Vereinsgeschichte dürfen die Altdorfer Volleyball-Mädels gleich wieder zuhause ran. Am Abend (19 Uhr) empfangen die Löwinnen den VC Neuwied aus Rheinland-Pfalz in der Mittelschulhalle. Die „Deichstadtvolleys“ aus Neuwied, letztjährige Tabellenvierte, stehen nach bisher drei absolvierten Spielen mit sechs Punkten auf Rang drei der Tabelle und gehen als Favorit in die Partie in der Wallensteinstadt. Trainer Dirk Groß sowie Co-Trainer Ralf Monschauer haben die Aufgabe ein Team zu formen, welches auf hohem Zweitliganiveau spielen kann.

Vier Profi-Spielerinnen aus den USA hat der VCN vor der Saison verpflichtet, darunter Isabelle Marciniak (Nummer 3), die in allen drei bisherigen Partien zur wertvollsten Spielerin gekürt worden ist. Sportlich geht der Neuwieder Blick in Richtung 1. Bundesliga. Auch finanziell scheint der Verein für einen möglichen Aufstieg gut vorbereitet zu sein, denn auch neue Sponsoren wurden auch gefunden.

„Können auf Augenhöhe kommen“

Für Altdorfs Trainer Milan Dörnhöfer kommt mit Neuwied ein „Spitzenteam der 2. Bundesliga“ nach Altdorf, das zwar favorisiert ist, gegen das man allerdings nichts zu verlieren habe. Er hofft darauf, dass seine Mannschaft die starke Leistung des vergangenen Wochenendes (3:0-Sieg gegen die TG Bad Soden) wiederholen kann. „Wenn wir die Eigenfehleranteile weiterhin runterfahren, wenn wir Druck mit unseren Aufschlägen ausüben und Freude am Spiel haben, können wir schon auf Augenhöhe kommen“, ist der TVA-Coach von seiner Truppe überzeugt.

Ein weiteres Faustpfand in dieser neuen Zweitligasaison sei die neue, „starke Auswechselbank“ auf Seiten des TV Altdorf. Wie schon beim vergangenen Heimspiel gegen Bad Soden, dürfen am Abend nur rund 70 Zuschauer in der Halle dabei sein – mit entsprechenden Abständen auf den Zuschauerrängen. Altdorfs Teammanagerin Annemarie Böhm ist froh, dass diese Minimalzahl überhaupt möglich ist. Bereits eine halbe Stunde nach dem Ende der vergangenen Partie waren die Tickets vergriffen.

Wie am vergangenen Wochenende, wird die Partie per Livestream im Internet übertragen (sporttotal.tv). So können auch die Daheimgebliebenen in den Genuss von packendem Zweitliga-Volleyball kommen.

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