SC Feucht spielt heute gegen den FSV Erlangen-Bruck

Test gegen Bayernligisten

Feuchts Kapitän Andreas Sponsel. Foto: Meier2019/02/Feuchts-Kapitaen-SponselAndreas.jpg

FEUCHT/OCHENBRUCK – Das letzte Testspiel in der Vorbereitung vor dem einwöchigen Trainingslager in der Türkei in Side absolviert der Landesliga-Dritte 1. SC Feucht am heutigen Freitagabend. Ab 19 Uhr geht es auf Kunstrasen gegen den Bayernliga-Vierzehnten FSV Erlangen-Bruck. Dieses Mal soll endlich wieder mal gespielt werden können, nachdem der Kunstrasen in Ochenbruck bis Mittwoch gesperrt war. Am Sonntagmorgen fliegen die Feuchter dann ab nach Side in die Wärme und wollen sich dort eine Woche lang vorbereiten.

So langsam vergeht den Fußballern bei dem andauernden Winterwetter die Lust an ihrem Hobby. Denn Training auf einem normalen Fußballplatz ist derzeit einfach nicht möglich. „Es ist alles sehr schwierig im Moment. Da gilt es, die Spieler bei Laune zu halten”, sagt Feuchts Trainer Florian Schlicker. Denn mehr als Fitness-Center, Spinning oder Laufeinheiten sind momentan nicht möglich. „Das ist leider so, ist aber nicht zu ändern”, weiß Schlicker aus seiner eigenen aktiven Zeit, dass die Wintervorbereitung zumeist die unangenehmste Zeit als Kicker ist, wenn man Fußball in unseren Gefilden betreibt.
Immerhin gibt es heute wieder mal ein Spiel, was eine willkommene Abwechslung im tristen Dasein eines Amateur-Fußballers ist. Der Platz in Ochenbruck soll inzwischen schneefrei sein und so steht der Austragung heute Abend nichts im Wege. Um 19 Uhr erfolgt der Anpfiff gegen den Vierzehnten der Bayernliga Nord, den FSV Erlangen-Bruck. Die Brucker hatten in der bisher gespielten Runde viele Probleme, haben erst 20 Punkte auf dem Konto und damit zwei Zähler Rückstand zum rettenden Ufer. Zweimal hat der FSV bisher getestet. Gegen den 1. FC Herzogenaurach gab es einen 2:1-Sieg, gegen den Regionalligisten SpVgg Bayreuth wurde mit 2:3 verloren. „Spiele gegen einen Bayernligisten sind für uns als Landesliga-Team immer gut. Da werden wir richtig gefordert, aber auch wir wollen den Gegner fordern”, sagt Schlicker, der bis auf Fabian Klose, der auf Kunstrasen weiterhin geschont wird, alle Trainingseinheiten absolviert, alle Mann an Bord hat. Am Sonntagmorgen um 4 Uhr wird der Feuchter Tross, alle Spieler werden dabei sein, dann am Waldstadion einen Bus besteigen, der sie nach München zum Flughafen bringt, wo am Morgen eine Maschine in Richtung Side in der Türkei bestiegen wird.

N-Land Alex Blinten
Alex Blinten