Testspiel

Schlicker trifft auf Ex-Club

Freut sich auf das Wiedersehen mit dem SV Seligenporten: Feuchts Trainer Florian Schlicker. | Foto: Dirk Meier2019/01/Feucht-Schlicker-Florian-Trainer-SC-Feucht.jpg

FEUCHT – Das erste Testspiel auf dem Weg zum Start in die Restrückrunde in der Landesliga-Nordost bestreitet der 1. SC Feucht am heutigen Donnerstagabend. Ab 19 Uhr stehen sich auf dem Kunstrasen in Ochenbruck der Bayernliga-Sechste SV Seligenporten und der Landesliga-Dritte aus Feucht gegenüber. Für Feuchts Coach Florian Schlicker, der zwölf Jahre lang in Seligenporten als Spieler und Trainer aktiv war, ist es das erste Spiel gegen seinen Ex-Club.

Der SV Seligenporten ist im vorigen Jahr aus der Regionalliga abgestiegen. Zum zweiten Mal in Folge mussten die Klosterer einen komplett neuen Kader aufbauen. Mit Hendrik Baumgart wurde der bisherige Co-Trainer zum Chef befördert. Der 41-Jährige hatte mit seinem Team entsprechend große Startschwierigkeiten, fuhr erst am achten Spieltag den ersten Sieg ein. Aber die Truppe hat sich inzwischen gefunden. Ab Spieltag 7 gab es nur noch eine einzige Niederlage in der Bayernliga-Nord, das war ein 0:1 beim SC Eltersdorf. Mit einer famosen Serie schob sich Seligenporten vom letzten Platz auf Position 6 nach vorne und ist mit 35 Punkten bereits so gut wie sorgenfrei: „Ich hatte in Seligenporten eine schöne Zeit, als Spieler wie auch als Trainer“, sagt Feuchts Coach Schlicker vor dem ersten Match gegen seinen Ex-Club. Schlicker kam 2005 nach Seligenporten als Spieler und war ab 2013 Trainer, schaffte nach dem Abstieg aus der Regionalliga 2015 im darauffolgenden Jahr die sofortige Rückkehr in Bayerns höchste Spielklasse.

Sechs Feuchter mit Kloster-Vergangenheit

„Viele Spieler haben eine gemeinsame Vergangenheit“, sagt Schlicker. So spielten die sechs Feuchter Kicker Yasar Kaya, Julian Schäf, Lino D’Adamo, Fabian Klose, Stephan König und Winterneuzugang Tobias Lehr-Kramer allesamt schon im Kloster. Schlicker freut sich auf den Start in die Vorbereitung und ganz besonders auf diese erste Standortbestimmung: „Seligenporten ist ein guter Gegner und demnach wird es für uns zum Einstieg gleich ein guter Test.“ Die Bedingungen in Ochenbruck sind komfortabel und so sollte es schon erste Erkenntnisse geben. Allerdings ist nicht der komplette Kader des SC am Start. Klose wird wohl passen, weil ihm Kunstrasen wegen möglicher Verletzungen zu gefährlich ist. Angeschlagen ist noch Salim Ahmed. Wegen Krankheit fehlen Felix Spielbühler und Neuzugang Tobias Kramer. „Es wird aber jeder, der in Ochenbruck dabei ist, von mir Einsatzzeit bekommen“, sagt Schlicker und will jedem Spieler die Möglichkeit geben, sich zu zeigen.

N-Land Dirk Meier
Dirk Meier