Erfolg für Langläufer Frank Neumeier

Neunkirchener ist „Loipen-König“

Frank Neumeier (rechts) war beim König-Ludwig-Lauf über die 21km-Skating-Distanz nicht zu schlagen. | Foto: Neumeier2019/02/Ski-Nordisch-Konig-Ludwig-Lauf-Frank-Neumeier.jpg

OBERAMMERGAU/NEUNKIRCHEN — Der Neunkirchener Lang­läufer Frank Neumeier hat beim König-Ludwig-Lauf in Oberammergau über die 21km-Skating-Distanz die Wertung in der Altersklasse M51 gewonnen.
Bei der größten Langlaufveranstaltung in Deutschland, dem König-Ludwig-Lauf in Oberammergau, gingen über 4500 Teilnehmer an den Start. Der für den DAV Hersbruck startende Neunkirchener Frank Neumeier hatte zuvor bei zwei Nordbayern-Cup-Rennen in Oberfranken jeweils gegen den amtierenden deutschen Seniorenmeister (Masters) gewonnen. Nach etlichen Rennabsagen wegen zu wenig Schnee (etwa bei der Deutschen Meisterschaft in Girkhausen) oder zu viel Schnee (Erzgebirgsmarathon) stand mit dem König-Ludwig-Lauf für Neumeier wieder der erste große Wettkampf auf dem Programm.
Bei Schneeregen gingen am Samstag um 9 Uhr rund 400 Teilnehmer auf die 21km-Skating-Distanz. Darunter war auch der DSV-Kaderläufer Max Oleks, der in dieser Saison schon die Tour de Ski und einige Weltcup-Rennen bestritt. Er belegte am Ende den 3. Platz.
Der Neunkirchener Frank Neumeier lief bis Streckenkilometer 8 in einer neunköpfigen Gruppe, von der er sich dann nach einer Abfahrt absetzen und bis ins Ziel noch Läufer für Läufer überholen konnte. Er erreichte schließlich als Elfter von allen gestarteten Teilnehmer das Ziel in Oberammergau, was gleichzeitig den 1. Platz in der Klasse M51 (59 Teilnehmer) bedeutete. Ein sehr gutes Rennen lief auch Gunnar Pöhl­mann vom Ski-Club Lauf, der am Ende den 6. Platz in der Altersklasse M41 belegte.
Überschattet wurde das Rennen vom Tod eines 68-jähriger Läufers. Dieser war unmittelbar nach dem Start zu Boden gegangen. Sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen brachten keinen Erfolg, so dass der Läufer noch an der Loipe starb.

N-Land N-Land Redaktion
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